18 EU-Mitgliedstaaten ganz vorne bei BNE-Umsetzung

Im Rahmen der UNESCO-Weltkonferenz zu BNE wurde heute ein Aufruf von 18 EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht, in dem sie sich ausdrücklich verpflichten, das neue UNESCO-Programm "BNE 2030" umzusetzen.

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UNESCO

Sie identifizieren jeweils fünf Leuchtturm-Maßnahmen, die sie entweder erfolgreich implementiert haben (im Sinne von Best Practice) oder im Rahmen des neuen Programms "BNE 2030" implementieren wollen, um BNE stärker zu verankern.

Dieser Aufruf, "Call-for-Action" genannt, ist von BMBF im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft initiiert worden. Die Projekte konnten entlang der gesamten Bildungskette gewählt werden: Frühkindliche Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Non-formales und Informelles Lernen (NIL) sowie kommunale Ebene.

Ziel dieses Rahmenwerks ist ein europäisches Signal zur Verstärkung und Beschleunigung der Umsetzung des UNESCO-Programms "BNE 2030" und somit der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Mit diesen beispielhaften Maßnahmen wird anschaulich gemacht, wie BNE in die tägliche Bildungspraxis umgesetzt werden kann und damit ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft geleistet werden kann.

Folgende Länder sind dem deutschen Aufruf gefolgt: Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Slowenien, Ungarn, Tschechien.

Die Bandbreite der Maßnahmen ist groß. Sie reicht von einzelnen Veranstaltungen oder Universitätskursen bis hin zur Integration von BNE in die Curricula der Primar- und Sekundarstufe, zur Verleihung von Hochschulpreisen, Benennung von Öko-Schülersprechern oder Einrichtung von Online-Plattformen.