Die 12. Sitzung der Nationalen Plattform BNE begrüßt neue Mitglieder und diskutiert über Themen und Impulse für nationale und internationale Maßnahmen

Am 04. Dezember 2020 fand die jährliche Sitzung der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung unter der Leitung von BMBF-Staatssekretär Christian Luft im digitalen Format statt. 

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BMBF

Die Nationale Plattform ist das oberste Lenkungsgremium des BNE-Prozesses in Deutschland. Ihr gehören circa 40 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Bund, Ländern, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an. 

Die NP BNE befasste sich in ihrer 12. Sitzung mit dem aktuellen Stand der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE. Die im Juni 2020 veröffentlichte Zwischenbilanz zeugt von einem hohen Engagement der über 300 Mitglieder, die sich in den nationalen BNE-Gremien seit vielen Jahren einbringen. Für das neue UNESCO Programm "BNE 2030" lässt sich die international viel beachtete Umsetzung in allen Bildungsbereichen weiter planen und voranbringen.

Zentraler Fokus der Sitzung der Nationalen Plattform lag auf dem Austausch über die Gremienstrukturen und deren Arbeit sowie über inhaltliche Themenstellungen. Zunächst wurden die neuen Mitglieder benannt, dank derer die Nationale Plattform nun noch stärker in den Bereichen Digitalisierung, Kultur, Integration und Inklusion aufgestellt sein wird: Herr Prof. Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Frau Dr. Beloe, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Netzwerke von Migrantenorganisationen NeMO, Herr Falk, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Games-Branche, Frau Prof. Dr. Susanne Keuchel, Präsidentin des Deutschen Kulturrats, Frau Christina Marx, Bereichsleiterin Aufklärung, Aktion Mensch, sowie Herr Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsleitung Digitalisierung & Innovation, Bitkom e.V. Auch im Jugendforum youpaN wurden mit Frau Amelie Paassen und deren Vertreter, Herrn Fabian Ernstberger, zwei neue Mitglieder begrüßt; Frau Ronja Hallerbach, die seit der Gründung des youpaN den BNE-Prozess begleitet hat, verlässt die Nationale Plattform.

In einem intensiven Austausch widmeten sich die Mitglieder der Nationalen Plattform zudem den Schlussfolgerungen der im August beschlossenen "Corona-Resolution" und damit insgesamt der Frage nach politischen Stellungnahmen und deren Abstimmungsprozessen.

Die im Sommer gegründete Arbeitsgruppe "BNE & Digitalisierung" und ihre Unterarbeitsgruppen präsentierten den Mitgliedern der Nationalen Plattform ihre Arbeit. Hierzu wurde ein Papier zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung – Ein Kompass für den digitalen Wandel unserer Gesellschaft" diskutiert.

Neue Themen und Impulse wurden aus den Foren vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Eine Würdigung fand insbesondere die unter den Bedingungen der Pandemie sehr schwierige Arbeit des Bereichs Non-Formales und Informelles Lernen. Die Bedeutung der kommunalen Umsetzung von BNE wurde hervorgehoben und damit auch der Ausbau der Fort- und Weiterbildungsangebote für Kommunalpolitikerinnen und -politiker begrüßt. Das Jugendforum youpaN stellte seine neuen Forderungen vor.

Die Sitzung endete nach einem Ausblick auf das neue UNESCO-Programm "BNE 2030" und die anstehende UNESCO-Weltkonferenz am 17. bis 19. Mai 2021 in Berlin und mit dem Aufruf an alle Teilnehmenden der Nationalen Plattform, sich mit neuen Commitments an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu beteiligen.