Bewerbungsstart für den ZeitzeicheN-Preis 2018

12. Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis - ZeitzeicheN

Zum 12. Mal wird im Rahmen des Netzwerk21-Kongresses der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Bewerbungen sind bis zum 21. Juni 2018 auf der Webseite des Netzwerk21 möglich. Der Preis würdigt beispielhaftes Engagement bei der Umsetzung der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung und macht damit auf die Arbeit zahlreicher Projekte und Initiativen aufmerksam.

Der bundesweite Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird 2018 unter anderem in der Kategorie „Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgeschrieben. Dabei werden Projekte gewürdigt, die ein Bewusstsein, Haltungen und Gestaltungskompetenzen für nachhaltige Entwicklung vermitteln und dauerhaft in der Praxis von Bildungseinrichtungen verankern. Weitere Kategorien sind:

  • Nachhaltige Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung
  • Nachhaltig produzieren und konsumieren
  • Internationale Partnerschaften
  • Kunst und Kultur für eine nachhaltige Entwicklung

Folgende Akteure können sich bewerben:

  • gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen
  • informelle Initiativen
  • Privatpersonen
  • gewerblich tätige Körperschaften
  • Kommunen
  • öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen
  • Religionsgemeinschaften

Vergabekriterien und Publikumspreis

Vergabekriterien sind unter anderem der Innovationsgehalt, die Vernetzung sowie die Erlebbarkeit der Initiativen. Eine 15-köpfige Expertenjury bewertet die eingegangenen Bewerbungen und benennt die Nominierten in den jeweiligen Kategorien. Die Jury setzt sich aus dem Beirat des Netzwerk21-Kongresses zusammen. Die offizielle Preisverleihung findet am 10. Oktober in Dessau-Roßlau im Rahmen des Netzwerk21 Kongresses statt. Gefördert und unterstützt wird der ZeitzeicheN-Preis durch das Umweltbundesamt und Engagement Global.

Ab dem 15. Juli kann das Publikum abstimmen. Alle Projekte können sich zusätzlich für den Publikumspreis bewerben, der über ein öffentliches Online-Voting ermittelt wird. Der Publikumspreis wird kategorienübergreifend an ein Projekt vergeben. Die Abstimmung endet am 31. August.

Preisträger und Nominierte vergangener Jahre

Die Preisträger und Nominierten der vergangenen Jahre veranschaulichen, wie vielfältig die Initiativen aufgestellt sind. 2017 ging der Preis in der Kategorie „Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung“ unter anderem an den World University Service und ihr Bildungsangebot „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“. Dabei führen Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika die in Deutschland studieren an berufsbildenden Schulen interaktive Lehreinheiten durch.

Nominiert wurde in dieser Kategorie Jahr 2017 außerdem der „Sukuma Award“, ein Bürger-Filmpreis für nachhaltige Entwicklung. Sukuma arts e. V. wurde 2016 von der Deutschen UNESCO-Kommission als Lernort ausgezeichnet und bietet eine Plattform  für Menschen, die sich für ökologisch und sozial nachhaltige Lebens- und Konsumstile engagieren. 

Für die diesjährigen Auszeichnungen im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 15. Mai.