BNE und Menschenrechtsbildung

Drei Workshops zu Konsum, Flucht und Abholzung

Das Netzwerk Menschenrechtsbildung lädt zum Netzwerktreffen am 6. November 2017 ins Deutsche Institut für Menschenrechte in Berlin. Interessierte können dort in drei Workshops ausloten, was Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Menschenrechtsbildung eint und was beide Konzepte voneinander unterscheidet. Anmeldungen sind bis zum 25. Oktober über dieses Online-Formular möglich, das vollständige Programm gibt es als PDF.

In seinem Workshop widmet sich Prof. Dr. Daniel Fischer dem Projekt „Bildung für nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining“. Fischer ist Juniorprofessor für Nachhaltigkeitswissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Workshop von Mareike Niendorf vom Deutschen Institut für Menschenrechte geht es um das Projekt „Maßstab Menschenrechte. Bildungspraxis zu den Themen Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung gestalten“. Stefanie Rinaldi beleuchtet mit den Teilnehmenden in ihrem Workshop die „Abholzung als Menschenrechtsthema? Ansätze und Herausforderungen eines kamerunisch-schweizerischen Kooperationsprojekts“. Rinaldi ist Beraterin und Trainerin für Menschenrechte.

Die Bühne für Menschenrechte präsentiert einen Auszug aus den Asylmonologen, in denen es um das Schicksal von drei Geflüchteten geht. Zwei Impulsvorträge von Dr. Sandra Reitz (Deutsches Institut für Menschenrechtsbildung) und Bianca Bilgram (Deutsche UNESCO-Kommission, Geschäftsstelle BNE) führen in das Verhältnis von Menschenrechtsbildung und BNE ein.

Das Netzwerk Menschenrechtsbildung ist ein loser Zusammenschluss von Personen, die praktisch und/oder wissenschaftlich zu Menschenrechtsbildung arbeiten und sich jährlich zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten treffen. Menschenrechte sind integraler Bestandteil der 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen. Auch das Unterziel 4.7 zur Bildung hält fest, dass BNE und Menschenrechte zwei von mehreren Bausteinen sind, um bis 2030 sicherzustellen „dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“.