Ressourcenbildung: Was wollen Lernende wissen

BilRess-Netzwerkkonferenz am 6. März in Frankfurt a. M.

Was wollen Lernende aus allen Bildungsbereichen über Ressourcenschonung und -effizienz erfahren und wie kann man Bildungsangebote besser an ihre Wünsche anpassen? Auszubildende, Schüler und Schülerinnen sowie Studierende berichten bei der achten BilRess-Netzwerkkonferenz am 6. März 2018 in Frankfurt am Main von ihren Erfahrungen. Darüber hinaus präsentieren verschiedene Bildungsakteure an Lernstationen bereits bestehende Ansätze, Konzepte, Curricula und Lehrmaterialien. Interessierte können sich online anmelden.

Am Vormittag steht die Perspektive der Lernenden im Mittelpunkt. Das Projekt EnergieScout zeigt, wie man gegen betriebliche Routinen vorgeht kann und was „alte Hasen von Auszubildenden lernen können“. Studierende der Hochschule Potsdam beleuchten, wie man Effizienz und Nachhaltigkeit studiert. Schülerinnen und Schüler der integrierten Gesamtschule Ernst Bloch berichten von ihrer Erfahrung mit Ressourcenbildung.

Am Nachmittag zeigen zwölf verschiedene Lernstationen Beispiele guter Praxis. Der Verein „Umweltlernen in Frankfurt“ stellt beispielsweise eine Lernwerkstatt zu Abfall und Recycling für die Klassenstufe drei bis acht vor; die „Blue Engineering Initiative“ präsentiert modulare Bausteine zur Integration von sozialer und ökologischer Verantwortung in das Ingenieurstudium; der Verein „Zukunft selber machen“ beschreibt sinnvolle Unterstützung für Jugendengagement. Das vollständige Programm gibt es als digitales Faltblatt.

Das BilRess Netzwerk (Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz) erhielt 2017 eine Auszeichnung als Netzwerk im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Dem Netzwerk gelingt es erfolgreich die Themen Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in verschiedenen schulischen und außerschulischen Bildungsbereichen zu verankern. Durch Vorträge, Workshops und Fortbildungen werden Schulen und Umweltbildende geschult, wie BNE und Ressourcenbildung im Unterricht verankert und in bestehende Aktivitäten aufgenommen werden können. Hervorzuheben ist, dass das Netzwerk es schafft, Vertreter der Bildungsbereiche mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen.“ Die nächste Netzwerkkonferenz findet am 18. September 2018 statt. Für die diesjährigen Auszeichnungen im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 15.05.2018.