UNESCO-Projektschulen feiern internationalen Projekttag

Im Einsatz für Globale Nachhaltigkeitsziele

Unter dem Motto „Brennpunkt Zukunft“ feiern rund 150.000 Kinder und Jugendliche sowie 10.000 Lehrkräfte in Deutschland am 26. April 2018 den internationalen Projekttag der UNESCO-Projektschulen. Die Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2017/2018 unter anderem Lösungsansätze zu den zentralen Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung erarbeitet und werden diese nun im Rahmen von Workshops, Podiumsgesprächen und Kunstaktionen präsentieren.

Ein vielfältiges Programm erwartet Besucher beispielsweise beim „Fest der Nachhaltigen Entwicklung“, das von den Berliner UNESCO-Projektschulen in Kooperation mit Greenpeace Schulen aus ganz Deutschland organisiert wurde. Bei der zentralen Veranstaltung dreht sich alles rund um das Thema nachhaltige Entwicklung und Bildung: Teilnehmende können Lösungen für einen nachhaltigen Konsum entwickeln und sich mit den Themen Jugendpartizipation, Ernährung, Kleidung und Klimawandel beschäftigen.

Auch Partnerschulen im Ausland, außerschulische Bildungsorte und viele weitere UNESCO-Projektschulen gestalten den Tag mit. Schüler der Projektschulen aus Bremen und Niedersachsen werden ihre Ergebnisse des Tages zum Beispiel am 6. Juni 2018 vor dem Bremer Rathaus präsentieren und die künstlerischen Arbeiten aus Niedersachsen werden im September im Neuen Rathaus Hannover ausgestellt.

Über das UNESCO-Projektschulnetzwerk

Fast 11.000 Schulen in über 180 Ländern sind Mitglieder des internationalen UNESCO-Projektschul-Netzwerks. In Deutschland gibt es derzeit rund 300 UNESCO-Projektschulen. Jeder Schultyp und jedes Bundesland sind vertreten: Grundschule und berufsbildende Schule, Gymnasium und progressiver Schulversuch, staatliche Regelschule und Privatschule. UNESCO-Projektschulen sind ganz normale Schulen, haben aber einen besonderen Schwerpunkt: sie engagieren sich für eine Kultur des Friedens und für eine nachhaltige Entwicklung.

In der Praxis sieht das so aus: Themen wie Menschenrechte, kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit werden im Unterricht besprochen und im Schulalltag verankert. Schülerinnen und Schüler organisieren zum Beispiel Partnerschaftsprojekte und internationale Projekttage mit Schulen aus anderen Ländern, gründen eigene Schülerfirmen oder nehmen an vielfältigen Austauschprogrammen teil.