„Wir stecken mittendrin“

Die Bildungsstaatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen erklärt in einem Interview mit RiffReporter worum es bei dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geht und warum BNE ein langer Prozess ist und nicht mit dem Schulbesuch aufhören darf.

„Die Botschaft des Aktionsplans ist: Jeder muss bei sich selbst anfangen“, so die Vorsitzende der Nationalen Plattform. Laut ihr ist es eine Aufgabe für viele Generationen unser Verhalten, unsere Lebens- und Wirtschaftsweise grundlegend zu verändern. Sie betont, dass BNE Deutschland auch ökonomische Vorteile verschafft und Städte, Länder und Unternehmen, die gezielt nachhaltig wirtschaften für die Zukunft stehen, statt für die Vergangenheit. Cornelia Quennet-Thielen äußert sich überzeugt, dass mit Hilfe der konkreten Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Bundesländer und Umweltverbände aber etwa auch Schulen oder Volkshochschulen BNE nun verbindlich und konkret umsetzen werden.

Umsetzung in Deutschland

Das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung hat zum Ziel BNE vom Projekt in die Struktur zu bringen. In Deutschland hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Nationale Plattform mit 38 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingerichtet, um das Programm umzusetzen. Mit der Unterstützung von sechs Fachforen, zahlreichen Partnernetzwerken, Organisationen  und auch Zivilpersonen, die im Rahmen eines Online-Beteiligungsprozesses ihre Anregungen eingebracht haben, ist der Nationale Aktionsplan entstanden. Mit seiner Verabschiedung wird die Phase der Umsetzung eingeläutet.

Das gesamte Interview mit Cornelia Quennet-Thielen können Sie auf den Seiten des BMBF lesen.