Commitments

Hier finden Sie alle Commitments zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der mit 130 Zielen und 349 konkreten Handlungsempfehlungen dazu führen soll, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird.


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Weitere Informationen zum Einreichen von Commitments erhalten Sie im Informationsblatt.

Frühkindliche Bildung

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. bringt über das Projekt „Regionale Netzwerke BNE“ Erfahrungen und Kontakte zu Akteuren des „Rhein-Main Kita Netzwerk BNE“ als Beispiel guter Praxis mit ein. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld V, Ziel 3)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. hat gemeinsam mit Zentren und Einzelanbietern ein Konzept für Unterstützungsangebote von Kitas entwickelt. Es soll in ausgewählten Regionen Hessens erprobt und bei erfolgreicher Durchführung auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Zurzeit prüft die ANU Hessen Finanzierungsmöglichkeiten. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Das BMFSFJ verfolgt gemeinsam mit weiteren Akteuren die Umsetzung der Qualitätsziele aus dem im November 2016 gemeinsam mit den Ländern verabschiedeten Zwischenbericht ,,Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" und die stärkere Etablierung von BNE in der frühkindlichen Bildung. (Frühkindliche Bildung)

Das BMFSFJ verfolgt im Rahmen bestehender Formate und laufender Prozesse gemeinsam mit weiteren Akteuren das Ziel, BNE in der frühkindlichen Bildung weiter zu etablieren. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV, Ziel 4)

Das BMFSFJ begrüßt die Erweiterung des Angebots der Stiftung Haus der Kleinen Forscher um „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und setzt sich dafür ein, dass dieses Angebot weiter bekannt gemacht wird (z.B. im Rahmen des Portals www.fruehe-chancen.de) und in der Praxis Verbreitung findet. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV, Ziel 4)

Bündnis ZukunftsBildung/Innowego Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG

Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG etabliert zusammen mit seinen Partnern Naturschutzjugend (NAJU im NABU e. V.) und Umweltstation Lias-Grube ein bundesweites Netzwerk bestehend aus 150 Kindertageseinrichtungen im Rahmen des Projektes „Klima-Kita-Netzwerk“ und unterstützt diese bei der Vernetzung mit regionalen sowie kommunalen Klimaschutzakteuren im Sinne von BNE (bis 2020). (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld V, Ziel 1)

Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG unterstützt mit seiner bildungspolitischen Arbeit die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu BNE im Bereich der Frühkindlichen Bildung. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV)

Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG schafft zusammen mit seinen Partnern Naturschutzjugend (NAJU im NABU e. V.) und Umweltstation Lias-Grube durch das Projekt „Klima-Kita-Netzwerk“ ein beispielhaftes Weiterbildungskonzept zu BNE mit den Themenschwerpunkten Klima- und Ressourcenschutz für die Fort- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte im Sinne des Nationalen Aktionsplans BNE (bis 2020). (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF fördert die Vernetzung der BNE-Akteure durch die jährliche Ausrichtung des nationalen BNE-Agendakongresses bis zum Ende des UNESCO-Weltaktionsprogramms (2015-2019). Die bundesweite Veranstaltung ist Forum für fachliche Diskussionen und neue Ideen zum Thema BNE. Der Agendakongress richtet sich an aktive Akteure, Initiativen, die sich auf den Weg machen wollen, und die Mitglieder der Gremien, die das Weltaktionsprogramm BNE in Deutschland umsetzen. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV, Ziel 6)

Das BMBF fördert die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit dem Fokus auf BNE bis zum Ende des Weltaktionsprogramms (2019). (Frühkindliche Bildung, übergreifend)

Stiftung Haus der kleinen Forscher

Die im Rahmen des Projekts „Förderung der BNE im Bereich der frühkindlichen Bildung“ von einer multiprofessionellen Expertengruppe erarbeiteten Zieldimensionen einer BNE für die Ebene der Kinder, der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte sowie der Kita-Leitungen fließen in die Erarbeitung von konzeptionellen Bausteinen für Kitas ein. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

In Zusammenarbeit mit dem Fachforum Frühkindliche Bildung und Trägerverbänden veranstaltet die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ eine bundesweite Tagung zum Thema. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld I, Ziel 6)

Die im Rahmen des Projekts „Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bereich der frühkindlichen Bildung“ erarbeiteten Ergebnisse („Bestandsaufnahme zur Verankerung von BNE in den Bildungs- und Rahmenplänen“, Zieldimensionen einer BNE für die Ebene der Kinder, der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte und der Kita-Leitungen) fließen in die Erarbeitung eines Wertekerns, einer inhaltlich-konzeptionellen Konkretisierung von BNE und in länderspezifische Cross-Matrixen ein. (Frühkindliche Bildung, Handlungsfeld I, Ziele 1, 2 und 3)

Schule

RUZ Hollen

Handlungs- und erlebnisorientiert, ressourcen- und damit klimafreundlich denken und handeln: Täglich lernen Schüler und Schülerinnen im Regionalen Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ) ganz im Sinne einer holistischen BNE zukunftsfähig zu denken und zu handeln. In der lokalen Bildungslandschaft ist das Umweltzentrum seit über 20 Jahren fester Bestandteil des außerschulischen Lernangebots und Aktionspartner der Gemeinden und des Landkreises. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Universität Kassel (Fachgebiet "Didaktik der politischen Bildung" und die Arbeitsgruppe "Teaching Right Livelihood")

Seit mittlerweile zehn Jahren verfügt das Fachgebiet Didaktik der Politischen Bildung der Universität Kassel über eine ausgewiesene Expertise in der Unterstützung von Professionalisierungsprozessen von Lehrkräften. Neben der 1. Phase der Lehrer*innenbildung (Studierende an der Hochschule) bildet dabei die 3. Phase (Fort- und Weiterbildung von Politischen Bildner*innen) den Schwerpunkt der Arbeit. Die Themenkomplexe Bildung für Nachhaltige Entwicklung/Globales Lernen sowie Biodiversitätsbildung stehen dabei fest institutionalisiert im Mittelpunkt der Weiterbildungsangebote. Jedoch reagiert das Fachgebiet auch auf immer neue und aktuelle Herausforderungen des globalisierten Zusammenlebens, sodass verstärkt auch Fragen nach Migration und Populismus das Fortbildungsangebot bereichern. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Rhöniversum Umweltbildungsstätte Oberelsbach

Als außerschulischer Lernort gibt der Verbund „Rhöniversum“ Schulen die Gelegenheit, das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön als Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung zu erleben. Dabei steht, ganz im Sinne des UNESCO-Programms „Man and Biosphere“, der Mensch im Mittelpunkt. Neu entwickelte Bildungsmodule, z.B. „Digitalisierung“ oder „Gestern – heute – morgen“ wenden sich einer nachhaltigen Gestaltung der Zukunft zu. Als informelles Angebot ist geplant, in den Einrichtungen des Verbundes die SDGs sichtbar zu machen, indem die Logos an inhaltlich passenden Orten platziert werden. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Lokale Agenda 21 Aalen / Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Sprecher des Agendarats der Lokalen Agenda 21 Aalen

Die Lokale Agenda 21 Aalen setzt gemeinsam mit der Stadt Aalen als Träger und der Hochschule als Entwickler und Unterstützer das Umweltmanagementsystem „Grüner Aal“ an Schulen um. In den letzten Jahren wurde dabei das Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung integriert. Zunächst wird ein Abgleich mit den Zielen der UNESCO-Schulen, GeoPark-Schulen und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung erfolgen, um die Integration in den Schulalltag zu erleichtern.  Der Grüne Aal wird systematisch auf die Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgerichtet, durch ein individuelles Zertifikat für Schüler ergänzt und mit anderen Zertifikaten vernetzt. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Klimastiftung für Bürger

Alle Bildungsaktivitäten der Klimastiftung für Bürger fußen auf unserem von der UNESCO ausgezeichneten Bildungsnetzwerk. Die Zusammenarbeit in dem durch die Klimastiftung für Bürger aufgespannten und erhaltenen Bildungsnetzwerk hat ein Ziel: möglichst viele Schulen bei der Entwicklung, Umsetzung und Verstetigung von BNE-Projekten zu unterstützen. Hierbei sind die Funktionen des Netzwerkes die Anregung des Austausches zwischen den Partnerschulen, das Kennenlernen von externen Experten für die eigenen schulischen BNE-Projekte sowie die Vernetzung mit außerschulischen Bildungspartnern. (Schule, Handlungsfeld III)

Landesinstitut für Pädadogik und Medien (LPM)

Das Zentrum BNE am Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland unterstützt Lehrkräfte dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule und Unterricht umzusetzen. Durch Fortbildungen, Beratung, Vermittlung von Kooperationspartnern und Medienzugang erfahren Lehrkräfte Handlungsmöglichkeiten zur dauerhaften Implementierung von BNE an ihrer Schule. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. bringt als „Good Practice“ das hessische Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ ein, das Schulen Unterstützungsangebote zur Implementierung von BNE in Schulprofil und Schulcurriculum bietet. In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsstrategei Hessen entwickelt die ANU Hessen die eingeführten Auszeichnungen „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Schule der Nachhaltigkeit“ kontinuierlich fort. Weiterhin bietet sich die ANU Hessen als Partner für Hochschulen für die Ausweitung des Angebotes auf weitere Schulformen sowie die Einbindung der Angebote in die Lehrerfortbildung als Kooperationspartner an. Hier werden noch Partner für die Zusammenarbeit gesucht. (Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. bringt sich als zivilgesellschaftlicher Vertreter in den Diskurs zur Entwicklung von BNE Indikatoren und der BNE-Berichterstattung in Nachhaltigkeitsstrategien ein, beispielsweise durch Gremienarbeit zur Indikatoren-Entwicklung in Hessen und durch das Führen des Diskurses zur BNE-Berichterstattung in Nachhaltigkeitsstrategien in Veranstaltungsformaten der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west). (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 8)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. bringt sich am hessischen „Runden Tisch BNE“ der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen zur Implementierung von BNE im Bildungswesen ein. Weiterhin fördert die ANU Hessen als Partner von der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) den Diskurs zur Einbindung von BNE in Nachhaltigkeitsstrategien sowie die Einbindung der Ziele und Maßnahmen des NAP-BNE in die Arbeit von RENN. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 3)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. unterstützt die Weiterführung und Ausweitung der hessischen „Regionalen Netzwerke BNE“ als Informationsquelle für Schule zu Unterstützungsangeboten und prüft entsprechend Finanzierungsmöglichkeiten. Die ANU Hessen bringt die Mitgliedszentren mit ihren Netzwerken bundesweit als Beispiel guter Praxis ein. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. strebt die Weiterführung und Ausweitung des Unterstützungsangebotes für Grundschulen zum Schuljahr der Nachhaltigkeit an und fördert damit Angebote zur Unterstützung der Schulen zum Whole School Approach. Weiterhin plant die ANU Hessen die Weiterführung der Lehrerfortbildungen zum Schuljahr der Nachhaltigkeit und der Beratungsangebote zur Curriculum-Arbeit zur Einführung von BNE in Schulcurricula. Entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten werden geprüft. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Deutschsprachiges Netzwerk LehrerInnenbildung für eine nachhaltige Entwicklung (LeNa)

LeNa unterstützt die Beteiligung der Zivilgesellschaft in der Lehrerbildung und entwickelt Kooperationsstrukturen mit Institutionen der Zivilgesellschaft. (Schule, Handlungsfeld II, Ziele 1-4)

LeNa ist auch in den fachdidaktischen Gesellschaften und der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft aktiv und entwickelt Vorschläge für die Berücksichtigung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der Arbeitsweisen und Perspektiven in allen Schulfächern und in den Bildungswissenschaften. (Schule, Handlungsfeld II, Ziele 1-4)

In der Bundesrepublik Deutschland ist LeNa in fast allen Bundesländern vertreten und wirkt als Ansprechpartnerin in der konzeptionellen Beratung zur Implementierung sowie in der Orientierung über bestehende Initiativen und Praxen (Bestandsaufnahme). (Schule, Handlungsfeld II, Ziele 1-4)

LeNa unterstützt den Nationalen Aktionsplan, indem es den Austausch von Erfahrungen und Konzepten fördert und sich am bildungspolitischen Diskurs beteiligt, um Bildung für eine nachhaltige Entwicklung strukturell in der LehrerInnenbildung zu verankern. (Schule, Handlungsfeld II, Ziele 1-4)

Das Netzwerk LeNa vernetzt Akteure, die an der strukturellen Implementation von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in allen drei Phasen der LehrerInnenbildung im deutschsprachigen Raum (einschließlich Österreich und Schweiz) arbeiten. (Schule, Handlungsfeld II, Ziele 1-4)

Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend)

Der BUND für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) und die BUNDjugend haben über das Projekt McMöhre in Kooperation mit Lehrkräften, Schulleitungen, Schülerinnen und Schülern und regionalen Partnerinnen und Partnern nachhaltige Schülerfirmen initiiert und begleitende Materialien entwickelt. Die BUNDjugend bietet zudem z.B. in Nordrhein-Westfalen Fortbildungen an, wie man Themen der Nachhaltigkeit in den pädagogischen Alltag integrieren kann. Dabei werden Methoden praktisch ausprobiert und reflektiert. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Klimahaus Bremerhaven

Das Klimahaus Bremerhaven verpflichtet sich als außerschulisches Kompetenzzentrum zur Umsetzung von BNE, zur Beteiligung an bundesweiten, regionalen und lokalen BNE-Gremien und als Anbieter von differenzierten Bildungsaktivitäten für Schulen. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Das Klimahaus Bremerhaven bietet als Bildungsakteur die Durchführung von Qualifizierungsangeboten an, die sich am Bildungskonzept von BNE orientieren. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Global Goals Curriculum e.V.

Der Global Goals Curriculum e. V. gestaltet sein Programm und seine Aktivitäten grundsätzlich mit formaler und informeller Schülerinnen- und Schülerbeteiligung. Der Global Goals Curriculum e. V. arbeitet hierfür mit Jugendorganisationen, dem Jugendforum im Rahmen des Weltaktionsprogramms sowie Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulnetzwerke zusammen (z.B. Changemaker Jam GGC 2016, Changemaker SchülerInnenkongress Frankfurt 2017). (Schule, Handlungsfeld V, Ziel 1)

Der Global Goals Curriculum e. V. erarbeitet mit den nationalen und internationalen Netzwerken der UNESCO-Projektschulen, der Ashoka Changemaker Schools und den Schulen im Aufbruch einen Schul- entwicklungsprozess, der die innovative und gleichzeitig ganz pragmatisch machbare Umsetzung des Nationalen Aktionsplans in die Breite ermöglicht. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Der Global Goals Curriculum e. V. entwickelt Aus- und Fortbildungsformate für Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die die Umsetzung von BNE in innovativen Lernsettings sowie den Aufbau der Transformationskompetenzen ermöglichen. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Der Global Goals Curriculum e. V. unterstützt die Kommunikation und Verbreitung des Nationalen Aktionsplans: (1) durch regelmäßig stattfindende regionale Veranstaltungen sowie Bundeskonferenzen zu den Umsetzungsthemen einer innovativen BNE (siehe „Global Goals Curriculum 2016“: www.ggcberlin.de); (2) durch die begleitende mediale Kommunikation zu Umsetzungsfortschritten, Best Practices, Erfahrungsberichten etc. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 3)

Deutscher Bundesjugendring (DBJR)

Beteiligung junger Menschen und Selbstorganisation sind zentrale Momente der Jugendverbandsarbeit. Jugendverbände sind Freiräume, in denen junge Menschen selbst bestimmen. Sie bringen ihre Erfahrungen als Expertinnen und Experten in eigener Sache in die Gestaltung und Weiterentwicklung des Lern- und Lebensortes Schule ein. Partizipation bedeutet Gestaltungsmacht. Wo junge Menschen mitmachen, soll ihre Mitwirkung Wirkung zeigen. Dafür streitet der DBJR. (Schule, Handlungsfeld V, Ziel 3)

Bündnis ZukunftsBildung/Welthungerhilfe e.V.

Die Welthungerhilfe bietet hochqualitatives Bildungsmaterial im Sinne des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, das sie im engen Austausch mit Lehrkräften, Bildungsakteuren sowie Schülerinnen und Schülern beständig weiterentwickelt. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Die Welthungerhilfe bietet jährlich mehrere Fortbildungen für Lehrkräfte/pädagogische Fachkräfte und Schülerinnen und Schüler zu den SDGs mit speziellem Fokus auf SDG 2 und 12 – nachhaltige Ernährungssicherung für alle Menschen – mit Blick auf die Realisierung des Whole System Approach an. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1; Handlungsfeld II, Ziel 1; Handlungsfeld II, Ziel 2; Handlungsfeld III, Ziel 3)

Bündnis ZukunftsBildung/Greenpeace e.V.

Greenpeace begleitet den politischen Prozess BNE in seiner Umsetzung im Rahmen des WAPs. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 4)

Greenpeace nimmt von Fall zu Fall an der Entwicklung der BNE-Pläne der Bundesländer teil. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Greenpeace entwickelt in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Pädagoginnen und Pädagogen an aktuellen Umweltherausforderungen orientierte Bildungsmaterialien, die kostenfrei zur Verfügung stehen. Das Bildungsmaterial vermittelt debattenorientiert die komplexen Zusammenhänge und Herausforderungen. Kinder und Jugendliche erhalten zugleich Anregungen zur Partizipation und zum aktiven Mitgestalten. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 4; Handlungsfeld III, Ziel 5; Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Greenpeace qualifiziert Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Ehrenamtliche in einem greenpeace-internen Weiterbildungsprogramm für das pädagogische Arbeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu umwelt- und klimarelevanten Themen im Sinne von BNE. Diese so genannten Greenspeaker fördern die Vermittlung von BNE in den verschiedenen Schulformen. Außerdem ermutigen sie junge Menschen dazu, aktiv zu werden und Gesellschaft mitzugestalten. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2; Handlungsfeld I, Ziel 4; Handlungsfeld III, Ziel 3; Handlungsfeld 5, Ziel 1)

Um BNE am Lernort anzustoßen, bietet Greenpeace anhand von Pilotprojekten themenorientierte Fortbildungen und Workshops zur Schul- und Unterrichtsentwicklung gemeinsam mit Lehrkräften/pädagogischen Fachkräften sowie Schülerinnen und Schülern an. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1; Handlungsfeld II, Ziel 1)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von Zivilgesellschaft zu BNE, unter anderem im Rahmen des BNE-Expertennetzwerks (Deutschland, Indien, Südafrika, Mexiko), von ENSA, vom Schulwettbewerb des Bundespräsidenten, von BtE, von FEB und weiteren Programmen. (Schule, Handlungsfeld V, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Initiativen und Projekte zur Umsetzung des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung. (Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, u.a. auf Sekundarstufe II, einschließlich der Entwicklung von begleitenden Lern- und Lehrmaterialien. (Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Bündelung von Online-BNE-Materialien zum BMZ/KMK-Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung auf der EWIK-Plattform. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Das BMZ fördert über Engagement Global in Zusammenarbeit mit Verlagen, Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern, Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft die Entwicklung von Lern- und Lehrmaterialien auf Grundlage des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung und entwickelt hierzu gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren Qualitätskriterien. Hierbei werden auch OER-Lern- und Lehrmaterialien im Sinne der KMK-Strategie „Bildung in der Digitalen Welt“ berücksichtigt. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Das BMZ fördert über Engagement Global mit seinem Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) die Einbeziehung von Erfahrungen aus dem Globalen Süden (Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus der Entwicklungszusammenarbeit) in Unterricht und Schule. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global über verschiedene Programme Begegnungen mit dem Globalen Süden, die sich an Akteure der Schulsysteme richten, u.a. Begegnungen von Lehrkräften, Schulleitungsmitgliedern, Referendaren und Ausbildern. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global internationale Schulpartnerschaften mit dem Globalen Süden vor allem über das ENSA-Programm. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, u.a. auf die Sekundarstufe II. Dabei wird die Strategie der KMK zur „Bildung in der digitalen Welt“ mit einbezogen. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Das BMZ führt über Engagement Global jährlich eine Fachtagung zur Umsetzung und Weiterentwicklung des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung durch. Die Fachtagung wird gemeinsam mit der KMK durchgeführt. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 5)

Das BMZ fördert über Engagement Global Bildungsaktivitäten zivilgesellschaftlicher Akteure über die Förderprogramme „Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung“ (FEB) und „Aktionsgruppenprogramm“ (AGP). (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Das BMZ fördert über Engagement Global als Keypartner der UNESCO Paris im Weltaktionsprogramm BNE im Handlungsfeld Jugend die Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren aus Deutschland, Südafrika, Indien und Mexiko über ein „Mentoring for ESD Leadership Programm“. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Qualifizierung von BNE-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren von Staat und Zivilgesellschaft, unter anderem im Rahmen des BNE-Expertennetzwerks (Deutschland, Indien, Südafrika, Mexiko). (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global die Entwicklung von Materialien für Schulleiterinnen und Schulleiter auf Grundlage des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, die Möglichkeiten zur Ausgestaltung des Whole System Approach praxisnah beschreibt. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Das BMZ fördert über Engagement Global in Kooperation mit den Ländern Länderinitiativen zum BMZ/KMK-Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, die u.a. Maßnahmen zur Umsetzung des Whole System Approach enthalten. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global das bundesweite Netzwerk Lehrkräfte(fort)bildung zur Umsetzung des BMZ/KMK-Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung in der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung. Das Netzwerk wird jährlich eine Arbeitstagung durchführen, um z.B. Konzeptionen und Erfahrungen auszutauschen, neue Formate der Qualifizierung zu entwickeln und gemeinsame Fortbildungen zu organisieren. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Das BMZ fördert über Engagement Global im Rahmen der Länderinitiativen zum BMZ/KMK-Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung von Lehrkräften, u.a. auch im internationalen Austausch. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Das BMZ fördert über Engagement Global im Rahmen seines Schulprogramms die Zusammenarbeit mit den deutschen Ländern und der KMK, um zur Einbindung von BNE in die Curricula, in die Lehr- und Bildungspläne, in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und zur Einbeziehung von BNE in die Schul- und Unterrichtsentwicklung beizutragen. Ein Kernstück des Programms ist das Angebot an die Länder, in jedem Kultusministerium die Einrichtung einer Landeskoordinatorenstelle BNE zu unterstützen. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global durch den Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik und den Song Contest die Verankerung von BNE an Schulen, die Qualitätsentwicklung sowie individuelle BNE-Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Das BMZ fördert über Engagement Global in Kooperation mit dem Mahatma Gandhi Institut der UNESCO die Erstellung eines internationalen Handbuchs zum „Embedding“ von BNE in Schulbüchern und Curricula. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das BMUB führt zentrale nationale und internationale Beteiligungsprozesse informeller Art, wie z.B. die Begleitung des Klimaschutzplans 2050, von ProgRess III oder der kommenden UN-Klimakonferenz COP 23 fort. Hinzu kommen neue Beteiligungsprozesse bei relevanten Entscheidungsprozessen (bspw. beim Programm für Nachhaltigen Konsum) und anderen Regelungswerken aus dem Geschäftsbereich des BMUB. (Schule, Handlungsfeld V, Ziel 4)

Das BMUB unterstützt dieses Ziel mit dem Angebot von Bildungsmaterialien sowie mit den Informations- und Vernetzungsangeboten für den Bildungsbereich der Grundschule und der Sekundarstufen I und II. Die Angebote richten sich an Lehrkräfte aller Jahrgangsstufen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im außerschulischen Bereich. (Schule, Handlungsfeld V, Ziel 2)

Die Förderung von Gestaltungskompetenz und die partizipative Einbindung von Kindern und Jugendlichen sind Kriterien des BMUB bei der Förderung von Bildungsprojekten. (Schule, Handlungsfeld V)

Das BMUB unterstützt dieses Ziel mit dem regelmäßigen und aktuellen Angebot von Unterrichtsmaterialien im Online-Portal www.umwelt-im-unterricht.de. Die an den Maßstäben der BNE orientierten Materialien sind kostenfrei zu Unterrichtszwecken nutzbar. Mit wenigen Ausnahmen stehen die Inhalte unter offenen (Creative-Commons-)Lizenzen und dürfen damit bearbeitet, in veränderter Form weitergegeben und veröffentlicht werden. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Das BMUB fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sowie über Zuschüsse an Verbände und sonstige Vereinigungen auf den Gebieten des Umweltschutzes und des Naturschutzes Bildungsprojekte, die auf die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen im Sinne der BNE abzielen und die Kooperation zwischen Schule und Zivilgesellschaft unterstützen. BNE-Kriterien gelten als verbindlicher Maßstab bei der Projektauswahl. Auch über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt können übergreifende oder themenspezifische Bildungsprojekte gefördert werden, falls sie von besonderer repräsentativer Bedeutung für die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt sind. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Stiftung Bildung

Die Stiftung Bildung ruft gemeinsam mit der Karl Schlecht Stiftung einen Fördertopf mit dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Entrepreneurship Education“ aus und fördert bundesweit Projekte von Schulfördervereinen. (Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Die Stiftung Bildung schreibt ihren Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ im Jahr 2017 zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Kooperationen“ aus und prämiert BNE-Projekte von Schulen und ihren Schulfördervereinen bundesweit. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Um zu erfassen, inwieweit BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen integriert ist, fördert das BMBF zur Umsetzung des NAP das Monitoring durch das Institut Futur der FU. Das Monitoring dient Bund und Ländern als wissenschaftlich fundierte und datenbasierte Unterstützung bei der Implementierung von BNE. (Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

World University Service, Deutsches Komitee e.V.

Der WUS fördert die Bündelung und Nutzung von Online-BNE-Materialien für den Lernbereich Globale Entwicklung auf der Plattform www.globaleslernen.de. (Schule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)

In den UNESCO-Projektschulen entwickeln Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler, Eltern und Akteure außerhalb der Schule gemeinsam Aktionspläne zu BNE und Klimawandel für einen ganzheitlichen Ansatz an ihrer Schule, erhalten Weiterbildungsangebote und tauschen sich international über ihre Erfahrungen aus. Ausgehend von zwölf deutschen Pilotschulen eines internationalen UNESCO-Projekts sollen ab Herbst 2017 25 deutsche Schulen und später nach Möglichkeit alle deutschen UNESCO- Projektschulen mitwirken. Alle Leitfäden und Lernmaterialien des Projekts werden öffentlich zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Global Goals Curriculum umgesetzt und von der Leuphana Universität Lüneburg wissenschaftlich begleitet. Die Autostadt GmbH Wolfsburg beabsichtigt, das Projekt zu unterstützen.

Der Global Goals Curriculum e. V. erarbeitet mit den nationalen und internationalen Netzwerken der UNESCO-Projektschulen, der Ashoka Changemaker Schools und den Schulen im Aufbruch einen Schulentwicklungsprozess, der die innovative und gleichzeitig ganz pragmatisch machbare Umsetzung des Nationalen Aktionsplans in die Breite ermöglicht.

(Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1; Handlungsfeld II, Ziel 2; Handlungsfeld II, Ziel 1; Handlungsfeld III, Ziel 1)

Bündnis ZukunftsBildung/ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Der BUND für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) und die BUNDjugend haben über das Projekt McMöhre in Kooperation mit Lehrkräften, Schulleitungen, Schülerinnen und Schülern und regionalen Partnerinnen und Partnern nachhaltige Schülerfirmen initiiert und begleitende Materialien entwickelt. Die BUNDjugend bietet zudem z.B. in Nordrhein-Westfalen Fortbildungen an, wie man Themen der Nachhaltigkeit in den pädagogischen Alltag integrieren kann. Dabei werden Methoden praktisch ausprobiert und reflektiert. (Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ setzt sich innerhalb der Organisation stärker für eine Verankerung der BNE ein und präsentiert z.B. den BNE-Ansatz auf GIZ-Veranstaltungen (Fachtage etc.). (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 5, Maßnahme 3)

Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS)

Der BVDS fördert durch seinen Arbeitskreis Umwelt und das Netzwerk Stiftungen und Bildung die Vernetzung von Stiftungen bundesweit und regional, die im Bereich nachhaltige Entwicklung/BNE aktiv sind. Dabei unterstützt der BVDS den Wissenstransfer zwischen den Stiftungen untereinander und den Austausch mit anderen Akteuren. (Schule, Handlungsfeld I, Ziel 4)

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschland e.V. (ASD)

Der ASD fördert die Weiterentwicklung des Lernortes Schule bundesländerübergreifend im Rahmen des NAP BNE. Dabei steht das Ziel 1, die Unterrichts- und Schulentwicklung, die durch die Schulleitungen gestaltet wird, im Vordergrund. Gefördert wird dies durch die folgenden Aktivitäten des ASD:

  • Impulsvorträge, Diskussionen und Stellungnahmen im Rahmen der Tagungen des ASD
  • Information der Landesverbände über BNE und den NAP BNE, zur Anregung, sich verstärkt mit der Umsetzung des NAPs BNE zu befassen
  • Mitarbeit in der Jury zur Auszeichnung von BNE-Aktivitäten im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE
  • Presseerklärungen

(Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Übergreifende Commitments

Runder Tisch Bildung für nachhaltige Entwicklung Hessen

Der Runde Tisch BNE in Hessen vermittelt und konkretisiert den NAP für hessische Bildungsakteure und bietet zudem eine Plattform zum Austausch. Er unterstützt Akteure bei der Initiierung von Maßnahmen zur Umsetzung des NAP mit seiner Expertise.

Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e.V.

BNELIT enthält ca. 42.000 Titel wissenschaftlicher und praxisbezogener Literatur zu BNE, Umweltbildung, Globales Lernen, zu allgemeinen inter-/transdisziplinären Grundlagen. In BNELIT findet man bereits den größten Teil der deutschsprachigen Literatur der letzten 40 Jahre (Archivfunktion) und politische Dokumente zu diesem Themenbereich. Neben der kontinuierlichen Aktualisierung und technischen Weiterentwicklung von BNELIT (z.B. Download von Texten) wird in Zukunft die Webseite www.bne-literatur.de der Datenbank als ergänzendes Portal aufgebaut. Dazu streben wir u.a. adressatenspezifische und themenbezogene Literaturlisten zu den Bildungsbereichen des NAP BNE an in Zusammenarbeit mit Experten aus den Partnernetzwerken und Fachforen. Klimabildung ist zunächst unser eigener thematischer Schwerpunkt.

Land Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg wird im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie unter Federführung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport sowie unter Einbeziehung weiterer Ressorts eine Gesamtstrategie `Bildung für nachhaltige Entwicklung´ erarbeiten. Dabei sollen insbesondere Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene für Themen der Nachhaltigkeit aktiviert und qualifiziert werden. Zusammen mit Schulen und Hochschulen werden wir Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Leben füllen und die Kooperation zwischen außerschulischen Akteuren und Schulen fördern.

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (kurz: ANU Hessen) richtet sich am Konzept der Bildung für nachhaltigen Entwicklung (kurz: BNE) aus, dies wird im Leitbild gegenüber den Mitgliedern und der Öffentlichkeit entsprechend kommuniziert. Die ANU Hessen e.V. informiert seine Mitglieder (Einrichtungen und Einzelpersonen) über Newsletter, Social Media sowie über die Mitgliederversammlung kontinuierlich zu Inhalten und Zielen des Nationalen Aktionsplanes BNE (kurz: NAP-BNE) und stößt Fortbildungen und Tagungen zu Themen des NAP-BNE an. Weiterhin engagiert sich die ANU Hessen in Gremien dafür, dass BNE fester Bestandteil ALLER Strategien nachhaltiger Entwicklung wird. Als Partner der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (kurz: RENN.west) bringt die ANU Hessen BNE in die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien ein. Die ANU Hessen strebt an, die Erfahrungen der hessischen Programme „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Regionale Netzwerken BNE“ zu verbreiten, die Programme auszuweiten und zusammenzuführen, um einen wichtigen Beitrag zur Förderung regionaler Bildungslandschaften BNE und zur Umsetzung des Whole School Approaches zu leisten. Dafür prüft die ANU Hessen Finanzierungsmöglichkeiten.

Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE)

Der RNE fördert durch vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) das Engagement für Nachhaltigkeit der Zivilgesellschaft und eine bessere Koordinierung mit der Politik über die Grenzen der Bundesländer hinweg.

 

Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)

Alle deutschen von der UNESCO ausgezeichneten Stätten (Welterbe, Biosphärenreservate, Geoparks) entwickeln sich zu beispielgebenden Lernorten für nachhaltige Entwicklung und Weltoffenheit weiter. Mit den deutschen UNESCO-Lehrstühlen und UNESCO-Clubs arbeitet die DUK mit ähnlicher Zielstellung zusammen, nämlich sie als BNE-Multiplikatoren zu stärken. International setzt sich die DUK dafür ein, dass BNE in programmatischen und übergreifenden Gremien der UNESCO und der Vereinten Nationen weiter politisch gestärkt wird. Ebenso unterstützt die DUK über Workshops und Fortbildungen, dass andere nationale UNESCO- Kommissionen, v.a. in Europa und Afrika, die Bedeutung von BNE erkennen und BNE national und international unterstützen.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ setzt sich innerhalb der Organisation stärker für eine Verankerung der BNE ein und präsentiert z.B. den BNE-Ansatz auf GIZ-Veranstaltungen (Fachtage etc.).

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die DBU wird im Rahmen ihres satzungsgemäßen Auftrages und in Übereinstimmung mit ihren Förderleitlinien konkrete Vorhaben in den Bereichen Schule, Hochschule und non-formales Lernen/Jugend unterstützen, die in modellhafter und innovativer Weise Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplanes umsetzen.

Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS)

Der BVDS fördert durch seinen Arbeitskreis Umwelt und das Netzwerk Stiftungen und Bildung die Vernetzung von Stiftungen bundesweit und regional, die im Bereich nachhaltige Entwicklung/Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv sind. Dabei unterstützt der BVDS den Wissenstransfer zwischen den Stiftungen untereinander und den Austausch mit anderen Akteuren.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Um zu erfassen, inwieweit BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen integriert ist, fördert das BMBF zur Umsetzung des NAP das Monitoring des Institut Futur der FU. Das Monitoring dient Bund und Ländern als wissenschaftlich fundierte und datenbasierte Unterstützung bei der Implementierung von BNE.

Das BMBF fördert die Vernetzung der BNE-Akteure durch die jährliche Ausrichtung des nationalen BNE-Agendakongresses bis zum Ende des UNESCO-Weltaktionsprogramms (2015–2019). Die bundesweite Veranstaltung ist Forum für fachliche Diskussionen und neue Ideen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Agendakongress richtet sich an aktive Akteure, Initiativen, die sich auf den Weg machen wollen, und die Mitglieder der Gremien, die das Weltaktionsprogramms BNE in Deutschland umsetzen.

Das BMBF veröffentlicht eine Förderrichtlinie zur Entwicklung von BNE-Indikatoren, sodass diese u.a. in die nationale Nachhaltigkeitsstrategie integriert und auch von den Ländern und Kommunen genutzt werden können.

Zum Austausch von Beispielen guter BNE-Praxis und zur Vernetzung der BNE-Akteure fördert das BMBF gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission Auszeichnungen für Netzwerke, Lernorte und Kommunen, die in sehr guter Weise BNE in ihr tägliches Arbeiten integrieren.

Das BMBF hat zur Entwicklung des Nationalen Aktionsplans BNE einen umfassenden partizipativen Prozess angelegt, der sowohl weitere Ressorts, die Länder und Kommunen als auch Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bildung einbezieht. Das BMBF wird den partizipativen Multi-Akteurs-Prozess auch bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE bis zum Ende des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE (2015 bis 2019) fördern und koordinieren.

Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)

Der DVV empfiehlt den Volkshochschulen, auf Grundlage der Sustainable Development Goals (SDGs) eine nachhaltige Entwicklung in ihren Leitbildern und Programmangeboten zu verankern. Für diesen Prozess stellt der DVV Informationsmaterial zum Nationalen Aktionsplan zusammen und entwickelt Vorlagen für die Umsetzung vor Ort.

Hochschule

Universität Kassel (Fachgebiet "Didaktik der politischen Bildung" und die Arbeitsgruppe "Teaching Right Livelihood")

Die Arbeitsgruppe „Teaching Right Livelihood“ des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Kassel trägt zu einer Professionalisierung zukünftiger Lehrkräfte im Kontext BNE bei. Durch die Integration der Querschnittsanliegen "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und "Internationalisierung" in die Strukturen der Lehramtsausbildung soll gewährleistet werden, dass Studierende ausreichend Gelegenheiten erhalten, sich mit den Ursachen und Folgen nicht-nachhaltiger Entwicklung auseinanderzusetzen, in internationalen Settings aktuelle globale Entwicklungen kritisch aufzuarbeiten sowie Nachhaltigkeitskompetenzen einzuüben.

Die Politikdidaktik der Universität Kassel bietet, gefördert durch das BMBF und BMZ, Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, sich mit der unterrichtlichen Praxis des Lernbereichs Globale Entwicklung im Rahmen einer BNE unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte auseinanderzusetzen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Hochschule Aalen / Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Senatsbeauftragter für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen

Die Hochschule Aalen verbindet als forschungsstarke Hochschule für angewandte Wissenschaft die Forschung in den Bereichen Technik und Management mit der Lehre und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
Die Hochschule Aalen baut mit dem Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung (ZTN) und dem Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen (ZiMATE) zwei wichtige Forschungsbereiche zu Nachhaltigkeitrelevanten Themen wie Energie und Ressourcen auf. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 5)

Die Hochschule Aalen unterstützt die Umsetzung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Lehre, Forschung und Transfer. Das Referat für Nachhaltige Entwicklung setzt dies in der Lehre, Vorträgen, Nachhaltigkeitstagen und Projekten um. Die Hochschule Aalen setzt durch eine Vielzahl studentischer Projekte die Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Hochschule und außerhalb im Sinne eines Reallabors um. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. plant im Zuge der Zusammenarbeit in der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) in Hessen die Förderung einer stärkeren Verknüpfung der hessischen „Regionalen Netzwerke BNE“ mit den Hochschulen vor Ort, u.A. soll die BNE-Angebotsvielfalt der Bildungsanbieter (darunter auch Online Formate) und die Kooperationsmöglichkeiten der Netzwerke an Hochschulen bekannt gemacht werden. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Leuphana Universität Lüneburg

Über das Leuphana-Semester, das zu einem Drittel aus dem Nachhaltigkeits-Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“ besteht, sowie durch ein regelmäßiges Angebot an nachhaltigkeitsbezogenen Seminaren im Komplementärstudium ermöglicht die Leuphana allen Studierenden eine Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Curricula nachhaltigkeitsbezogener Studiengänge an der Leuphana wird der zunehmenden Heterogenität von Studierenden Rechnung getragen und es werden neue Angebote geschaffen. Darüber hinaus unterstützt die Leuphana Modellprojekte zur Integration von BNE in die 2. Phase der LehrerInnenbildung. Ein eigenes Weiterbildungszertifikat BNE für Lehrkräfte in Niedersachsen wird derzeit entwickelt. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Der Allgemeine Studierendenausschuss an der Leuphana verfügt seit Jahren über ein eigenes Nachhaltigkeitsreferat. Im Rahmen eines aktuellen Projektes in Kooperation mit dem netzwerk n unterstützt die Leuphana die Etablierung von studentischen Green Offices an Hochschulen. Die Leuphana unterstützt Geflüchtete mit akademischer Vorbildung oder Zielen. Sie war bundesweit führend mit einer studentischen Initiative zum Hochschulstudium für Geflüchtete und verfügt inzwischen über Strukturen (Brückenstudium, Open Lecture Hall) zur zielgruppenspezifischen Kompetenzentwicklung und Förderung. Studierende an der Leuphana haben die Möglichkeit sich auch außerhalb von Lehrveranstaltung mit Fragen inter- und intragenerationeller Gerechtigkeit auseinander zu setzen und ihre interkulturellen, geschlechter- und diversitätsbezogenen Kompetenzen z.B. in Trainings zu entwickeln. Diese werden u. a. vom Allgemeinen Studierendenausschuss und vom Gleichstellungsbüro der Leuphana angeboten. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

Studierende werden an der Leuphana auf vielfältige Art und Weise in ihrem Engagement für Nachhaltigkeitsprozesse unterstützt, etwa durch eine Ombudsperson für Studierende. Studentisches Engagement für Nachhaltigkeit wird am dies academicus der Leuphana mit einem eigenen Preis gewürdigt. Die Leuphana arbeitet an einer Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Studierendeninitiativen, um studentische Nachhaltigkeitsprojekte weiter zu verbessern und unterschiedliche Beteiligungsformate für Studierende zu erproben und ermöglichen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziele 4 und 5)

Die Förderung des Kompetenzerwerbs auch in informellen und non-formalen Kontexten ist in den Curricula der nachhaltigkeitsbezogenen Studiengänge didaktisch integriert (v.a. im Rahmen von inter- und transdisziplinären Projekten oder eines Praktikum-Moduls im Komplementärstudium). Gesellschaftliches Engagement und dort erworbene Kompetenzen werden im Rahmen des Zulassungsverfahrens für den Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften explizit berücksichtigt. Darüber hinaus wird mit dem „Basisprogramm Praxisphase“ seit dem Wintersemester 2013/14 im Rahmen des Komplementärstudiums ein Modul angeboten, das es Studierenden aller Major ermöglicht, in non-formalen Kontexten (z.B. Praktika) Kompetenzen zu erwerben, Praxiserfahrungen wissenschaftlich zu reflektieren und dafür Credits zu erlangen. Bachelorstudierende im Leuphana College haben die Möglichkeit ein Gender-Diversity-Zertifikat zu absolvieren. Es wird im Komplementärstudium integrativ angeboten und beinhaltet regelmäßige Lehrveranstaltung zum Themenfeld „Gender und Nachhaltigkeit“, bspw. die Lehrveranstaltung „gender – MACHT – nachhaltigkeit“. Die Leuphana bietet ihren Universitätsangehörigen darüber hinaus vielfältige Orte und Gelegenheiten, um außerhalb der formalen Lehre Kompetenzen – insbesondere auch nachhaltigkeitsorientierte Kompetenzen – zu entwickeln und auf eine nachhaltige Gestaltung der Universität Einfluss zu nehmen (z.B. studentische Initiativen, Fairtrade Uni, Biotopgarten). (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 2)

Mit der Digital School als eigener Einrichtung für digitales Lernen sowie laufenden und geplanten Projekten im Bereich virtueller Lehre (u.a. Portal Grünes Wissen, Global Classroom) treibt die Leuphana die Vernetzung und den Ausbau entsprechender BNE-Angebote voran. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Die Leuphana forciert Kooperationen von Universität und Kommune in zahlreichen Handlungsfeldern (u.a. Mobilität, Beschaffung, Klimaschutz), u.a. im Rahmen des Projektes 2030+. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Das an der Fakultät Nachhaltigkeit entwickelte digitale Lehr-Lern-Angebot des Global Classrooms wird im Rahmen des in Vorbereitung befindlichen UNESCO-Instituts an der Leuphana ebenso weiterentwickelt wie das Wissenschaftsportal Grünes Wissen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Das an der Leuphana in Vorbereitung befindliche UNESCO-Institut hat einen Profilschwerpunkt im Bereich BNE und Nachhaltigkeit und eine strategische Ausrichtung auf Kooperationen mit Ländern des Globalen Südens in Forschung und Capacity Building zu BNE. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Die Leuphana ist seit über 15 Jahren EMAS-zertifiziert, seit 2014 klimaneutral und setzt ein umfassendes Green-Campus-Konzept für den Hochschulbetrieb um. Sie wirkt an der Erstellung eines Leitfadens zum Green-Campus-Konzept im Rahmen des Projektes HochN mit. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 3)

Die Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana entwickelt eine eigene Transferstrategie weiter, um den Austausch mit Praxisakteuren über das in Forschung und Lehre generierte Wissen weiter zu systematisieren. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation mit der Umweltverwaltung des Landes Niedersachsen. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Studierende an der Leuphana sowie zivilgesellschaftliche Akteure werden regelmäßig im Rahmen inter- und transdisziplinärer Forschungsvorhaben – sowohl eigenständige Drittmittelvorhaben als auch Lehrforschungsprojekte – eingebunden. Zur Koordination der Einbindung von Praxisakteuren unterhält die Fakultät Nachhaltigkeit ein eigenes Fallstudienbüro. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Die Leuphana nutzt Nachhaltigkeitsberichterstattung aktiv als einen strategischen Ansatz des Change Managements zur Verankerung von Nachhaltigkeit in allen Facetten der Hochschule. Sie arbeitet an einer Weiterentwicklung ihres Berichterstattungsverfahrens, um eine stärkere Vergleichbarkeit von Maßnahmen zu ermöglichen. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Die Leuphana setzt sich in internationalen Netzwerken für die Integration von Nachhaltigkeit in Hochschulen und die Qualifikation Hochschullehrender ein (u.a. Copernicus-Netzwerk, HochN, NEPS, NaWis, andere internationale Netzwerke wie ISCN oder GCSO). (Hochschule, Handlungsfeld II)

Für Hochschullehrende im Nachhaltigkeits-Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“ im Leuphana-Semester (1. Semester) findet eine jährliche Weiterbildungsmaßnahme statt, die maßgeblich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Die Leuphana arbeitet an einem Beratungs- und Weiterbildungskonzept zur Integration von Nachhaltigkeit in die Hochschulen an der Schnittstelle der Fakultät Nachhaltigkeit, der die berufsbegleitenden Studiengänge beherbergenden Professional School sowie dem in Vorbereitung befindlichen UNESCO-Institut. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Die nachhaltigkeitsbezogenen Studienangebote der Leuphana zeichnen sich durch eine große Theorie- und Methodenvielfalt aus, die insbesondere in inter- und transdisziplinären Projekten in Form eigener studentischer Forschung angewendet und vertieft werden. Ansätze zur inter- und transdisziplinären Lehre stellt die Leuphana u.a. in Publikationen, Konferenzen, Internetseiten dar und entwickelt diesen Lehr-Lernansatz ständig weiter. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Die Fakultät Nachhaltigkeit evaluiert fortlaufend die Absolventen und Absolventinnen nachhaltigkeitsbezogener Studiengänge im Hinblick auf Karriereverläufe und Bewertungen der Studienerfahrungen. Ergebnisse hierzu werden zur Weiterentwicklung der Studienprogramme genutzt und durch eine Veröffentlichung auch anderen Hochschulen zugänglich gemacht. (Hochschule, Handlungsfeld I)

Die Fakultät Nachhaltigkeit vereint über 25 Professuren, die Nachhaltigkeit in der Denomination führen. (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 3)

Die Leuphana bringt die Umsetzungsphase des Nationalen Aktionsplans im Fachforum Hochschule mit voran und beteiligt sich an den im NAP vorgesehenen Fachgesprächen zur Ausgestaltung der Integration von Nachhaltigkeit fördernden Finanzierungs- und Anreizsystemen sowie zur Berücksichtigung von BNE/Nachhaltigkeit in Akkreditierungsverfahren (u.a. BNE-Kompetenzmodelle in Systemakkreditierungen). (Hochschule, Handlungsfeld I, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Nachhaltigkeitsaspekte sind sowohl in Ziel- und Leistungsvereinbarungen als auch in der Entwicklungsplanung der Leuphana in den Feldern Forschung, Bildung, Gesellschaft und Campus-Betrieb fest verankert. Als nächsten Schritt strebt sie die Aufnahme einer verpflichtenden Teilnahme an BNE-Weiterbildungsveranstaltungen in Berufungsvereinbarungen sowie den Nachweis gesellschaftlicher Impacts im Rahmen von Bewerbungsverfahren (etwa in Form von Impact Case Studies) an (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 2).

Pädagogische Hochschule Heidelberg Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften

Um die Lernwirksamkeit von BNE im schulischen Kontext zu prüfen, sollen entsprechende Forschungsvorhaben initiiert werden, die die Wirksamkeit pädagogischer Maßnahmen von BNE in Lehr- und Lernprozessen im schulischen Kontext untersuchen. Zur Unterstützung der Implementierung von BNE sollten bestehende Good-Practice-Modelle aus den Bereichen Schulentwicklung, Lehrkräftefort- und -weiterbildung sowie Lehr- und Lernmaterialien identifiziert, ggf. weiterentwickelt und in geeigneter Weise multipliziert werden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3; Schule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Um die Kompetenzentwicklung von zukünftigen Lehrkräften zur Implementierung von BNE in der Schule bestmöglich zu fördern, soll in der Abteilung Physik die Durchführung von forschungsbasierten Modellprojekten im Rahmen der Lehrkräftebildung für nachhaltige Entwicklung in möglichst vielen Phasen der Ausbildung initiiert werden. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Die Abteilung Physik fördert die Verankerung der BNE in der Lehrkräftebildung durch zwei zentrale Maßnahmen: eine praxisorientierte Lehrkräfteausbildung, bei der die Implementation der BNE auch unter physikalischen Aspekten und mit Bezug zum Bildungsplan der Grundschule in Baden-Württemberg in Form einer kooperativen Theorie-Praxis-Verzahnung mit Grundschulen der Region stattfindet. Ein Lehrer-Fortbildungskonzept im Rahmen dessen BNE und das Thema der erneuerbaren Energien in der Grundschule im Mittelpunkt stehen, die über die Professional School der Pädagogischen Heidelberg als regelmäßige Fortbildungsmaßnahme für Grundschullehrkräfte angeboten und evaluiert werden. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld I, Ziel 1; Handlungsfeld II, Ziel 1)

Die Abteilung Geographie trägt insbesondere über die „GIS-Station, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien“ und das „Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ als außerschulische Lernorte sowie Lehr- und Forschungslabore durch regelmäßige Kurse und Fortbildungsangebote, z.T. zusammen mit anderen Kooperationspartnern (z.B. Lernort Labor e. V.), zur dauerhaften Förderung von BNE in der schulischen und Hochschulbildung bei. Die Abteilung Geographie trägt zudem durch Lehrveranstaltungen in unterschiedlichen Formaten und Kontexten zur Förderung von BNE im Studium bei. Hierzu beteiligt sie sich auch am Lehrangebot im Wahlpflichtbereich BNE des Moduls 4 im Rahmen des Übergreifenden Studienbereiches (ÜSB) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist bestrebt, u.a. die gemeinsamen Lehrkonzepte und -veranstaltungen wie BNE-Projektseminare (u.a. mit dem Heidelberg Center for the Environment der Universität Heidelberg), BNE-Ringvorlesung weiterzuentwickeln. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Im Kontext des an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) eingerichteten UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten wird in Forschung und Lehre ein besonderer Schwerpunkt auf Förderung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung sowie BNE gelegt. Hierzu sollen entsprechende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben initiiert, umgesetzt und disseminiert werden, die insbesondere auf der Nutzung moderner Geoinformationstechnologien wie Satellitenfernerkundung als auch innovativer Labor- und Feldmethoden basieren. Durch die globale Vernetzung des UNESCO-Lehrstuhls wird u.a. auch der Austausch mit Ländern des Globalen Südens beim Wissen-, Methoden- und Konzepttransfer im Kontext der BNE gefördert. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3; Handlungsfeld III, Ziel 4)

Im Rahmen der interdisziplinären Themenfindung zukünftiger Bachelor- oder Masterarbeiten sowie von Forschungsvorhaben in der Abteilung Geographie wird ein besonderer Fokus auf die Entwicklung und Erprobung psychometrischer Testverfahren zur Erfassung des Implikationsgrades von BNE/Nachhaltigkeit in formellen und informellen Bildungskontexten gelegt. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Die im Rahmen ausgewählter Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Abteilung Geographie konzipierten und umgesetzten sowie in Projekten mit Studierenden in der Lehre entwickelten analogen und digitalen Lehr- und Lernmaterialien, die als repräsentative Best-Practice-Beispiele zur Implementierung von BNE in formellen und informellen Bildungskontexten herangezogen werden können, werden über geeignete Plattformen (z.B. BNE-Portal.de, eigene Homepage rgeo.de) disseminiert bzw. kostenlos zur Verfügung gestellt. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3; Handlungsfeld III, Ziel 5)

Zur Befähigung von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zur Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen, zur Ausbildung von Gestaltungskompetenz im Umgang mit Biodiversität sind in der Studienstruktur der Abteilung Biologie fest implementierte, wissenschaftlich fundierte Lehrveranstaltungen mit Schulklassen heterogener Schülerschaft, Studierenden und Lehrenden an außerschulischen Lernorten (Outdoor- Education) verankert. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf einem wertschätzenden Umgang mit natürlichen Ressourcen im Profil der Hochschule, gelebt im Ökogarten, auf Großexkursionen und an Naturbildungspunkten. Hier werden ausgewählte, BNE-relevante Themenfelder im Hinblick auf Bildungsprozesse operationalisiert und ökologische Dimensionen mit ökonomisch-sozialen Faktoren assoziiert. Dabei werden Scaffolding-Strategien bei der Herausbildung von Pedagogical Content Knowledge bei Lehrenden wissenschaftlich begleitet und untersucht. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Die Abteilung Biologie bietet Grundlagen- und Anwendungsseminare u.a. in Kooperation mit der Heidelberg School of Education (HSE) zur Förderung wissenschaftlicher Forschung zur BNE mit begleitender Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern, der Weiterentwicklung des Systems von Tutorinnen und Tutoren als Gestaltende in diesem Bildungsprozess sowie im Ökogarten an. Eine Leitperspektive hierbei ist die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und der Ausgleich von sozialer Benachteiligung durch sprachsensiblen Fachunterricht und Outdoor Education im Sinne von BNE und Gestaltungskompetenz der natürlichen Umwelt und Biodiversität. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Abteilung Biologie trägt durch Lehrveranstaltungen in unterschiedlichen Formaten und Kontexten zur Förderung von BNE bei. Hierzu beteiligt sie sich auch am Lehrangebot im Wahlpflichtbereich BNE des Moduls 4 im Rahmen des Übergreifenden Studienbereiches (ÜSB) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist bestrebt, u.a. die gemeinsamen Lehrkonzepte und -veranstaltungen wie BNE-Projektseminare, BNE-Ringvorlesung weiterzuentwickeln. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Pädagogische Hochschule Heidelberg Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften

Die Abteilung Philosophie/Ethik trägt durch Lehrveranstaltungen zu den Themenbereichen „Naturkonzepte“, „Verantwortung“, „Technikethik“ und einschlägigen Fragestellungen der angewandten Ethik zur Förderung von BNE bei und ist bestrebt, an interdisziplinären Lehrkonzepten und -veranstaltungen (u. a. an der BNE-Ringvorlesung) mitzuwirken. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Pädagogische Hochschule Heidelberg Fakultät für Erziehungswissenschaften

Die Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Schul- und Berufspädagogik trägt durch Lehrveranstaltungen in unterschiedlichen Formaten und Kontexten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nachhaltigkeitsdiskurs und innerhalb dieses Lehr- und Diskussionsprozesses zur Förderung von BNE bei. Hierzu beteiligt sie sich auch am Lehrangebot im Wahlpflichtbereich BNE des Moduls 4 im Rahmen des Übergreifenden Studienbereiches (ÜSB) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist bestrebt, u.a. die gemeinsamen Lehrkonzepte und -veranstaltungen wie BNE-Projektseminare, BNE-Ringvorlesung weiterzuentwickeln. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

An der Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Schul- und Berufspädagogik wird im Forschungsprojekt „Naturbildung im Beruf“ (NaBiBer) das Naturverständnis von Auszubildenden und deren Sichtweise auf das Verhältnis von Natur und Arbeit erforscht. Diese Forschung dient als Grundlage der Weiterentwicklung vorhandener Konzepte wie das einer „Naturgemäßen Berufsbildung“, die zu einer nachhaltigen Entwicklung im Arbeitsprozess beitragen. (Hochschule, Handlungsfeld V, Ziel 1)

Die Professur für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Schul- und Berufspädagogik bringt Lehrveranstaltungen zum Naturverständnis im Nachhaltigkeitsdiskurs aus. Diese Lehrveranstaltungen fördern die Reflexion und Kritik des gegenwärtigen gesellschaftlichen Naturverständnisses und eröffnen im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nachhhaltigkeitsdiskurs und einer BNE neue Perspektiven einer naturgemäßen Bildung, die zu einer Lösung der gesellschaftlichen Naturkrise beitragen sollen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Die studentische Vizepräsidentin bzw. der studentische Vizepräsident der HNEE vertritt die Belange der Studierenden bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung der Hochschule. Die Hochschule prüft, inwieweit die studentische Vizepräsidentin bzw. der studentische Vizepräsident die Profilierung der Hochschule in Richtung Nachhaltigkeit stärken kann. Die HNEE war 1998 die erste Hochschule, die eine studentische Vizepräsidentin benannte und wird auch zukünftig über diese Funktion die Mitbestimmung und Mitgestaltung der Studierenden in diesem Prozess fördern. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

 

Die Studierenden der HNEE können den Nachhaltigkeitsprozess mitgestalten und mitbestimmen. Der Runde Tisch der Nachhaltigkeit der HNEE ermöglicht allen Studierenden die Beteiligung. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Die HNEE ist ein Vorreiter auf dem Gebiet des Green Campus Management. Die Europäische Kommission ehrte das Umweltmanagement der HNEE im Jahr 2017 mit dem EMAS Award in der Kategorie „Organisation des öffentlichen Sektors“. Die klimaneutrale Hochschule bietet ihre Kompetenz im Bereich Umweltmanagement anderen Hochschulen und Institutionen an. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 3)

Die Hochschulberichterstattung erfolgt an der HNEE bereits seit 2012 in Form eines Nachhaltigkeitsberichts. Der Nachhaltigkeitsbericht wird veröffentlicht und steht somit allen Hochschulangehörigen und Interessierten zur Verfügung. Die Struktur des Nachhaltigkeitsberichts wird kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt und mit dem DNK abgeglichen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Eine fachbereichsübergreifende Ringvorlesung  für Studierende der Masterstudiengänge im Bereich Citizen Science wird entwickelt. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HNEE machen ihre einschlägigen Erfahrungen durch ein Lehrbuch zur nachhaltigen Entwicklung zugänglich. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Die HNEE fördert innovative Lehr- und Lernformen, mit deren Hilfe die BNE weiter in die Lehre integriert wird. Bewährt haben sich die fachbereichsübergreifende Ringvorlesung „Mit der Natur für den Menschen – Einführung in die nachhaltige Entwicklung“ für alle Erstsemesterstudierenden oder die „Projektwerkstätten“. (Hochschule)

Die HNEE wird verstärkt Nachhaltigkeitswissen in die Lehre integrieren: Der Transfer von Nachhaltigkeitswissen in die Lehre heißt, dass die Lehre in ein Praxissetting eingebettet ist. Es handelt sich um ganzheitliche Lehr-Lern-Konzepte mit einem realitätsnahen Austausch zwischen Hochschule und Praxis. Dabei orientieren sich die Transferinhalte am Konzept BNE, die transdisziplinär Gestaltungskompetenz für nachhaltige Entwicklung vermittelt. Forschendes Lernen ist dabei ein Kernelement transdisziplinärer Lehre. Die Studierenden erwerben Gestaltungskompetenz im Kontext von Nachhaltigkeit, die nicht aus Handbüchern gelehrt und gelernt wird, sondern aus der realen Auseinandersetzung mit der beruflichen Praxis erwächst. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 5)

Die Hochschule unterstützt die Weiterbildung der Lehrkräfte im Bereich BNE, wie z.B. in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit Lehren und Lernen“. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Die HNEE entwickelt in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Akteuren und Initiativen einen Nachhaltigkeitspreis. Die Eberswalder Hochschulgesellschaft ehrt das Engagement von Studierenden, die sich für die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen besonders hervortun. (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 4)

Die Denomination der bestehenden Professur für „Umweltbildung“ wird erweitert zur Professur für „Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung“.  Seit den 90er-Jahren, in denen das Fachgebiet Umweltbildung entstanden war, haben sich die gesellschaftlichen Bedingungen und Anforderungen an die Bildung und Wissenschaft weiterentwickelt. Eine Erweiterung der Denomination wird diesen Änderungen gerecht. (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 3)

Die HNEE setzt sich für die Verankerung von BNE und Nachhaltigkeit im Brandenburgischen Hochschulgesetz ein. Auf der Grundlage einer eigenen Recherche zum Thema Nachhaltigkeit in Hochschulgesetzen initiiert sie einen Meinungsaustausch zwischen allen Brandenburger Hochschulen und treibt diesen weiter voran. (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit stellt deutschlandweit eine Vielzahl an kostenlosen Online-Lehrveranstaltungen für Hochschulen und Studierende zur Verfügung. Das Angebot wird stetig erweitert, indem in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten weitere Veranstaltungen zu relevanten Themen produziert und das Lehr-/Lernformat stetig in Hinblick auf Blended Learning und forschendes Lernen weiterentwickelt wird. Im Austausch mit anderen Institutionen, die virtuelle Hochschullehre anbieten, soll gemeinsames Wissen zu Digitalisierung von BNE generiert und die Möglichkeiten von virtuellen Studiengängen zu BNE ausgelotet werden. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit fördert die internationale Nutzung von Open Educational Resources zu BNE/Nachhaltigkeit, indem sie weltweit englischsprachige und eine spanischsprachige Online-Lehrveranstaltung zur Grundlagenvermittlung bereitstellt. Sie erweitert außerdem ihr Hochschul-Partnernetzwerk auch im internationalen Bereich und setzt sich dort für die Einbindung und Anerkennung von BNE in der Lehre ein. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit stellt deutschlandweit kostenlose Online-Lehrveranstaltungen zu Grundlagenwissen zu BNE/Nachhaltigkeit auf Hochschulniveau bereit, die so konzipiert sind, dass sie unkompliziert in die Wahlpflicht-/General-Studies-Bereiche aller Hochschulen integriert werden können. Neu entwickelte Lehr-/Lernformate der Virtuellen Akademie zum forschenden Lernen ermöglichen es den Studierenden außerdem, sich aktiv mit Forschungsprozessen auseinanderzusetzen, sich auszutauschen und ihre eigenen Ergebnisse der Community wieder zur Verfügung zu stellen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die vom BMBF geförderte Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit unterstützt die schnelle Integration von neuen BNE-/Nachhaltigkeitsforschungserkenntnissen in die Lehre, indem sie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsvorhaben Ergebnisse schnell in unterschiedlichen Lernvideoformaten umsetzt und diese für die Hochschullehre frei zur Verfügung stellt. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 5)

Universität Hamburg

Hamburger Sustainable Development Summit (HSDS): Das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität der Universität Hamburg richtet vom 26.bis 29. September 2017 den ersten Hamburg Sustainable Development Summit aus, eine internationale Tagung, an der drei Nachhaltigkeitsnetzwerke (COPERNICUS Alliance, 7. European Postgraduate Symposium on Sustainable Development sowie das vom BMBF geförderte Verbundnetzwerk HOCH n) sowie weitere Interessierte beteiligt sein werden, um sich zu Themen nachhaltiger Entwicklung – einschließlich Bildungsthemen – auszutauschen und somit eine Diskussionsbühne auch zu BNE zu schaffen. (Hochschule, Handlungsfeld V, Ziel 2)

Netzwerkaktivitäten in Hoch n: Die Universität Hamburg unterstützt andere Hochschulen über die federführende Mitwirkung im Hoch n-Verbundprojekt im Austausch über neue, visionäre Erzählungen über eine nachhaltige Hochschullandschaft. (Hochschule, Handlungsfeld V, Ziel 2)

Pilotierung von nachhaltigkeitsspezifischen Organisationsentwicklungs- sowie -weiterbildungsmaßnahmen: Sowohl im Rahmen des KNU als auch im Rahmen des vom KNU koordinierten, BMBF-geförderten Verbundprojekts „Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCH n) werden nachhaltigkeitsbezogene Personal-, Organisationsentwicklungs- sowie Weiterbildungsmaßnahmen auf wissenschaftlicher Basis konzeptioniert und pilotiert, beispielsweise Innovationszirkel für Nachhaltigkeitsthemen, interaktive Workshops zur Interpretation des Nachhaltigkeitsbegriffs aus verschiedenen Perspektiven sowie Trainings- und Coachingmaßnahmen zu Gestaltungskompetenzen und Werthaltungen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 3)

DNK Evaluation in Hoch n: Die Universität Hamburg unterstützt andere Hochschulen über die federführende Mitwirkung im Hoch n-Verbundprojekt bei der Weiterentwicklung bestehender Indikatorensets und Berichtsstandards auf der Basis des hochschulspezifischen Deutschen Nachhaltigkeitskodexes des Rats für Nachhaltige Entwicklung. 2018 wird ein entsprechender weiterentwickelter Leitfaden auf Basis der Erprobungsphase des Hochschul-DNK erarbeitet. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Mitwirkung an der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“: Bereits seit seiner Gründung 2011 wirken Vertreterinnen und Vertreter der Universität Hamburg und insbesondere des KNU kontinuierlich und aktiv an der von der Hamburger Behörde für Energie und Umwelt (BUE) federführend umgesetzten landesspezifischen Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ (HLN) mit und haben das hochschulübergreifende Netzwerk Hamburger Hochschulallianz für Nachhaltigkeit (HaHoNa) mitgegründet. Jüngst entstanden im HLN-Rahmen auch Arbeitsgruppen zur partizipativen Formulierung eines Masterplans für die Implementierung von BNE in verschiedensten Bildungsbereichen in Hamburg. Mitglieder der Universität Hamburg sind insbesondere in der AG Hochschule, z.T. aber auch in anderen AGs vertreten und bringen sich ein, um zur Verankerung und Weiterentwicklung von BNE in Hamburg beizutragen. Unter anderem wird in der AG Hochschule auf die Empfehlungen des nationalen Fachforums Hochschule sowie auf Leitfragen zur Exploration der verschiedenen Handlungsfelder des WAP zurückgegriffen. Als Teil der HaHoNa wird das KNU z.B. im Herbst 2017 wieder ein „Klimasparbuch für Studierende“ herausgeben. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Tagung zur „Good Practice in der Lehre zur Nachhaltigkeit“: Das Team „Nachhaltigkeit in Lehre und Studium“ des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität führt 2017/18 eine Tagung durch, auf der basierend auf einer Beispielsammlung von Good Practice in der Lehre zur Nachhaltigkeit an aktuellen (hochschul-)didaktischen und lernpsychologischen Erkenntnissen fußende Qualitätskriterien zu BNE erarbeitet und weiterentwickelt werden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3)

 

Die Universität Hamburg fördert ihre inhaltliche und strukturelle Nachhaltigkeit, indem sie ihr an dem Whole-Institution-Approach orientiertes Commitment zur Nachhaltigkeit vom Mai 2016 umsetzt. Hier heißt es explizit zum Thema BNE: „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wird in der universitären Lehre, Fort- und Weiterbildung sowie im Wissenstransfer in die Gesellschaft verankert und gefördert.“ (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität fördert kleinere studentische Nachhaltigkeitsprojekte (Ausschreibung für bis zu 1.000 € alle 6 Monate). Das Universitätskolleg fördert studentische Lehr- und Studienreformprojekt, in denen Studierende sich auch mit BNE auseinandersetzen können (die Ausschreibungsmodalitäten sind noch in Klärung). Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Hamburg unterstützt häufig studentische Nachhaltigkeitsinitiativen (meistens ca. 300 € pro Semester). Der Alumni Verein der Universität Hamburg bietet durch Vernetzung Unterstützung für die Finanzierung von studentischen Projekten an. Die Universität Hamburg prüft bis 2018 die Entwicklung einer längerfristigen Förderlinie für strukturelle Maßnahmen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 5)

Pilotierung von nachhaltigkeitsspezifischen Organisationsentwicklungs- sowie Weiterbildungsmaßnahmen: Sowohl im Rahmen des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität (KNU) als auch im Rahmen des vom KNU koordinierten, BMBF-geförderten Verbundprojekts „Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCHn) werden nachhaltigkeitsbezogene Personal-, Organisationsentwicklungs- sowie Weiterbildungsmaßnahmen auf wissenschaftlicher Basis konzeptioniert und pilotiert, beispielsweise Innovationszirkel für Nachhaltigkeitsthemen, interaktive Workshops zur Interpretation des Nachhaltigkeitsbegriffs aus verschiedenen Perspektiven sowie Trainings- und Coachingmaßnahmen zu Gestaltungskompetenzen und Werthaltungen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 3)

Tagung zur „Good Practice in der Lehre zur Nachhaltigkeit“: Das Team „Nachhaltigkeit in Lehre und Studium“ des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität führt 2017/18 eine Tagung durch, auf der basierend auf einer Beispielsammlung von Good Practice in der Lehre zur Nachhaltigkeit an aktuellen (hochschul-) didaktischen und lernpsychologischen Erkenntnissen fußende Qualitätskriterien zu BNE erarbeitet und weiterentwickelt werden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE)

Der RNE setzt sich als Akteur im Hochschulprojekt HOCH n aktiv für eine systematische Implementierung von Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Hochschule und einer Vernetzung der Hochschulen untereinander ein. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Der RNE unterstützt durch seine Beteiligung im Lenkungskreis der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 dabei, Nachhaltigkeitsforschung um die Dimension der umsetzungsorientierten Herausforderungen zu erweitern. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 5)

Der RNE fördert durch die Erarbeitung eines Nachhaltigkeitsberichtsstandards, des hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex, die Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen des Übergreifenden Studienbereiches (ÜSB) an der Hochschule entwickeln die Lehramtsstudierenden unabhängig von der Lehramtsausrichtung und Fächerwahl Querschnittskompetenzen, die auf die vielfältigen Anforderungen im Lehrerinnen- und Lehrerberuf und in weiteren Bildungsberufen vorbereiten sollen. Die Hochschule fördert die BNE durch deren Verankerung im Wahlpflichtbereich des Moduls 4 des ÜSB, in dessen Kontext Grundlagen der Nachhaltigkeit vermittelt sowie exemplarische Problemfelder thematisiert werden. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Hochschule möchte sowohl im Rahmen des Weltaktionsprogramms BNE als auch im Hinblick auf die Umsetzung der Sustainable Development Goals der UN einen substanziellen Beitrag leisten und unterstützt hierzu insbesondere den in der Abteilung Geographie eingerichteten UNESCO- Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten und die damit verbundenen Ziele in der Vereinbarung mit der UNESCO. Dadurch wird im Kontext der Internationalisierungsstrategie der Hochschule u.a. auch die Vernetzung in Forschung und Lehre mit Hochschulstandorten des Globalen Südens im Kontext von BNE gefördert. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Die Hochschule fördert die Dissemination von ausgewählten Forschungsergebnissen sowie entwickelten Lern- und Lehrmaterialien, die als repräsentative Best-Practice-Beispiele zur Implementierung von BNE in formellen und informellen Bildungskontexten herangezogen werden können. Hierzu berichtet sie in geeigneter Weise sowohl über Kommunikationswege nach innen wie nach außen und trägt damit zum Transfer erworbener Erkenntnisse in die Gesellschaft bei. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Die Hochschule schreibt in ihrem neuen Struktur- und Entwicklungsplan 2017 bis 2021 die BNE als eines der substanziellen Profilelemente der Hochschule fest. Zudem hat die Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften in ihrem Struktur- und Entwicklungsplan die BNE explizit als einen von vier übergreifenden Schwerpunkten verankert, die im Entwicklungszeitraum weiter ausgebaut werden sollen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Hochschule unterstützt maßgeblich die Einwerbung von Stipendien zur Förderung von BNE-relevanten Forschungsvorhaben oder -profilen bei Studierenden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 4)

Die Hochschule setzt sich dafür ein, dass BNE als integraler Bestandteil der Lehre implementiert wird. Dazu setzt sie sich insbesondere dafür ein, dass Lehrende auf allen Ebenen der Fakultäten, der Institute und Abteilungen die Möglichkeit für eine Aus- und Weiterbildung im Kontext der BNE erhalten, da darin eines der wichtigsten und wirksamsten Instrumente zur Implikation aktueller BNE-relevanter Forschungsergebnisse und Methoden in die Hochschullehre gesehen wird. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Zur Umsetzung des Hochschulprofils im Bereich BNE ist im neuen Struktur- und Entwicklungsplan 2017 bis 2021 die Gründung eines hochschulweiten BNE-Zentrums vorgesehen, das auf dem BNE-Profil des bisherigen Interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft (NTG) aufbaut. Das BNE-Zentrum soll zur Umsetzung der Ziele des Weltaktionsprogramms BNE und der Sustainable Development Goals der UN in Forschung, Lehre, Governance, Betrieb und Transfer der Hochschule beitragen. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 1, 2)

netzwerk n e.V.

netzwerk n e. V. trägt seinen Teil bei, wenn es darum geht, Geschichten des nachhaltigen und guten Lebens zu verbreiten. Die öffentlichkeitswirksame Kommunikation der Beispiele des Gelingens ist hierbei ein wichtiger Schritt, da konkret anhand von Projekten der nachhaltigen Entwicklung im Hochschulkontext Ideen in die Gesellschaft getragen werden. Die Reflexion über die Rolle von Hochschulen in der Gesellschaft und den kommunikativen Transfer von Erkenntnissen hin zur Zivilgesellschaft sind wichtige nächste Schritte in der Arbeit des netzwerks n. (Hochschule, Handlungsfeld V)

netzwerk n e. V. wird dafür Sorge tragen, dass sich Studierende auf allen politischen Ebenen des Wissenschaftssystems (Hochschule, Land, Bund) in den entsprechenden Meinungs- und Entscheidungsprozessen zu BNE/Nachhaltigkeit an Hochschulen auf Augenhöhe einbringen können. Das netzwerk n e. V. setzt sich verstärkt dafür ein, die Wertschätzung für die transformative Schaffenskraft der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses zu erhöhen. Dazu wird netzwerk n e. V. Hochschulen, Länder, den Bund und Stiftungen verstärkt in die Pflicht nehmen, damit sich (studentisches) Engagement durch die dazu notwendige Infrastruktur, Ressourcen, Freiräume und Begleitung entfalten kann. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

netzwerk n e. V. wird weiterhin und verstärkt (studentische) Nachhaltigkeitsinitiativen und einzelne Personen dabei unterstützen, BNE/Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule aktiv einzufordern und mit Konzepten und Projekten strukturell zu verankern. Dazu betreibt das netzwerk n e. V. Capacity-Building (u.a. durch das Wandercoaching-Programm und Konzeptwerkstätten), vernetzt die Akteure lokal, regional und deutschlandweit durch Konferenzen (konferenz n – Hochschule weiter denken) sowie unsere interaktive Online-Plattform und fördern den BNE-/Nachhaltigkeitsdiskurs vor Ort durch Veranstaltungen wie die Debattenreihe perspektive n. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

netzwerk n e. V. beteiligt sich intensiv und fördert den Diskurs darüber, wie BNE/Nachhaltigkeit in die Landeshochschulgesetze sowie Ziel- und Leistungsvereinbarungen integriert werden kann. Weiter informiert und mobilisiert das netzwerk n e. V. die Mitglieder des studentischen Akkreditierungspools, um so BNE/Nachhaltigkeit verstärkt in Akkreditierungsverfahren einzubeziehen. Zusätzlich wird das netzwerk n e. V. dazu für diese Gruppe an Studierenden gezielt Weiterbildungsangebote einrichten. (Hochschule, Handlungsfeld I)

netzwerk n e.V. fördert durch verschiedene Veranstaltungs- und Programmformate im Rahmen des Projektes „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ (Konferenzen, Wandercoaching-Programm, Konzeptwerkstätten) sowie darüber hinaus in der Vereinsarbeit (Vernetzungstreffen, perspektive n, Multiplikatorinnen-/Multiplikatoren-Pool) die Etablierung und Professionalisierung von nachhaltigen Studierendeninitiativen und deren Projekten bundesweit. Durch die Vernetzung der Akteure untereinander und die Bereitstellung von Wissens- und Erfahrungsschätzen werden weitere Zielgruppen angesprochen und motiviert, ähnliche Wege einzuschlagen. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

Mit dem Wandercoaching-Programm hat das netzwerk n e. V. über die letzten Jahre hinweg substanzielle Erfahrungen mit strukturierten Capacity-Building-Angeboten zu BNE/Nachhaltigkeit im Hochschulkontext erworben. Dieses Angebote wird das netzwerk n e. V. fortführen und – neben Studierenden – auch weitere Statusgruppen an Hochschulen ansprechen. Die bereits dokumentierte Sammlung an herausragenden Beispielen des Gelingens wird durch das netzwerk n e. V. stetig ausgebaut und durch unterschiedliche Medien vielfältig kommuniziert. (Hochschule, Handlungsfeld II)

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ erstellt eine Aufbereitung eines BMZ-Expertengesprächs zur Agenda 2030 zu Hochschulbildung und Wissenschaft mit Praxisbeispielen aus der Entwicklungszusammenarbeit (z.B. zu SDG 4.7). (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 3)

Die GIZ bietet bei einer internationalen Veranstaltung den BNE-Akteuren eine Plattform, um den deutschen BNE-Ansatz zu präsentieren. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Die GIZ ermöglicht in Absprache mit Partnern Studierenden und Doktoranden für wissenschaftliche BNE-(Abschluss-)Arbeiten den Zugang zu Fallbeispielen aus der Entwicklungszusammenarbeit Praxis im Globalen Süden. (Hochschule, Handlungsfeld II und III)

Die GIZ unterstützt über das Fachforum Hochschulbildung aktiv die Vernetzung deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen des globalen Südens zum BNE-Erfahrungsaustausch und zur Anbahnung gemeinsamer BNE-relevanter Forschungsvorhaben. (Hochschule, Handlungsfeld III; Handlungsfeld II)

Die GIZ stellt gute Beispiele aus der BNE-Hochschulpraxis aus Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verfügung. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Der freie zusammenschluss von studentinnenschaften (fzs) e.V.

Der fzs regt einen Austausch mit den Bundesfach- schaftentagungen (BuFaTa), den jeweiligen Fachgesellschaften und Landesstudierendenzusammenschlüssen (LaStuVen) an, wie BNE/Nachhaltigkeit in den jeweiligen Curricula verankert werden kann. Hierbei werden Strategien erarbeitet, inwiefern eine inter-/transdisziplinäre Zusammenarbeit (im Sinne von Miteinander statt Nebeneinander) realisiert werden kann, um die studentischen Akteurinnen und Akteure (innerhalb der Selbstverwaltung) zu unterstützen. In einem ersten Schritt erfolgt unter Einbeziehung aller pooltragenden Organisationen (BuFaTa & LaStuVen) die Neukonzeption der Schulungsseminare für studentische Gutachterinnen und Gutachter, mit dem Ziel der Sensibilisierung hinsichtlich der Gestaltungskompetenzen im Sinne einer curricularen Verankerung des Themenkomplexes nachhaltige Entwicklung/BNE mit den pädagogisch-didaktischen, inhaltlichen und strukturellen Dimensionen, durch den studentischen Akkreditierungspool. (Hochschule, Handlungsfeld IV)

Der freie zusammenschluss von studentinnenschaften (fzs) stellt Diskursbühnen für neue, visionäre Erzählungen über eine sozial-ökologisch verantwortungsvolle Hochschullandschaft und ein gerechtes Gesellschafts- sowie Wirtschaftssystem im Rahmen der politischen Bildungsarbeit mit ihren verschiedenen Facetten (Seminare, Bildungsmaterial) zur Verfügung.

Er gestaltet dominante Erzählungen, vor allem im studentischen Milieu, zur nachhaltigeren Ausrichtung des Wissenschaftssystem mit, insbesondere bezüglich der Frage, wie politisch Wissenschaft sein kann und sollte. Dies geschieht kontinuierlich bspw. durch Seminare, Redebeiträge, Beschlüsse und Publikationen.

(Hochschule, Handlungsfeld V)

Bündnis ZukunftsBildung/Greenpeace e.V.

Greenpeace nimmt von Fall zu Fall an Initiativen und Gremien der Hochschulentwicklung sowohl an Studentinnen und Studenten als auch Hochschullehrkräften teil. (Hochschule, Handlungsfeld III, Handlungsfeld II)

Greenpeace bietet Veranstaltungen, Beratung und Workshops in Hochschulen an. (Hochschule, Handlungsfeld IV; Handlungsfeld II und III)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) finanziert im Auftrag des BMZ Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von Trägern der Zivilgesellschaft. Das FEB unterstützt Projekte in Deutschland, die das Konzept der nachhaltigen Entwicklung verfolgen und lebensnah und anschaulich über entwicklungspolitische Themen aufklären und entwicklungspolitisches Engagement aufzeigen. Im Mittelpunkt der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit stehen neben der breiten Öffentlichkeit unter anderem auch Hochschulen, die als Antragsteller Projekte zur Auseinandersetzung mit dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung und dessen Verwirklichung umsetzen. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Das BMZ fördert in Zusammenarbeit mit den Ländern die Vernetzung von Hochschulen und anderen Akteuren aus Deutschland und aus Ländern des globalen Südens, um gemeinsame Forschung und Lehre zu BNE/Nachhaltigkeit zu ermöglichen u.a. durch die Förderung des ASA- Programms von Engagement Global. (Hochschule, Handlungsfeld III, Ziel 4)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Ziel der BNE, inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zu gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle zu fördern, ist in der BMBF-Förderung von studentischen Hochschulgruppen seit Langem verankert und auch in Zukunft für entsprechende Anträge offen. Studentische Hochschulgruppen haben die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung durch das BMBF für förderungsfähige Projekte – d.h. Organisation und Durchführung von Seminaren und Workshops mit eindeutig überregionalem Charakter und zweifelsfreiem Hochschulbezug zur nachhaltigen Entwicklung durch das Programm zur Förderung hochschulbezogener zentraler Maßnahmen studentischer Verbände und anderer Organisationen – zu beantragen. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Das BMBF unterstützt durch eine nachhaltige Integration studierfähiger Flüchtlinge an Hochschulen die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE. Eine Weiterführung und Erweiterung des erfolgreichen Maßnahmenpakets zur Integration studierfähiger Flüchtlinge nach 2019 mit jährlich ca. 30 Mio. € ist aus aktueller Sicht vorgesehen. Die Maßnahmen werden im Lichte der weiteren Entwicklungen in der Flüchtlingsfrage kontinuierlich rejustiert. So wird geprüft, ob das Maßnahmenpaket um Aspekte der Schließung von Finanzierungslücken und der Verbesserung von Übergängen von Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt erweitert werden muss. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 3)

Studierende sind als „Change Agents“ für nachhaltige Hochschulen besonders wichtig. Gleichzeitig kann das Engagement von Studierenden besonders wirkungsvoll BNE-relevante Kompetenzen entwickeln helfen. Mit dem Projekt „Wandercoaching“ fördert das BMBF die studentische Initiative „netzwerk n“ darin, dass studentische „Wandercoaches“ studentische Initiativen darin coachen, ihr Engagement für Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule zu entwickeln und praxisrelevant einzubringen. Eine weitere Förderung nach Ende der laufenden Förderperiode ist in Planung. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 2)

Die Aufnahme von Themen, Konzepten, Ansätzen, Instrumenten und weiteren Aspekten von Nachhaltigkeit in die Curricula aller Studiengänge ist notwendig, wenn die Hochschul-Absolventen und Entscheider der Zukunft nachhaltiger handeln sollen. Für eine möglichst schnelle Einbindung sind onlinebasierte Angebote besonders gut geeignet. Zudem können sie besonders effizient verbreitet und zeitlich aktuell sein. Mit dem Projekt „Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit“ fördert das BMBF ein Projekt, das videobasierte Lehr-/Lernangebote (sog. MOOCS – Massive Open Online Courses) in Kooperation mit vielen Hochschulen als ECTS-relevante Einheiten zu einer wachsenden Zahl von Themen anbietet und weiterentwickelt. (Hochschule, Handlungsfeld III)

Die Verknüpfung von Forschung und BNE kann dazu beitragen, aktuellste Erkenntnisse und Ergebnisse in BNE einfließen zu lassen, um sie so in die Praxis zu bringen – aber auch um BNE attraktiver zu machen. Das BMBF verpflichtet sich dazu, im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ FONA3 bei allen Bekanntmachungen zu prüfen, ob und ggf. inwieweit Bildungsaktivitäten Gegenstand der Förderung sein können. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 5)

Damit die Hochschulen in allen Bereichen – Forschung, Lehre, Betrieb, Governance – nachhaltiger werden können, brauchen sie valide und operationalisierbare Hinweise, mit welchen Schritten das gelingen kann. Das BMBF fördert im Projekt HOCHn einen Verbund von elf Hochschulen aus acht Ländern, die im Austausch mit allen kooperationsbereiten Hochschulen jeden Typs zu den genannten Bereichen Handreichungen und Hinweise zur Berichterstattung erarbeiten werden. (Hochschule, Handlungsfeld II, Ziel 1; Handlungsfeld III, Ziel 1 und 2)

rootAbility gUG

Durch die Entwicklung eines Leitfadens, Onlineportals und Onlinekurses, deren Entwicklung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt finanziell gefördert wird, tragen rootAbility und der UNESCO-Lehrstuhl Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung an der Leuphana Universität dazu bei, dass mehr studentische und statusgruppenübergreifende Nachhaltigkeitsbüros an deutschen Hochschulen gegründet werden. (Hochschule, Handlungsfeld IV, Ziel 3 und 4)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das BMUB unterstützt die Maßnahme durch Förderung des Klimaschutz-Stipendienprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung und durch Förderung der UNEP/UNESCO/BMUB-Postgraduiertenkurse an der TU Dresden zu Umweltmanagement in Entwicklungs- und Schwellenländern. (Hochschule, Handlungsfeld II)

World University Service, Deutsches Komitee e.V.

Der WUS lobt die Vergabe eines BNE-Nachhaltigkeitspreises für studentische Abschlussarbeiten (Bachelor und Master) aus. (Hochschule, Handlungsfeld I, Ziel 4)

Non-formales und informelles Lernen / Jugend

RUZ Hollen

Umweltbildung seit über 20 Jahren für alle: Das regionale Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ) bietet nicht nur Schulkurse an, sondern kooperiert mit der lokalen VHS, hält Gastvorträge in Kooperation mit den weiteren umliegenden VHS oder sozialen Institutionen. Gleichzeitig ist das interdisziplinäre Team im RUZ stets Teil der aktuellen regionalen und überregionalen Transformationsdebatte. BNE will das RUZ nicht nur in Kursen vermitteln, sondern lebt diesen Ansatz über die interne Arbeits- und Organisationsform selbstverständlich vor. Damit sieht sich das Umweltzentrum als Akteur im Sinne des Whole Institutional Approach getreu dem Motto: Global denken, lokal handeln. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen führt jährlich über 730 Schulkurse durch. Sämtliche Materialien und Inhalte sind inklusiv und kompetenzorientiert aufbereitet. Damit stehen die Kurse allen Lerngruppen offen und bieten eine größtmögliche Landschaft zur freien Lernentfaltung und Kompetenzentwicklung. Das Umweltzentrum ist immer bestrebt, sein Wissen differenziert, zukunfts- und werteorientiert weiterzugeben. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Als Akteur in der lokalen Bildungslandschaft ist das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen mit über 730 Schulkursen im Jahr fest etabliert. Nicht nur die Schulkurse im Umweltzentrum, sondern auch die Projekte orientieren sich deutlich am Alltags- und Lebensbezug der Zielgruppen – seien das Kinder und Jugendliche oder Erwachsene. Dazu gehören auch Fortbildungen für Erzieherinnen zum Klimaschutz. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III)

AG Pädagogik des Verbandes Botanischer Gärten e.V.

Die AG Pädagogik des Verbandes Botanischer Gärten e.V. bildet im Turnus von zwei Jahren jeweils bis zu 20 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Biodiversitätsbildung im Sinne einer BNE aus. Menschen aus allen Berufsgruppen (Gartenbau, Biologie, Pädagogik) qualifizieren sich durch den Fortbildungskurs für die Durchführung von interdisziplinären Bildungsangeboten als Querschnittsthema von Biologie, Ethik und Politik im Botanischen Garten. Der Kurs spricht fest angestellte, freie und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen an. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III)

Runder Tisch Bildung für nachhaltige Entwicklung Hessen

Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen führt mit Unterstützung des Runden Tisches BNE den Wettbewerb “Hessen aktiv: So wollen wir leben!“ durch. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld V)

Die Jugendbeteiligung am Runden Tisch BNE wird intensiviert durch mehr Jugendverbände am Runden Tisch. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 1 und 2)

Lokale Agenda 21 Aalen / Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Sprecher des Agendarats der Lokalen Agenda 21 Aalen

Zum 20-jährigen Jubiläum der Lokalen Agenda 21 Aalen wird ein Bündel von Aktionen zu Information und Bildung unter dem gemeinsamen Dach des Jubiläums veranstaltet. Das Jubiläumsjahr soll zur Aktivierung neuer Gruppen und zu einer Verjüngung der Agenda-Arbeit genutzt werden. Die bewährten Projekte wie das Umweltsystem „Grüner Aal“ und die Informationstage zu Nachhaltigkeitsthemen im Laufe des Jahres werden weitergeführt. Neue Formate und Gruppen kommen dazu. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Hochschule Aalen / Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Senatsbeauftragter für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen

Die Hochschule Aalen unterstützt die Umsetzung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Lehre, Forschung und Transfer. Die Hochschule hat gemeinsam mit der Stadt Aalen den Aufbau eines Regional Center for Expertise in Education for Sustainable Development Ostwürttemberg (RCE Ostwürttemberg)  initiiert und unterstützt den Aufbau durch das Referat für Nachhaltige Entwicklung. (Non-formales und informelles Lernen / Jugend, Handlungsfeld IV)

Sukuma arts e.V.

Zur Verbreitung und Anwendung der BNE insbesondere mit neuen Zielgruppen und der Anwendung in neuen Kontexten setzt Sukuma arts e.V. in den Jahren 2018 bis 2021 erstmalig mehrere Aktivitäten mit der Zielgruppe "Wirtschaft" um. Dazu gehören BNE-Veranstaltungen und Filmproduktionen zum Dialog über Hindernisse und Chancen des nachhaltigen Wirtschaftens mit Unternehmer*innen. Zudem wird ein umfangreiches, praxisorientiertes BNE-Projekt "Zukunftsstadt für einen Tag - Nachhaltigkeit Unternehmen" umgesetzt, das BNE-Methoden direkt im Unternehmensalltag integriert, um die Transformation der teilnehmenden Unternehmen zu fördern.

Ziegenmichel e.V.

Der Ziegenmichel e.V. wird mit seinen Netzwerkpartnern eine BNE-Erlebniswelt entwickeln und dort vielfältige Bildungsangebote für alle Altersgruppen unter Einbezug aller Sinnesmodalitäten vorhalten.
Auch Beratung von Trägern sowie Beteiligung an BNE-Tagungen sind (weiterhin) Gegenstand unserer Tätigkeit. (Non-Formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Deutsche Sportjugend

Bilder und Erzählungen über gelungene Prozesse einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entstehen aus guten Erfahrungen in der Praxis der dsj. Sie helfen, das Konzept BNE positiv zu verbreiten. Die Erzählungen konkret und anschlussfähig zu gestalten ermöglicht es, die Mitgliedsorganisationen zur Mitarbeit zu gewinnen. Erfahrungen mit Fairness und Respekt können Ideen für Bilder und Erzählungen über eine Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sport sein. Die Deutsche Sportjugend wird bis 2019 Bilder und Geschichten von jungen Menschen im Sport, die sich mit BNE auseinandersetzen, entwickeln und nach außen kommunizieren.
(Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld V)

Die dsj versteht BNE als Stärkung von jungem Engagement. Hierfür existieren vielfältige Programme (z.B. Juniorbotschafter/innen) und Konzepte (Frankfurter Modell), die zentrale Grundlage für die Jugendverbandsarbeit sind. Die Engagementförderung ist eine der Voraussetzungen, dauerhaft Multiplikator/innen für das Thema zu gewinnen. Die Engagementförderung im Sinne von BNE zu gestalten, bedeutet auch, die Zielgruppen weiter auszudifferenzieren. Hier gilt es, auch die Hauptberuflichen anzusprechen und sie für die Mitgestaltung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu motivieren. Sie für eine Tätigkeit als Change Agents / Multiplikator/innen weiter zu qualifizieren bedeutet auch, ihnen Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung anzubieten. Darüber hinaus unterstützen Netzwerke die Multiplikator/innen dauerhaft. Die Deutsche Sportjugend wird in 2019, neben den Juniorbotschafter/innenausbildungen, Change Agents aus den Jugendorganisationen qualifizieren / weiterbilden.
(Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Im Zuge der Verbreitung und Entwicklung von Ideen der Transformativen Bildung innerhalb der Arbeit der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien west (RENN.west) in Hessen durch die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. sollen Freiräume für die Teilhabe und Mitbestimmung von Jugendlichen in Nachhaltigkeitsdiskursen geschaffen werden. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld VI, Ziel 2)

Über die heterogen aufgestellten hessischen „Regionalen Netzwerk BNE“ kann die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. Kontakte und Erfahrungen zu Beispielen aus der Praxis einbringen und vermitteln. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV, Ziel 4)

Über die heterogen aufgestellten hessischen „Regionalen Netzwerk BNE“ kann die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. Kontakte und Erfahrungen zu Beispielen aus der Praxis einbringen und vermitteln. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Arbeitsgemeinschaft- Natur und Umweltbildung Hessen e.V. verfolgt in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen das Ziel, die geplante Multiplikatoren-Ausbildung für das Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ mit dem Hessenweiten Zertifizierungssystem für „Bildungsträger nachhaltiger Entwicklung“ zu verknüpfen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 3)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. plant im Zuge des Programmes „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ in Hessen die Ausbildung weiterer Schuljahr der Nachhaltigkeit Multiplikatoren außerschulischer Bildungseinrichtungen, insbesondere zur Stärkung der Rolle von Multiplikator_innen als Partner und Berater für Hessische Grundschulen z.B. zum Whole School Approach. Hierfür arbeitet die ANU Hessen e.V. mit der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen zusammen. Es ist geplant die Ausbildung im Hinblick auf Themen des NAP-WAP weiterzuentwickeln. Finanzierungsmöglichkeiten hierfür werden geprüft. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Zur Förderung der Offenheit und Kompetenz für wirksame Jugendbeteiligung bringt die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. das Thema in die Formate der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeit West (RENN.west) und als Partner von RENN.west in Hessen in weitere nachhaltigkeitsrelevante Formate und Veranstaltungen mit ein. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend)

Der BUND setzt sich für die Bildungsarbeit zum Schutz von und zum verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt sowie die aktive Förderung der Umweltbildung und der BNE im schulischen und außerschulischen Bereich ein. Der BUND Bundesarbeitskreis Umweltbildung organisiert seit Jahren gemeinsam mit der BUNDjugend mehrtägige Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen mit dem Schwerpunkt BNE. Dabei werden aktuelle Themen behandelt und praxisorientierte Umsetzungsbeispiele vorgestellt. Fachleute aus dem In- und Ausland stellen neue Studien vor und es werden mögliche Handlungsoptionen diskutiert. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Schülerlabor-Netzwerk GenaU: regionales Schülerlabornetzwerk von Schülerlaboren an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg

Für LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore und GenaU (regionales Schülerlabor-Netzwerk von Schülerlaboren an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg) konzipiert das Geco-Lab (Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) einen Workshop zum Themenkomplex BNE für Schülerlaborbetreiber und -mitarbeiter.

Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, wie BNE in den eigenen Programmen in Schülerlaboren integriert werden kann, um so Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu stärken. Dieser Workshop wird vom Geco-Lab zusammen mit den Akteuren vor Ort mindestens drei Mal angeboten:

1. auf der LeLa-Jahrestagung 2018 in Kiel (Norden),

2. bei einem Netzwerkpartner von GenaU in Berlin (Osten),

3. im Geco-Lab der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Süden).

(Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Geco-Lab - Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Für LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore und GenaU (regionales Schülerlabor-Netzwerk von Schülerlaboren an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg) konzipiert das Geco-Lab (Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) einen Workshop zum Themenkomplex BNE für Schülerlaborbetreiber und -mitarbeiter.

Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, wie BNE in den eigenen Programmen in Schülerlaboren integriert werden kann, um so Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu stärken. Dieser Workshop wird vom Geco-Lab zusammen mit den Akteuren vor Ort mindestens drei Mal angeboten:

1. auf der LeLa-Jahrestagung 2018 in Kiel (Norden),

2. bei einem Netzwerkpartner von GenaU in Berlin (Osten),

3. im Geco-Lab der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Süden).

(Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Bündnis ZukunftsBildung/Naturschutzjugend (NAJU im NABU e.V.)

Die NAJU wird im Projektbeirat vertreten sein und für das Jugendbeteiligungsprojekt werben, um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Die NAJU erstellt eine verbandsinterne Follow-up-Studie mit dem Schwerpunktthema BNE. Im quantitativen Teil sollen mittels Fragebögen NABU-Gruppen und Kinder- und Jugendbetreuerinnen bzw. Kinder- und Jugendbetreuer abgefragt werden. Ergänzt werden diese Ergebnisse durch Vor-Ort-Interviews mit Gruppen-Vorständen und Kinder- und Jugendbetreuerinnen bzw. Kinder- und Jugendbetreuern. Im Anschluss sollen die aufbereiteten Ergebnisse innerhalb von drei bis vier Regionalworkshops Aktiven im NABU und NAJU vorgestellt und diskutiert werden. Die Ergebnisse der Regionalworkshops sollen mittels eines Abschlussworkshops zusammengefasst und innerhalb eines Projektbeirates die Ziele für die Verbandsentwicklung definiert werden. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 1)

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Bildungslandschaften, die BNE einbeziehen, leisten einen elementaren Beitrag zu gesellschaftlicher Transformation im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Zu deren Umsetzung leistet das Projekt „Reallabor Stadt-Raum-Bildung“ wichtige Grundlagenforschung. Im Rahmen des kooperativen Forschungsprojektes, an dem sich neben der Universität Stuttgart und der SRH Hochschule auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit den beiden oben bezeichneten Professuren beteiligt, wird u.a. ein Ratgeber von und für alle Akteure eines Schulumbauprozesses zur Gestaltung einer nachhaltigen Kommune oder Wissensstadt entwickelt. Die Beteiligten erforschen unter pädagogischen und baulichen Perspektiven die Entwicklung nachhaltiger Bildungslandschaften vor dem Hintergrund gestiegener Ansprüche im Umgang mit Heterogenität, vor der Notwendigkeit inklusiver Beschulung und vor dem Erfordernis eines zunehmenden Ganztagsbetriebs. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV, Ziel 1; Schule, Handlungsfeld V, Ziel 1)

netzwerk n e.V.

netzwerk n e. V. setzt sich für die Teilhabe junger Menschen in politischen Prozessen allgemein und innerhalb der Organisation Hochschule ein und besitzt vielfältige Kontakte zu Studierenden, die als Pioniere des Wandels ihre Hochschulen transformieren. Zudem unterstützt es durch das Wandercoaching-Programm  die methodische und inhaltliche Qualifizierung von jungen Menschen, damit diese ihre Umwelt vor dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verändern und gestalten können. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I)

netzwerk n e. V. betreibt durch sein Wandercoaching-Programm und seine Konzeptwerkstätten Capacity-Building für Change Agents sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Überdies betreibt netzwerk n e. V. eine Online-Kollaborationsplattform, die alle Werkzeuge für eine datenschutzzertifizierte virtuelle Zusammenarbeit, Vernetzung und Präsentation von Nachhaltigkeitsengagierten bereitstellt und national wie auch international der Ort des virtuellen Austauschs der BNE-Community werden kann. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III)

LernortLabor - Bundesverband der Schülerlabore e.V.

LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore e. V. fördert die direkte Jugendbeteiligung auf den nächsten drei LeLa-Jahrestagungen, indem die Jugendlichen in einer eigenen Session ihre Schülerlaborprojekte vorstellen können. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 2)

LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore e. V. fördert die Vernetzung von lokalen non- formalen und informellen Bildungseinrichtungen, indem es auf seiner „Labortour“ während seiner Jahrestagungen nicht nur lokale Schülerlabore vorstellt, sondern auch die Bildungslandschaften, in die diese integriert sind. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Für LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore und GenaU (regionales Schülerlabor-Netzwerk von Schülerlaboren an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg) konzipiert das Geco-Lab (Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) einen Workshop zum Themenkomplex BNE für Schülerlaborbetreiber und -mitarbeiter.

Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, wie BNE in den eigenen Programmen in Schülerlaboren integriert werden kann, um so Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu stärken. Dieser Workshop wird vom Geco-Lab zusammen mit den Akteuren vor Ort mindestens drei Mal angeboten:

1. auf der LeLa-Jahrestagung 2018 in Kiel (Norden),

2. bei einem Netzwerkpartner von GenaU in Berlin (Osten),

3. im Geco-Lab der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Süden).

(Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Deutscher Bundesjugendring (DBJR)

Der DBJR streitet für eine zuverlässige, strukturelle Förderung. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld VII)

Jugendverbände sind nicht Struktur und Organisation für Kinder und Jugendliche. Kinder und Jugendliche selbst bilden die Organisation und die Struktur. Sie erleben Gemeinschaft, gestalten in Peergroups, übernehmen Verantwortung. Das macht Jugendverbände zu einer zentralen Sozialisationsinstanz, sie sind deswegen eine wesentliche Ergänzung zu den Erziehungsprozessen anderer Sozialisationsinstanzen. Die Jugendverbände kämpfen deswegen für die eigenständige Entwicklung junger Menschen, bieten nicht vordefinierte Räume, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit spüren. Der DBJR setzt sich dafür ein, dass diese Räume erhalten bleiben und neu geschaffen werden. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld VI)

Der DBJR verfügt über langjährige Erfahrung in Beteiligungsprozessen. Mit den Projekten jugend.beteiligen.jetzt und Werkstatt MitWirkung stehen Beratungs- und Vernetzungspotenziale zur Verfügung, die der DBJR einbringt. Darüber hinaus entwickeln die Projekte wirksame Online-Beteiligungswerkzeuge, die zur Verfügung gestellt werden können. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I)

Codewalk ICT Consulting (Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation)

Die Codewalk ICT Consulting, Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation verfügt über Erfahrung in der Entwicklung von lokalen und regionalen Bildungsnetzwerken und von Bildungsprojekten zur Unterstützung des Aufbaus von nachhaltigen Bildungslandschaften und bietet ihre Expertise zur Entwicklung eines Leitfadens für die Ausgestaltung von Bildungslandschaften mit BNE-Fokus an. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Codewalk ICT Consulting bringt ihre Expertise in den Diskurs um eine kritische Nachhaltigkeitskommunikation mit digitalen Medien ein, um die Umsetzung der Ziele des Nationalen Aktionsplans voranzubringen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld V, Ziel 4)

Bündnis ZukunftsBildung/Greenpeace e.V.

Greenpeace organisiert außerschulische Beteiligung mit den nachhaltigkeitsrelevanten Themen Mobilität, Konsum und Demokratie in Teilhabeprozessen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Bündnis ZukunftsBildung/ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Der BUND setzt sich für die Bildungsarbeit zum Schutz von und zum verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt sowie die aktive Förderung der Umweltbildung und der BNE im schulischen und außerschulischen Bereich ein. Der BUND Bundesarbeitskreis Umweltbildung organisiert seit Jahren gemeinsam mit der BUNDjugend mehrtägige Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen mit dem Schwerpunkt BNE. Dabei werden aktuelle Themen behandelt und praxisorientierte Umsetzungsbeispiele vorgestellt. Fachleute aus dem In- und Ausland stellen neue Studien vor und es werden mögliche Handlungsoptionen diskutiert. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung - Bundesverband e.V. (ANU)

Die ANU unterstützt die Bestrebungen, neue finanzielle Unterstützungssysteme zu entwickeln, die qualitativ hochwertige BNE im non-formalen und informellen Bereich vom Projekt zur Struktur bringen, indem die ANU die Verantwortlichen bei der Auswahl geeigneter Instrumente berät, die der Heterogenität der Akteure Rechnung tragen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld VII, Ziel 3)

Die ANU arbeitet bis 2019 ein Konzept zur Integration von innovativen/aktuellen Inhalten und Methoden von BNE in vorhandene Programme für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf ANU- Bundes- und -Landesebene aus und setzt dieses bis 2030 um. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Entsprechende Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für Schlüsselpersonen werden von der ANU konzipiert und durchgeführt. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Die ANU beteiligt sich an einer Studie, die bis Ende 2018 Qualitätskriterien erarbeitet, die als Grundlage für neue tragfähige Finanzierungsinstrumente dienen sollen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld VII, Ziel 1)

Die ANU hat in Kooperation mit einem Trägerkonsortium seit 20 Jahren ein BNE-Qualifizierungsprogramm, in dem in zwei Jahren 25 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet werden. Die ANU wird das Angebot ausbauen, damit pro Jahr 30 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifiziert werden können, und prüft dafür die Finanzierungsmöglichkeiten. Für dieses Qualifizierungsprogramm arbeitet die ANU bis 2019 ein Konzept zur Integration von innovativen/aktuellen Inhalten und Methoden von BNE aus. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Die ANU stellt für die Plattform die Website www.umweltbildung.de zur Verfügung. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 1)

Die ANU bereitet Best-Practice-Beispiele zur Jugendbeteiligung im Bereich der BNE auf und stellt diese für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Die ANU beteiligt sich an der Erstellung eines Leitfadens im Bereich der Lernorte und Netzwerke. Aus diesem Leitfaden werden entsprechende Fortbildungs- und Qualifikationsangebote durch die ANU konzipiert und durchgeführt. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Partnernetzwerk Medien/Fachforum non-formales und informelles Lernen/Jugend, Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung (KMGNE)

Das KMGNE – Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung wird in Kooperation mit dem Partnernetz Medien und unterstützt durch weitere Partner die Konferenzreihe „Narrationen und Erzählformen in der BNE“, jährlich von 2017 bis 2020, mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorbereiten und durchführen. Bei der Konferenzreihe geht es (a) um die (Wieder-) Entdeckung und Entwicklung von (medialen) Erzählformen für das Lernen nachhaltiger Entwicklung (Märchen, Dokus von gestern, gute Beispiele von heute etc.), (b) um audiovisuelle und digitale Formate für Narrationen der nachhaltigen Entwicklung (z.B. Webserien), (c) um Narrative der Nachhaltigkeit (z.B. positive Zukunftsleitbilder) vs. Narrative der Nichtnachhaltigkeit. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld V, Ziel 1)

Eine Allianz aus Mitgliedern des Partnernetzes Medien wird ein Blended-Mentoring-Programm für ein Young-Leadership-Programm entwickeln und ab 2018 umsetzen. Das Young-Leadership-Programm richtet sich auf die Entwicklung von „Transformative Literacy“, von Transformations- und Gestaltungskompetenzen bei jugendlichen Akteuren und „Change Agents“. Im digital gestützten Programm begleiten Mentoren aus Reallaboren der Transformation junge Akteure in ihren Projekten und Initiativen. Parallel durchlaufen diese ein modulares Leadership-Training. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 1; Handlungsfeld III, Ziel 1)

Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE)

Der RNE fördert durch vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) das Engagement für Nachhaltigkeit der Zivilgesellschaft und eine bessere Koordinierung mit der Politik, über die Grenzen der Bundesländer hinweg. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld IV)

Der RNE plant einen Jugendwettbewerb, der auf neue Ideen und Ansätze zur Kommunikation, Bekanntmachung und Verbreitung der Sustainable Development Goals in den klassischen Bildungsbereichen aufmerksam machen und diese befördern will. Mit diesem Commitment wird ein Beitrag zur Umsetzung des SDG 4, insbesondere des Unterziels 4.7, geleistet. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 3; Handlungsfeld I, Ziel 1)

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Das BMFSFJ fördert BNE als Standard und als Ziel der pädagogischen Begleitung im Bundesfreiwilligendienst und bezieht dabei Erkenntnisse der im Rahmen des Projektes „BNE in den Freiwilligendiensten“ erprobten Ansätze ein. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Das BMFSFJ wirkt bei der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit bundeszentralen Trägern und Trägergruppen im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) darauf hin, dass verstärkt Maßnahmen, z. B. im Rahmen der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ 2015–2018, zur Sensibilisierung und Qualifizierung zu BNE umgesetzt werden. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Das BMFSFJ fördert die Verankerung von BNE und Inklusion in der (internationalen) Jugendarbeit. Die vom trägerübergreifenden Arbeitskreis zu BNE (BNE-IJA) in der internationalen Jugendarbeit erarbeiteten Ergebnisse zur „Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in die internationale Jugendarbeit“ bilden dafür einen Ausgangspunkt. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)

Alle kulturweit-Freiwilligen setzen sich in der begleitenden Seminararbeit ihres Dienstes verstärkt mit BNE und Nachhaltigkeitskonzepten auseinander und erhalten Anreize, an ihren Einsatzorten praktisch durch selbst gestaltete Projekte Nachhaltigkeit zu fördern. kulturweit bietet zudem ehemaligen Freiwilligen noch gezielter vertiefende Seminare an, in denen diese sich zu BNE-Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die non-formale Bildung in Deutschland fortbilden können (als „BNE-Teamer“). (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III, Ziel 2)

Alle deutschen von der UNESCO ausgezeichneten Stätten (Welterbe, Biosphärenreservate, Geoparks) entwickeln sich zu beispielgeben- den Lernorten für nachhaltige Entwicklung und Weltoffenheit weiter. Mit den deutschen UNESCO-Lehrstühlen und UNESCO-Clubs arbeitet die DUK mit ähnlicher Zielstellung zusammen, nämlich sie als BNE-Multiplikatoren zu stärken. International setzt sich die DUK dafür ein, dass BNE in programmatischen und übergreifenden Gremien der UNESCO und der Vereinten Nationen weiter politisch gestärkt wird. Ebenso unterstützt die DUK über Workshops und Fortbildungen, dass andere nationale UNESCO-Kommissionen, v.a. in Europa und Afrika, die Bedeutung von BNE erkennen und BNE national und international unterstützen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld III)

NatLab: Schülerlabor des Fachbereichs Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin

Der Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. In diesem Rahmen schreibt das Schülerlabor NatLab 2017 eine 50%-Stelle für 2 Jahre aus, um es Lehrenden des NatLab zu erleichtern, Aspekte der Diversität, der BNE sowie Aspekte anderer Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in ihre Lehre zu integrieren. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld II, Ziel 3)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das BMUB verfolgt den langfristigen Ansatz, Jugendliche und junge Erwachsene in die Themenfelder des Ministeriums einzubeziehen. Durch unterschiedliche Formate werden junge Menschen dazu ermutigt, ihre Ideen, Wünsche und Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung aktiv einzubringen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 2)

Klimahaus Bremerhaven

Das Klimahaus Bremerhaven unterstützt bis 2019 die Umsetzung eines lokalen Mikroprojekts junger Menschen in Bremerhaven auf fachlicher und logistischer Ebene. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I, Ziel 1)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF stärkt die direkte Jugendbeteiligung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans. Dazu fördert das BMBF ein eigenständiges Jugendforum. Die jungen Menschen des Jugendforums arbeiten in den Fachforen mit. Für die Nationale Plattform werden eine stimmberechtigte Person und eine Stellvertretung ernannt. Das BMBF richtet ein Büro ein, das die Jugendbeteiligung organisatorisch begleitet und Coaching- und Bildungsmaßnahmen anbietet. Jährlich werden ein Jugendkongress bzw. regionale Veranstaltungen gemeinsam mit dem Jugendforum realisiert. Das BMBF fördert weiterhin die Umsetzung von „Projekten des Monats“ durch das Jugendforum und bietet jungen Menschen damit eine zusätzliche Möglichkeit, sich an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE auf lokaler Ebene zu beteiligen. (Non-formales und informelles Lernen/Jugend, Handlungsfeld I)

Kommunen

Stadt Heidelberg

In Heidelberg gibt es für alle Altersgruppen eine große Bandbreite an Möglichkeiten, das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung kennenzulernen bzw. vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Um es jeder und jedem Einzelnen zu ermöglichen, schnell das passende Angebot zu finden, hat das Agenda-Büro im Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie unter www.heidelberg.de/bne eine Übersicht erstellt. Hier sind Informationen zu BNE-Lernorten, Exkursionszielen, Materialien, Fortbildungen und weiteren Angeboten in Heidelberg nach Zielgruppen geordnet aufgelistet. Weiterführende Links bringen die Nutzer direkt auf die Internetseite der zahlreichen Kooperationspartner. Die Zielgruppen sind hierbei Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, weiterführende Schulen und die allgemeine Öffentlichkeit. (Kommunen, Handlungsfeld I, Ziel 4)
 

Heinrich Böll Stiftung NRW

Die Heinrich Böll Stiftung NRW leistet durch BNE-Veranstaltungsangebote für Verwaltungsmitarbeiter*innen, Kommunalpolitiker*innen und Akteur*innen von NGOs ihren Beitrag zur Kompetenzentwicklung in Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung. (Kommunen, Handlungsfeld II)

Lokale Agenda 21 Aalen / Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Sprecher des Agendarats der Lokalen Agenda 21 Aalen

Die Lokale Agenda 21 Aalen setzt seit 20 Jahren die Bildung und Arbeit für Nachhaltige Entwicklung in der Stadt Aalen um. Die bewährten Themenbereiche der Agendagruppen wie Energie, Europa, Regionalvermarktung, Biodiversität, Mobilität, Schulen, Barrierefreiheit, Kultur, Integration, Programmkino, Quartiersentwicklung, Konsum und Wohnen werden fortgeführt und neue initiiert, dabei wird der Schwepunkt auf die neuen Bereiche Jugend (als Zielgrupe und Thema) und Smart Future City (Intelligente Zukunftsstadt) gelegt. Durch die Aalener Agenda-Struktur mit Agendagruppen, Agenda-Parlament, Agenda-Rat und Agenda-Büro ergibt sich eine wirksame Bürgerbeteiligung und Vernetzung der Akteure in der Stadt Aalen. (Kommunen, Handlungsfeld IV)

Zukunftsfähiges Thüringen e.V.

Das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen (NHZ) fördert den Austausch zwischen vielfältigen AkteurInnen von kommunalen Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, NGOs sowie deren PartnerInnen und vermittelt in landesweiten BNE-Weiterbildungen Grundlagen und Übersichtswissen zur Gestaltung gesamtinstitutioneller Prozesse für die Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung auf Organisations- bzw. Einrichtungsebene. Gleichzeitig unterstützt das NHZ die Qualitätsentwicklung in der BNE-Bildungsarbeit der vielfältigen Bildungsanbieter. In 2018 wird in einer Modellphase das Zertifizierungsverfahren zum „Thüringer Qualitätssiegel BNE“ erprobt und Ende des Jahres mit der Verleihung der ersten Zertifikate abgeschlossen. In einem landesweiten Arbeitskreis werden Themen der nachhaltigen Entwicklung in den Kommunen angeboten, wobei auch das Thema BNE mit in den Fokus genommen wird.
(Kommunen, Handlungsfeld IV)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. entwickelt als Partner der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) Ideen und Formate für Kommunen, die diesen Prozess befördern. (Kommunen, Handlungsfeld V, Ziel 3)

Über die Mitgliedszentren der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V., die ein hessisches „Regionales Netzwerk BNE“ koordinieren, bringt die ANU Hessen e.V. praxistaugliche, quantitative und qualitative Dokumentationsformen von Beispielen guter Praxis ein. (Kommunen, Handlungsfeld IV, Ziel 1)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung plant als Partner der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) Ideen und Formate für Kommunen, die diesen Prozess befördern. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 2)

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. fördert die Kommunikation und Verbreitung von guter Praxis zu „BNE als Standortfaktor“. Sie stellt Kontakte zu Mitgliedszentren mit ihren „Regionalen Netzwerk BNE“ bereit, die erprobte und übertragbare Internetplattformen als gutes Beispiel einbringen können. Weiterhin plant die ANU Hessen die Kompetenzentwicklung zur BNE in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft durch Formate im Rahmen der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitstrategien West (RENN.west) in Hessen zu fördern. (Kommunen, Handlungsfeld I, Ziel 4)

Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend)

Der BUND und die BUNDjugend unterstützen den Auf- und Ausbau von Bildungsregionen/ Bildungsnetzwerken/Bildungslandschaften. In vielen Bundesländern gibt es vom BUND getragene Umweltbildungseinrichtungen und/oder Vernetzungsstellen, die mit ihren Kontakten, ihrem Wissen und Engagement ein wichtiger lokaler Partner sind – oder werden sollten. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 4)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Die Koordinatoren der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) für kommunale Entwicklungspolitik in den Kommunen können u.a. auch die Verankerung von BNE in den Kommunen unterstützen. (Kommunen, Handlungsfeld V, Ziel 4)

Vernetzung der SKEW- (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ) Projektkommunen mit BNE- Kommunen zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung und Ergänzung der Maßnahmen vor Ort. (Kommunen, Handlungsfeld IV)

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global berät Kommunalverwaltung und -politik in der Erstellung von ressortübergreifenden kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien im Kontext der SDGs. Bei dem Prozess werden Akteure der Stadt mit eingebunden. Vertreter der Kommunalverwaltung und -politik wie auch die Bürgerinnen und Bürger werden darüber zu den SDGs fortgebildet und in der Umsetzung der SDGs vor Ort beraten. Auch BNE kann mit langfristigen strategischen wie operativen Zielen und Maßnahmen auf diesem Weg in die Nachhaltigkeitsstrategie Eingang finden. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 1 und 4)

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) trägt durch Fachtagungen und Konferenzen über die Agenda 2030 zur Bewusstseinsmachung und Verankerung von Themen der nachhaltigen Entwicklung auf lokaler Ebene bei. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 1 und 4)

Das BMZ fördert über die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global Unterstützungsangebote für Kommunen im Bereich Kommunaler Entwicklungspolitik (KEpol). Die SKEW bietet Kommunen verschiedene Fördermöglichkeiten wie z.B. den Kleinprojektefonds oder die personelle Unterstützung durch Koordinatoren für Kommunale Entwicklungspolitik, bei der Antragstellung können dabei auch Aspekte zur Förderung der BNE Eingang finden. Zudem gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte zum SKEW-Handlungsfeld „Global Nachhaltige Kommune“, welche in den unten stehenden Beiträgen zur Zielerreichung formuliert sind. (Kommunen)

Freie und Hansestadt Hamburg

Der Hamburger Senat hat die Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ beauftragt, einen Aktionsplan BNE („Masterplan“) für Hamburg zu erstellen und zum Ende des WAP 2019 einen Bericht abzugeben. (Kommunen, Handlungsfeld V, Ziel 2)

Die Freie und Hansestadt Hamburg wird die NUN-Zertifizierung (Norddeutsche Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade BNE) in Hamburg umsetzen und weiterentwickeln und dadurch zur Qualitätsentwicklung der außerschulischen BNE beitragen. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 5)

 

Verband kommunaler Unternehmen e.V.

Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. kann über seine Evaluation der Europäischen Woche der Abfallvermeidung oder Let’s Clean Up Europe konkrete Praxisbeispiele kommunaler Unternehmen zur Verfügung stellen. (Kommunen, Handlungsfeld IV)

Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. unterstützt seine kommunalen Unternehmen in ihrem Engagement für BNE. Denn um nachhaltig ein Umweltbewusstsein zu schaffen, fangen kommunale Unternehmen schon bei den Kleinsten an, bspw. beim Thema Abfallvermeidung oder Mülltrennung. (Kommunen, Handlungsfeld I)

Codewalk ICT Consulting (Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation)

Die Codewalk ICT Consulting, Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation unterstützt die Zusammenarbeit der BNE-Kommunen mit ihrer Expertise aus der UN-Dekade – Stadt Bad Honnef zur Erstellung einer Positivliste über Argumente für eine Aufnahme von BNE in kommunale Leitbilder und zur Sichtbarmachung positiver Auswirkung von BNE für Kommunen. (Kommunen, Handlungsfeld III, Ziel 5)

Bündnis ZukunftsBildung/ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Der BUND und die BUNDjugend unterstützen den Auf- und Ausbau von Bildungsregionen/ Bildungsnetzwerken/Bildungslandschaften. In vielen Bundesländern gibt es vom BUND getragene Umweltbildungseinrichtungen und/oder Vernetzungsstellen, die mit ihren Kontakten, ihrem Wissen und Engagement ein wichtiger lokaler Partner sind – oder werden sollten. (Kommunen, Handlungsfeld II, Ziel 4)

Berufliche Bildung

ANLIN

Zusammen mit Kammern, Arbeitgeberverbänden, Fachverbänden, Unternehmen, Berufsschulen und der Gewerkschaft möchte ANLIN erreichen, dass Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung curricular und strukturell verankert wird. Somit leistet ANLIN („Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie“) einen Beitrag zur Transformation von Lernorten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld V)

Auszubildende und Berufstätige zu ermutigen und zu befähigen, sich durch kompetentes, verantwortliches berufliches Handeln sowie durch konstruktive Mitwirkung an der Realisierung betrieblicher Nachhaltigkeitsziele zu beteiligen, gehört entsprechend auch zu den Aufgaben einer zukunftsorientierten Berufsbildung. Berufsbildung, die sich dieser Aufgabe stellt, erhöht die berufliche Handlungsfähigkeit der Beschäftigten und fördert das Verständnis für die Nachhaltigkeitsstrategie des eigenen Unternehmens. Hierzu leistet der Modellversuch ANLIN („Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie“) einen aktiven Beitrag. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld IV)

Der Modellversuch ANLIN („Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie“) erarbeitet ein innovatives Konzept zur nachhaltigen Gestaltung von Lernorten im dualen System der Berufsbildung. Dazu wird die Lernortgestaltung mit einem Qualifizierungskonzept für Akteure der dualen Berufsausbildung (Auszubildende, Ausbildungspersonal) verknüpft. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld III)

Forum zum Austausch zwischen den Kulturen e.V.

Das „Forum zum Austausch zwischen den Kulturen e.V.“ fördert und unterstützt Bildung für nachhaltige Entwicklung und globale Lernpartnerschaften an Hamburger Berufsschulen. Im Rahmen dieser Aktivitäten werden in den nächsten drei Jahren BNE und GL in die Lernfelder der Fachabteilungen an den beteiligten Schulen integriert und parallel dazu neue globale Lernpartnerschaften aufgebaut. Die Erfahrungen aus diesen Schulentwicklungsmaßnahmen werden überregional verbreitet. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld V)

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die ANU Hessen vernetzt sich mit Gremien und Arbeitsgruppen zur Förderung einer BNE in der beruflichen Bildung (u. A. Runder Tisch BNE in Hessen) und unterstützt Vernetzungen und Kooperationen (siehe Fachtagung MINT und BNE in Hessen). (Berufliche Bildung, Handlungsfeld V)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das BMZ fördert über Engagement Global, teilweise auch in Zusammenarbeit mit den Ländern, die direkte Beteiligung von jungen Menschen in oder mit abgeschlossener Berufsausbildung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE u.a. durch die Förderung des ASA-Programms und des ENSA-Programms (ASA - Arbeits- und Studienaufenthalte, ENSA - Entwicklungs- politischer Schulaustausch). Bei beiden handelt es sich um Programme, die in Kooperation mit Unternehmen und Berufsschulen in Deutschland und dem Globalen Süden Angebote der non-formalen Bildung für die o.g. Zielgruppe entwickelt haben. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld III)

Das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) finanziert im Auftrag BMZ Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von Trägern der Zivilgesellschaft. Das FEB unterstützt Projekte in Deutschland, die das Konzept der nachhaltigen Entwicklung verfolgen und lebensnah und anschaulich über entwicklungspolitische Themen aufklären und entwicklungspolitisches Engagement aufzeigen. Eine der zahlreichen Zielgruppen des FEB stellen Berufsschüler dar. In einigen Projekten werden Bildungsmaterialien zu globalen Bezügen in der berufliche Bildung erstellt, die einen Beitrag zur Umsetzung  von Ziel 1e, Handlungsfeld I des Fachforums Berufliche Bildung für Nachhaltige Entwicklung leisten. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld I)

Das BMZ fördert über Engagement Global in Kooperation mit den Ländern die Länderinitiativen zum BMZ/KMK-Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. Im Ergebnis entstehen u.a. Materialien zur curricularen und didaktisch-methodischen Umsetzung von beruflicher BNE. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld V)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das BMUB unterstützt diese Maßnahme im Rahmen des ESF-Programms BBNE mit der Förderung von Modellvorhaben in der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit in der energetischen Gebäudesanierung. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld II, Ziel)

Das BMUB unterstützt diese Maßnahme, indem es Modellvorhaben zu außerschulischen, praxisbasierten Berufsinformationsangeboten im Rahmen des ESF-Programms BBNE fördert. Das BMUB fördert Modellvorhaben in der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit in der energetischen Gebäudesanierung im Rahmen des ESF-Programms BBNE. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld II, Ziel)

Das BMUB unterstützt diese Maßnahme mit der gezielten Vernetzung der Akteurinnen und Akteure innerhalb des ESF-geförderten Programms BBNE. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld II, Ziel)

Das BMUB unterstützt diese Maßnahme, indem es kostenlose Bildungsmaterialien, Tagungen und Angebote von Akteurinnen und Akteuren der BBNE regelmäßig unter der Rubrik „Nachhaltige Arbeitswelt“ kommuniziert. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld II, Ziel)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF wird sich für die Kompetenzentwicklung bei Ausbildenden und Auszubildenden einsetzen und das BIBB in der Förderung einer dritten Förderlinie zum Schwerpunkt „BBNE 2015–2019“ unterstützen. Die Förderlinie 3 wird die Kompetenzentwicklung bei Ausbildenden und Auszubildenden in weiteren ausgewählten Berufsfeldern in den Blick nehmen.

Die Kompetenzentwicklung zur Nachhaltigkeit im Ausbildungs- und Arbeitsprozess ist im Kontext weiterer großer gesellschaftlicher und die Arbeitswelt betreffender Herausforderungen zu betrachten. Das BMBF wird daher das BIBB mit der Durchführung einer Studie beauftragen, die die Schnittmengen BBNE-spezifischer Kompetenzanforderungen zu denen der Digitalisierung im Sinne der Zukunftsfähigkeit konkretisiert.

(Berufliche Bildung, Handlungsfeld IV)

Die Kompetenzentwicklung zur Nachhaltigkeit im Ausbildungs- und Arbeitsprozess ist im Kontext weiterer großer gesellschaftlicher und die Arbeitswelt betreffender Herausforderungen zu betrachten. Das BMBF wird daher das BIBB mit der Durchführung einer Studie beauftragen, die die Schnittmengen BBNE-spezifischer Kompetenzanforderungen zu denen der Digitalisierung im Sinne der Zukunftsfähigkeit konkretisiert. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld IV)

Ziel des Handlungsfeldes IV ist, Lernende in berufsbezogenen Lern- und Arbeitsprozessen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit zu befähigen. Das BMBF unterstützt daher den vom BIBB geförderten Schwerpunkt „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) 2015–2019“. Die Förderlinie 1 widmet sich der Kompetenzentwicklung bei Ausbildenden und Auszubildenden in kaufmännischen Berufen des Einzel-/Groß- und Außenhandels und der Logistik/Spedition. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld IV)

Das Handlungsfeld III sieht in der Entwicklung von Indikatoren ein wichtiges Instrument, um nachhaltige Entwicklung in Betrieben und Schulen strukturell zu verankern. Das BMBF unterstützt daher den vom BIBB geförderten Schwerpunkt „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) 2015–2019“. Die Förderlinie 2 widmet sich der ganzheitlichen Gestaltung nachhaltiger betrieblicher Lernorte und der Entwicklung einer diesbezüglichen Indikatorik (passfähig zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex). (Berufliche Bildung, Handlungsfeld III)

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

Die Verankerung nachhaltiger Entwicklung in der Arbeitswelt bedarf neben entsprechender Kompetenzentwicklung durch Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines gesamt-ganzheitlichen Ansatzes in den Unternehmen. Der DIHK wird sich hierfür einsetzen. Die DIHK-Bildungs-GmbH wird mit Unterstützung des BMBF ein entsprechendes Qualifizierungsangebot für Führungskräfte insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen entwickeln und etablieren. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld III, Ziel)

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Ziel ist die Weiterentwicklung der Potenziale für nachhaltige Entwicklung in Betrieben unter Berücksichtigung der sich rasant ändernden Umfeldbedingungen der Arbeitswelt. Der ZDH wird sich für die Verankerung nachhaltiger Entwicklung in den Unternehmen im Sinne eines ganzheitlichen institutionellen Ansatzes einsetzen (s. auch UNESCO-Roadmap zum Weltaktionsprogramm BNE, Handlungsfeld II). Die Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) wird daher mit Unterstützung des BMBF ein entsprechendes Qualifizierungsangebot für Führungskräfte insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen im Handwerk entwickeln und etablieren. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld III)

World University Service, Deutsches Komitee e.V.

Der WUS fördert die geplanten bundesweiten Aktionswochen „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“ und den geplanten jährlichen „Tag der Offenen Tür zu BBNE“ durch das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ in den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. (Berufliche Bildung, Handlungsfeld II, Ziel)