Weiterbildung Klimaanpassung und Regionalentwicklung

Projekte entwerfen, strukturieren und finanzieren

Bei der berufsbegleitenden Weiterbildung „Klimaanpassung vermitteln“ der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Brandenburg von Oktober 2017 bis März 2018 lernen Interessierte von Expertinnen und Experten, wie sie eigene Projekte entwerfen, strukturieren und finanzieren.

Die Referentinnen und Referenten veranschaulichen anhand von Praxisbeispielen aus Berlin, dem Spreewald und der Lausitz, wie man Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Klimaanpassung und Regionalentwicklung verbindet. Anmeldungen sind bis zum 1. Oktober 2017 über dieses Flugblatt möglich.

Sechs Module

Die Weiterbildung gliedert sich in sechs Module, die insgesamt 18 Tage umfassen und an verschiedenen Orten in Brandenburg und Berlin stattfinden. Interessierte können sich für alle sechs Modultermine anmelden oder jeweils nur für die Module 2, 3 oder 5 als Einzeltermin. Anmeldungen für alle sechs Termine haben Vorrang. Die Module im Überblick:

  • Modul 1: Grundlagen der BNE als Vermittlungsinstrument (11. bis 13. Oktober 2017 im Gästehaus Schwanenwerder, Berlin)
  • Modul 2: Grundlagen der Klimaanpassung (9. bis 11. November 2017 im Gästehaus Schwanenwerder)
  • Modul 3: Klimaanpassung in der Praxis (7. bis 9. Dezember 2017 in der Jugendherberge Lübben)
  • Modul 4: Erarbeitung eines Bildungskonzeptes nach BNE-Kriterien (11. bis 13. Januar 2018 im Umweltbildungszentrum Drei Eichen)
  • Modul 5: Finanzierung und Management von Bildungsprojekten (8. bis 10. Februar 2018 im Gästehaus Schwanenwerder)
  • Modul 6: Präsentation der Bildungsprojekte (1. bis 3. März 2018 im Umweltbildungszentrum Drei Eichen)

Zielgruppe und Experten

Die Weiterbildung richtet sich gleichzeitig an Einsteiger und Menschen mit praktischer Erfahrung, die sich in einem Umwelt- und Naturschutzverband, einer Kommune, einem Unternehmen oder im Rahmen eines Studiums oder Freiwilligen Ökologischen Jahres mit Klimaanpassung, BNE oder Regionalentwicklung beschäftigen oder dies künftig tun wollen.

Acht Experten begleiten die unterschiedlichen Module: Prof. Dr. Heike Molitor, Prof. Dr. Uta Steinhardt und Sebastian Zoepp (alle drei vom Kooperationspartner Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Cordine Lippert (Leiterin Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Potsdam), Daniel Willeke (Klimaschutzmanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück), Eva Foos (Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt Universität Berlin), Anne Röver (Untere Wasserbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald), Andreas Ende (Referent für Globales Lernen bei Carpus e. V.).

In unseren Dossiers erfahren Sie, welche herausgehobene Rolle Bildung für nachhaltige Entwicklung beim Klimaschutz, der nachhaltigen Stadtentwicklung und der kommunalen Bildungsarbeit spielt.