Commitments

Hier finden Sie alle Commitments zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der mit 130 Zielen und 349 konkreten Handlungsempfehlungen dazu führen soll, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird.


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Pädagogische Hochschule Heidelberg
Hochschule

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereiches (ÜSB) an der Hochschule entwickeln die Lehramtsstudierenden unabhängig von der Lehramtsausrichtung und Fächerwahl Querschnittskompetenzen, die auf die vielfältigen Anforderungen im Lehrerinnen- und Lehrerberuf und in weiteren Bildungsberufen vorbereiten sollen. Die Hochschule fördert die BNE durch deren Verankerung im Wahlpflichtbereich des Moduls 4 des ÜSB, in dessen Kontext Grundlagen der Nachhaltigkeit vermittelt sowie exemplarische Problemfelder thematisiert werden. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Hochschule möchte sowohl im Rahmen des Weltaktionsprogramms BNE als auch im Hinblick auf die Umsetzung der Sustainable Development Goals der UN einen substanziellen Beitrag leisten und unterstützt hierzu insbesondere den in der Abteilung Geographie eingerichteten UNESCO- Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten und die damit verbundenen Ziele in der Vereinbarung mit der UNESCO. Dadurch wird im Kontext der Internationalisierungsstrategie der Hochschule u.a. auch die Vernetzung in Forschung und Lehre mit Hochschulstandorten des Globalen Südens im Kontext von BNE gefördert. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Die Hochschule fördert die Dissemination von ausgewählten Forschungsergebnissen sowie entwickelten Lern- und Lehrmaterialien, die als repräsentative Best-Practice-Beispiele zur Implementierung von BNE in formellen und informellen Bildungskontexten herangezogen werden können. Hierzu berichtet sie in geeigneter Weise sowohl über Kommunikationswege nach innen wie nach außen und trägt damit zum Transfer erworbener Erkenntnisse in die Gesellschaft bei. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Die Hochschule schreibt in ihrem neuen Struktur- und Entwicklungsplan 2017 bis 2021 die BNE als eines der substanziellen Profilelemente der Hochschule fest. Zudem hat die Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften in ihrem Struktur- und Entwicklungsplan die BNE explizit als einen von vier übergreifenden Schwerpunkten verankert, die im Entwicklungszeitraum weiter ausgebaut werden sollen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Hochschule unterstützt maßgeblich die Einwerbung von Stipendien zur Förderung von BNE-relevanten Forschungsvorhaben oder -profilen bei Studierenden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 4)

Die Hochschule setzt sich dafür ein, dass BNE als integraler Bestandteil der Lehre implementiert wird. Dazu setzt sie sich insbesondere dafür ein, dass Lehrende auf allen Ebenen der Fakultäten, der Institute und Abteilungen die Möglichkeit für eine Aus- und Weiterbildung im Kontext der BNE erhalten, da darin eines der wichtigsten und wirksamsten Instrumente zur Implikation aktueller BNE-relevanter Forschungsergebnisse und Methoden in die Hochschullehre gesehen wird. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Zur Umsetzung des Hochschulprofils im Bereich BNE ist im neuen Struktur- und Entwicklungsplan 2017 bis 2021 die Gründung eines hochschulweiten BNE-Zentrums vorgesehen, das auf dem BNE-Profil des bisherigen Interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft (NTG) aufbaut. Das BNE-Zentrum soll zur Umsetzung der Ziele des Weltaktionsprogramms BNE und der Sustainable Development Goals der UN in Forschung, Lehre, Governance, Betrieb und Transfer der Hochschule beitragen. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 1, 2)

Non-formales und informelles Lernen / Jugend

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Bildungslandschaften, die BNE einbeziehen, leisten einen elementaren Beitrag zu gesellschaftlicher Transformation im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Zu deren Umsetzung leistet das Projekt „Reallabor Stadt-Raum-Bildung“ wichtige Grundlagenforschung. Im Rahmen des kooperativen Forschungsprojektes, an dem sich neben der Universität Stuttgart und der SRH Hochschule auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit den beiden oben bezeichneten Professuren beteiligt, wird u.a. ein Ratgeber von und für alle Akteure eines Schulumbauprozesses zur Gestaltung einer nachhaltigen Kommune oder Wissensstadt entwickelt. Die Beteiligten erforschen unter pädagogischen und baulichen Perspektiven die Entwicklung nachhaltiger Bildungslandschaften vor dem Hintergrund gestiegener Ansprüche im Umgang mit Heterogenität, vor der Notwendigkeit inklusiver Beschulung und vor dem Erfordernis eines zunehmenden Ganztagsbetriebs. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld V, Ziel 1)