Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung konsequent zusammendenken

Beeinflussen sich gegenseitig: Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung

Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung müssen konsequent zusammengedacht werden. Das bekräftige der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung bei seiner Sitzung am 11. November 2019. Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung sind zwei zentrale Prozesse, die sowohl das öffentliche als auch das private Leben maßgeblich beeinflussen und transformieren. Dabei können sie sich gegenseitig beeinflussen: Es geht darum, Digitalisierung nachhaltig zu gestalten und nachhaltige Entwicklung mit digitalen Technologien zu unterstützen.

Mit Digitalisierung die globalen Nachhaltigkeitsziele erreichen

Digitalisierung kann wesentlich dazu beitragen, die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. „Leave no one behind“ – mit Blick auf das Prinzip der globalen Nachhaltigkeitsagenda hob der Ausschuss zudem die Bedeutung sozialer Gesichtspunkte in diesem Zusammenhang hervor: Ein wesentlicher Aspekt dabei ist es, für alle Menschen einen Zugang zur notwendigen digitalen Infrastruktur zu schaffen. Auch der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung stärkt mit einem Fokus auf Digitalisierung den notwendigen Kompetenzerwerb durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Hintergrund

Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung ist das zentrale Steuerungsorgan der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Alle Ressorts sind in dem Ausschuss auf Ebene der beamteten Staatssekretärinnen und Staatssekretäre vertreten. Weitere Informationen sind unter www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de veröffentlicht.