Jugendaktion „Plastikpiraten“

Jugendliche erforschen Plastikverschmutzung von Gewässern

Welches Ausmaß hat gegenwärtig die weltweite Plastikverschmutzung, was sind ihre Ursachen und Wirkungen? Darüber wissen wir erstaunlich wenig. Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren können sich als „Plastikpiraten“ von 1. Mai bis 30. Juni 2017 an einer „Citizen-Science“-Aktion beteiligen, die das ändern soll. Sie sammeln im Rahmen der Aktion Plastikproben an deutschen Fließgewässern. Wissenschaftler werten ihre Funde anschließend aus, um mehr über die Verbreitung von Kunststoffen zu erfahren. Wie genau sich interessierte Jugendliche beteiligen können, erklärt die Webseite zur Aktion.

Die Veranstaltung ist Teil des Wissenschaftsjahres 2016*17 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen der Initiative entwickelten Experten Lehr- und Arbeitsmaterial sowie Aktionshefte, die Lehrkräfte oder Jugendgruppen über dieses Formular gratis bestellen können. Es eignet sich für alle Schulformen und die außerschulische Bildungsarbeit.

Das BMBF lädt außerdem britische Schulklassen nach Deutschland ein, um gemeinsam mit deutschen Schulklassen die Plastikverschmutzung von Gewässern zu erforschen. Das Ministerium übernimmt die Reise- und Unterkunftskosten der ersten zehn Schulklassen aus dem Vereinigten Königreich. Weitere Informationen liefert dieses Infoblatt, die Verantwortlichen des Wissenschaftsjahres beantworten weitere Fragen telefonisch unter 030 818177-166.