Struktur zur nationalen Umsetzung

Für das Welt-Aktions-Programm braucht man ganz viele Menschen, die mithelfen. In Deutschland arbeitet eine große Gruppe zusammen: die Nationale Platt-Form, die Fach-Foren und die Partner-Netzwerke.

UNESCO

UNESCO ist die Abkürzung für:
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization.
Das ist englische Sprache.

Logo UNESCO-Kommission

Die UNESCO ist eine internationale Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
In der UNESCO sind 195 Mitglied-Staaten.
Deutschland ist einer der Mitglied-Staaten.
Ein Ziel der Arbeit der UNESCO ist es,
allen Menschen eine gute Bildung zu ermöglichen.

Menschen in Deutschland

Deutschland unterstützt das Welt-Aktions-Programm Bildung für
nach-haltige Entwicklung.

Erde

Nach-haltig bedeutet, wenn der Mensch zum Beispiel

  • nicht mehr Bäume fällt, als neu wachsen können.
  • nicht mehr Fische fängt, als er braucht.
Baum

Die Abkürzung des Welt-Aktions-Programms ist WAP.
Die Abkürzung für Bildung für nach-haltige Entwicklung ist BNE.

Alle Mitglied-Staaten unterstützen das Programm WAP.
Mitglied-Staaten sind zum Beispiel Deutschland, Russland und Amerika.

Deutschland

Durch BNE lernen Menschen, welches Verhalten
welche Folgen

Tafel

  • für die Umwelt hat
    Zum Beispiel:
    Weniger mit dem Auto zu fahren, damit die Luft besser wird.
Durchgestrichenes Auto

  • für das Leben der Menschen hat
    Zum Beispiel:
    Probleme ohne Gewalt zu lösen
Zwei Frauen streiten miteinander

Dem Staat Deutschland ist BNE sehr wichtig.

Deutschland

Deswegen hat das Bundes-Ministerium die Haupt-Verantwortung im WAP.
Es ist das Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundes-Ministerium ist eine Abteilung des Staates.
Es macht einen Plan, wie Menschen gut lernen können.

In Deutschland arbeiten diese Gruppen am WAP:

  1. Die Nationale Platt-Form
  2. Die Fach-Foren
  3. Die Partner-Netz-Werke
Zwei Personen sitzen am Tisch

1. Die Nationale Plattform

Die Nationale Platt-Form ist eine Gruppe von Experten.
Die leitende Mitarbeiterin des Ministeriums leitet die Nationale-Platt-Form.

Die Mitglieder der Nationalen Platt-Form kommen aus den Bereichen

  • der Politik
  • der Wirtschaft
  • der Wissenschaft
  • der Gesellschaft
Rede in einem Parlament

Die Experten treffen sich zweimal im Jahr.

Die Mitglieder

  • entscheiden
  • entwickeln BNE
  • legen mit allen Mitgliedern Ziele fest
  • finden die BNE gut
  • erzählen jedem von BNE.
Gespräch

BNE soll in Deutschland und auf der ganzen Welt bekannt werden.

Erde

Dafür gibt es bald den Nationalen Aktions-Plan.

Im Nationalen Aktions-Plan steht zum Beispiel:

  • Was hat BNE gemacht?
  • Was wird BNE machen?

Die Nationale Platt-Form hat zwei Berater.

Der wissenschaftliche Berater ist
Professor Doktor Gerhard de Haan aus Berlin.

Professor Doktor Gerhard de Haan

Wissenschaft bedeutet Forschung.
Er begleitet die Gestaltung des WAP in Deutschland.

Deutschland

Er berät die Nationale Platt-Form

  • Wie BNE bekannter wird.
  • Wie man BNE besser nutzen kann.

Der internationale Berater ist Walter Hirche.

Walter Hirche

Er unterstützt die Nationale Plattform der UNESCO.

Die Mitarbeiter informieren die deutschen Gruppen von Experten. Sie bekommen Infos aus der ganzen Welt.

Sie geben ihre Infos aus den Gruppen in die Gruppen der ganzen Welt.

2. Die Fach-Foren

Die Fach-Foren sind Arbeits-Gruppen aus Experten.

Es gibt sechs Arbeits-Gruppen:

  • Früh-Kindliche Bildung
    Früh-Kindliche Bildung ist das Lernen der Kinder von der Geburt bis zur Schule
Familie

  • Schule
Schule

  • Berufliche Bildung
    Berufliche Bildung ist das Lernen im Beruf
  • Hochschule
    Hochschule ist eine Schule für Erwachsene.
  • Informelles und non-formales Lernen/Jugend
    Informelles und non-formales Lernen
    ist das Lernen ausserhalb der Schule.
Mann liest

  • Kommunen
    Kommunen sind zum Beispiel Städte und Gemeinden.

Die Arbeits-Gruppen treffen sich drei bis viermal im Jahr.

Kalender

Die Arbeits-Gruppen

  • beraten die Nationale Platt-Form
  • beraten die Partner-Netz-Werke
  • prüfen Themen aus der Nationalen Platt-Form und beraten sich
  • prüfen Themen aus den Partner-Netz-Werken und beraten sich
  • geben Untersuchungs-Ergebnisse und Empfehlungen ab
  • fördern die Gespräche über BNE in der Gruppe
  • fördern die Umsetzung von BNE in der Gruppe
Kongress

3. Die Partner-Netzwerke

Die Partner-Netz-Werke sind Arbeits-Gruppen.

Gespräch

Im Moment gibt es elf Arbeits-Gruppen:

  • Elementar-Bereich
    Zum Elementar-Bereich gehören der
    Kinder-Garten und die Vor-Schule.
Kindergarten

  • Schulische Bildung
  • Berufliche Aus- und Weiter-Bildung
  • Hochschule
Schule

  • Außer-schulische Bildung
  • Informelles Lernen
  • Kommunen
  • Medien

Medien sind Zeitungen, Internet, Fernsehen.

Medien

  • Ökonomie und Konsum
    Ökonomie ist die Wirtschafts-wissenschaft.
    Konsum ist der Verbrauch.
Konsum

  • Biologische Vielfalt
    Biologische Vielfalt sind die verschiedenen Lebe-Wesen auf der Erde.
Blindenhut

Ein blinder Mann

  • Kulturelle Bildung und Kultur-Politik
    Kulturelle Bildung ist zum Beispiel der Besuch eines Theaters oder Museums.
    In der Kultur-Politik entscheidet der Staat zum Beispiel:
    wie viel Geld ein Theater als Unterstützung bekommt.
Kultur

Die Partner-Netz-Werke

  • arbeiten eng mit den Fach-Foren zusammen.
  • haben eigene Ziele.
  • überzeugen weitere Menschen von BNE.
  • führen Veranstaltungen durch, zum Beispiel Kongresse.
  • wollen, dass Mitglieder und Experten gut miteinander arbeiten.
Gespräch am Tisch

Bei einem Kongress treffen sich viele Menschen.
Sie reden über ein bestimmtes Thema.
Agenda-Kongress ist der Name des Kongresses.

Kongress

Zum Agenda-Kongress gehören die Mitglieder

  • der Nationalen Platt-Form
  • der Fach-Foren
  • der Partner-Netz-Werke
  • die Personen, die sich für BNE einsetzen
Mitglieder

Ziel des Kongresses:

  • Gespräche über BNE
  • Zusammen-Arbeit
  • Wie bekommt man bessere Ergebnisse?
Gespräch am Tisch

Viele Menschen hören von BNE.
Viele Menschen reden über BNE.

Besonders gute Gruppen bekommen eine Ehrung.
Es können zum Beispiel sein:

  • Schulen
  • Firmen
  • Gemeinden
  • Netz-Werke
Urkunde

Leichte Sprache

Die Bilder sind von: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.