Bremen

Die Freie Hansestadt Bremen setzt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in verschiedenen Bereichen wie Bildung, Kinder oder Europa mit zahlreichen Maßnahmen wie der Fortbildung pädagogischer Fachkräfte um. Aktuell plant sie eine Konsolidierung im Bereich Frühkindliche Bildung und außerschulische Umweltbildung.

Wie setzt Bremen Bildung für nachhaltige Entwicklung um?

Aktivitäten werden sowohl im Bereich Bildung, im Bereich Kinder, im Bereich Europa als auch im Umweltressort verfolgt.

Maßnahmen aus dem Bereich Kinder umfassen beispielsweise Fortbildungen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung wie „Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowohl für pädagogische Fachkräfte, als auch für Leitungskräfte in Kitas. Die Fortbildungen werden im Rahmen der trägerübergreifenden Fortbildungen als Projekt bei der Senatorin für Kinder und Bildung von der botanika durchgeführt.

Maßnahmen des Umweltressorts wie die Initiierung und Unterstützung der Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen und die Bezuschussung von Basiseinrichtungen für Umweltbildung für Kinder und Jugendliche dienen der Umsetzung des relevanten Sustainable Development Goals 4 (SDG). Die Förderung von zusätzlichen Umweltbildungsprojekten wird bei Kompetenzüberschneidungen mit dem Bildungsressort abgestimmt. Eine Zusammenarbeit mit dem Bereich „Kinder“ besteht insbesondere im aktuellen Projekt „Naturerleben in der Kita“.

Die Freie Hansestadt Bremen arbeitet eng mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren für die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit zusammen, die wichtige Partner für den Austausch und die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und globalem Lernen auf Landesebene in der Jugend- und Erwachsenenbildung sind. Dazu gehören insbesondere das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), sowie das Nord-Süd-Forum Bremerhaven. Mittels Fortbildungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer, öffentlichen Aktionen und Veranstaltungen wird globales Lernen sowohl in den Bildungsbereich als auch in die Stadtgesellschaft hineingetragen. Ein „Koordinierungskreis BNE“ dient als Vernetzungsgremium für die zahlreichen Akteure im Land Bremen. Vom 03. bis 05. Mai 2018 fand in Bremen außerdem der nationale BNE-Fachkongress „WeltWeitWissen“ mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

Was plant Bremen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Im Umweltressort soll im Bereich außerschulische Umweltbildung der erreichte Umfang an finanzieller Unterstützung konsolidiert werden. Die Konsolidierung der Angebote im Bereich Frühkindliche Bildung ist angestrebt.

Im Bereich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche in Bremen ist die auf Länderebene favorisierte Einführung von BNE-Zertifizierungen zurzeit nicht vorgesehen, die Entwicklung wird weiter begleitet und die künftigen Ergebnisse auf ihre Übertragbarkeit erneut geprüft.

Gibt es Bezugspunkte zur Agenda 2030 und zum Nationalen Aktionsplan?

Zahlreiche Aktivitäten des Landes Bremen im Bereich BNE beziehen sich direkt oder indirekt auf die Agenda 2030. Die Sustainable Development Goals (SDGs) werden beispielsweise im Rahmen von Schulkinowochen, bei Aktionstagen oder bei Workshops thematisiert. Die Maßnahmen des Umweltressorts dienen der Umsetzung des relevanten SDG 4.

Zum Weiterlesen

Ansprechpartner

Außerschulische Umweltbildung:

Dr. Ulrike Christiansen
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen
Referat 20 „Umweltinnovationen & Anpassung an den Klimawandel“
Ansgaritorstr. 2,
28195 Bremen

Tel.: (0421) 361-4950
E-Mail: ulrike.christiansen(at)umwelt.bremen.de

Entwicklungszusammenarbeit:

Jörn Hendrichs
Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit
Ansgaritorstr. 22
28195 Bremen

Tel.: (0421) 361-4505
E-Mail: joern.hendrichs(at)ez.bremen.de