Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung bekräftigt mit seinem aktuellen Beschluss die Relevanz von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung

Mit dem Beschluss haben die Bundesressorts ihre Unterstützung für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplan BNE auch im neuen UNESCO Programm "BNE 2030" erklärt. 

Als wichtige Akteure in der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung – kurz BNE - werden zudem die Länder und Kommunen besonders hervorgehoben. Zudem betonte der Staatssekretärsausschuss die wichtige Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements für BNE im außerschulischen Bildungsbereich. Eine besondere Würdigung fand das Engagement junger Menschen – auch im Hinblick auf die Mitgestaltung des neuen UNESCO Programms "BNE 2030". 

Darstellung der SDGs mit aneinander gereihten bunten Vierecken

BMBF

Am 14. Dezember 2020 tagte der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung unter der Leitung von Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes, zum Thema "Bildung und Engagement – Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung stärken". Dabei unterstrich der Ausschuss die große Bedeutung des Ziels 4 "Hochwertige Bildung" der Sustainable Development Goals (SDGs), insbesondere des Unterziels SDG 4.7 (Bildung für nachhaltige Entwicklung), als Motor für die Umsetzung der SDGs und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre unterstrichen darin insbesondere die Notwendigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen stetig weiter zu implementieren und auszubauen – von der Kita, der Schule, dem Betrieb und der Hochschule bis zum Sportverein. Wichtige Akteure seien dabei auch Länder und Kommunen. Zudem betonte der Ausschuss die wichtige Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements für BNE gerade im außerschulischen Bildungsbereich.

Die Beteiligung vieler junger Menschen beispielsweise an der Bewegung "Fridays for Future" hat gezeigt, wie stark sich junge Menschen für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung würdigte dieses Engagement und bekräftigte die Ziele der Jugendstrategie der Bundesregierung. Freiräume zur Stärkung des Engagements junger Menschen sollen gefördert sowie der internationale Austausch für junge Menschen gestärkt werden, etwa über internationale Freiwilligendienste, Jugendaustausch und Schulpartnerschaften.

Der Ausschuss begrüßte, dass junge Menschen die nationale Umsetzung des neuen UNESCO-Programmn zu Bildung für nachhaltige Entwicklung "BNE 2030" weiterhin im Rahmen des BNE-Prozesses mitgestalten werden.

Entscheidend für den Erfolg von Bildung für nachhaltige Entwicklung ist neben der Aus- und Weiterbildung des Bildungspersonals die Fortbildung der Führungskräfte, auch für die Verwaltung. Daher wurde bei der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) eine neue Geschäftsstelle für Nachhaltigkeitsbildung eingerichtet, durch die der Bund mit gutem Beispiel vorangehen will.

Am Gespräch mit der Bundesregierung nahmen als geladene Expertin und Experten teil: Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin), Dr. Eckart von Hirschhausen (Moderator, Arzt, engagiert bei Scientists for Future), Julia Wäger (Jugendbank Aktionsbündnis Klimaschutz/Katholische Landjugend).

Hintergrund: Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung ist das zentrale Steuerungsorgan der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Alle Ressorts sind in dem Ausschuss auf Ebene der beamteten Staatssekretärinnen und Staatssekretäre vertreten. Weitere Informationen sind unter www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de veröffentlicht.