„BNE Praxisleitfaden Brandenburg“

Für Neueinsteiger und etablierte BNE-Akteure

Was ist, wenn die Thematik Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) das eigene Interesse geweckt hat, man sich aber in den unterschiedlichen Definitionen und Auslegungen von BNE nicht zurecht findet? Wie sollte man BNE-Inhalte am besten vermitteln? Und wie stellt man sein Projekt am besten auf?

Diese Fragen und viele mehr werden in dem „BNE Praxisleitfaden Brandenburg“ thematisiert und beantwortet. Zwar wurde dieser Leitfaden in Brandenburg entwickelt und aufgestellt, doch lässt er sich in weiten Teilen auf deutschlandweite Aktivitäten der BNE-Akteure übertragen.

Der praxisorientierte Leitfaden soll Lehrende und Multiplikatoren in Bezug auf BNE-Themen unterstützen. Sowohl für neu orientierte Bildungspraktiker, als auch für fest etablierte BNE-Akteure ist der Leitfaden geeignet.

Ziel des Leitfadens ist es die Einarbeitung in BNE-Themen zu erleichtern, neue Perspektiven auf die praktische Arbeit zu ermöglichen und Bildungspraktiker auch bei organisatorischen Themen, unter anderem der nötigen Finanzierung der BNE-Arbeit, zu unterstützen.

 

Theorie, Praxis und Organisatorisches

Der Praxisleitfaden gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil befasst sich mit den theoretischen BNE- Begriffen und stellt Fragen und Handlungsempfehlungen an den Leser, damit dieser seine Perspektive in Bezug auf BNE selbständig erarbeiten kann.

Der zweite Teil bezieht sich auf die BNE-Praxis. Regionale, bundesweite und internationale Beispiele zeigen, wie BNE umgesetzt werden kann. Dabei wird aufgezeigt, dass BNE unter anderem auf der Umweltpädagogik, dem Globalen Lernen, der Friedenspädagogik und der politischen Bildung aufbaut und somit zahlreiche Lehrformen und Methoden übernommen werden können.

Der dritte Teil spricht organisatorische Themen wie die Finanzierung und Vernetzung an. Hier wird geklärt, was ein Bildungspraktiker wissen sollte, um sich schnell, effizient und erfolgreich in der BNE-Bildungslandschaft zurechtzufinden und  zu integrieren. Dabei werden Ansprech- und Kooperationspartner vorgestellt, Vorschläge zur Vernetzung und zur Kundenakquise erläutert und mögliche Finanzierungsquellen für die eigenen Bildungsprojekte genannt.