Rat für Nachhaltige Entwicklung neu berufen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ende Oktober die neu berufenen Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben.

Der Rat für nachhaltige Entwicklung besteht seit 15 Jahren und berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Außerdem trägt der Rat das Thema Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Öffentlichkeit hinein. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex oder auch Stellungnahmen zum Regierungsentwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Aktuelle Mitglieder seit dem 1. November

Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission ist als eine von 15 Personen in den Rat berufen worden: „Angesichts der jüngsten Erlebnisse rund um die Konkretisierung des Klimaplans ist der Bundeskanzlerin zuzustimmen, die noch bei der RNE-Jahreskonferenz im Mai vor zahlreichen Gästen politische Entscheidungen angemahnt hat, die 'enkeltauglich, oder wenigstens mal kindertauglich' sind. Ich bin überzeugt: Nachhaltige Entwicklung wäre dann im Zentrum der politischen Entscheidungen auf allen Ebenen angekommen, wenn die Parteien sich dazu im Bundestagswahlkampf 2017 positionieren und mit konkreten Vorschlägen für die Agenda 2030 in den Wettbewerb um Wählerstimmen gingen. Als plural zusammengesetztes Gremium könnte der Rat mit dieser Anforderung an Parteien und Politiker eine wichtige Rolle spielen“, so Burchardt.

Die Berufung gilt seit dem 1. November für eine Amtszeit von drei Jahren.
Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung:

Aktuelle Mitglieder seit dem 1. November

Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission ist als eine von 15 Personen in den Rat berufen worden: „Angesichts der jüngsten Erlebnisse rund um die Konkretisierung des Klimaplans ist der Bundeskanzlerin zuzustimmen, die noch bei der RNE-Jahreskonferenz im Mai vor zahlreichen Gästen politische Entscheidungen angemahnt hat, die „enkeltauglich, oder wenigstens mal kindertauglich“ sind. Ich bin überzeugt: Nachhaltige Entwicklung wäre dann im Zentrum der politischen Entscheidungen auf allen Ebenen angekommen, wenn die Parteien sich dazu im Bundestagswahlkampf 2017 positionieren und mit konkreten Vorschlägen für die Agenda 2030 in den Wettbewerb um Wählerstimmen gingen. Als plural zusammengesetztes Gremium könnte der Rat mit dieser Anforderung an Parteien und Politiker eine wichtige Rolle spielen“, so Burchardt.

Die Berufung gilt seit dem 1. November für eine Amtszeit von drei Jahren.
Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung:

• Ulla Burchardt (MdB a.D., Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission)

• Katherina Reiche (Parlamentarische Staatssekretärin a.D., MdB a.D., Hauptgeschäftsführerin Verband kommunaler Unternehmen e. V. VKU)

• Dr. Werner Schnappauf (Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz a. D., Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Industrie BDI a.D.)

• Prof. Dr. Ulrich Schraml (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg i. Br.)

• Achim Steiner (Exekutivdirektor United Nations Environment Programme UNEP a. D., Direktor Oxford Martin School)

• Heidemarie Wieczorek-Zeul (MdB a.D., Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a. D.)

• Prof. Dr. Alexander Bassen (Professor für Betriebswirtschaftslehre Universität Hamburg)

• Kathrin Menges (Personalvorstand Henkel)

• Alexander Müller (Beigeordneter Generaldirektor FAO a.D., Staatssekretär BMVEL a. D., Managing Director TMG. Think-Tank for Sustainability and Study Lead TEEBAgriFood)

• Prof. Dr. Lucia Reisch (Copenhagen Business School, Vorsitzende Sachverständigenrat für Verbraucherfragen)

• Dr. Imme Scholz (stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik DIE)

• Prof. Dr. Wolfgang Schuster (Oberbürgermeister Stuttgart a.D., Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung)

• Marlehn Thieme (Vorsitzende ZDF-Fernsehrat, Mitglied EKD)

• Olaf Tschimpke (Präsident Naturschutzbund Deutschland e.V. NABU)

• Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. BUND)