Agenda-Konferenz Sozial-Ökologische Forschung

Nachhaltigkeitsforschung gestalten

Vom 19. bis 20. September 2018 findet im Kongress Palais Kassel die Agenda-Konferenz Sozial-ökologische Forschung statt. Auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisierten Veranstaltung sollen die drängendsten Nachhaltigkeitsherausforderungen diskutiert, Forschungsthemen weiterentwickelt und der bestehende Forschungsbedarf konkretisiert werden.

„Forschung trägt entscheidend dazu bei, die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen. Eine wichtige Bedingung für wirksame Forschung ist der Dialog der Wissenschaft mit Partnern aus Kommunen Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, so die Veranstalter in Ihrer Einladung an die Öffentlichkeit. In diesem Rahmen fand im Juni 2018 eine Online-Konsultation statt, in der zehn wissenschaftliche Themenpapiere ausführlich von der Öffentlichkeit bewertet und kommentiert werden konnten.

Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst und dienen als Basis für die Diskussion und Weiterentwicklung von Forschungsfragen auf der Konferenz. Die Themen reichen von „Geld, Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit“ über die „Sozial-ökologische Transformation der Agrarsysteme“ bis hin zu „Populismus, Demokratie und neue soziale Disparitäten“. Die Teilnehmenden werden hierzu im Plenum diskutieren und sich in Gestaltungsräumen austauschen. Die Ergebnisse der Agenda-Konferenz fließen in die Gestaltung der Forschungsthemen der sozial-ökologischen Forschung der nächsten Jahre ein.

Hintergrund

Die Agenda-Konferenz ist Teil des zweiten Agenda-Prozesses der Sozial-ökologischen Forschung im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA). Der Agenda-Prozess soll den Forschungsbedarf zur gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung im Dialog mit Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft diskutieren und die zukünftige Forschungsagenda partizipativ entwickeln.

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