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Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Einmal pro Legislaturperiode legt die Bundesregierung den Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Bericht) vor. In dem nun vorliegenden Bericht werden die BNE-Aktivitäten der Bundesregierung, der Länder und Länderkonferenzen sowie der Kommunen und weiterer Akteure von Mitte 2017 bis Mitte 2021 dargestellt.

Aufgeschlagenes Buch Aufgeschlagenes Buch
Aufgeschlagenes Buch © Adobe Stock / monticellllo

Es ist bereits der siebte BNE-Bericht der Bundesregierung, der nun mit einigen Neuerungen vorgestellt wird: Die Aktivitäten des Bundes, der Länder, der Kommunen und weiterer gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure werden entlang der Bildungsbereiche benannt, so wie sie auch im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NAP BNE) aufgeführt werden. Zu frühkindlicher Bildung, Schule, beruflicher Bildung, Hochschule, non-formalem und informellem Lernen/Jugend sowie zu den Kommunen entsteht jeweils ein thematischer Überblick. Jeder Beitrag wird zudem den 17 Nachhaltigkeitszielen aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zugeordnet, den Sustainable Development Goals, kurz SDGs.

Auch neu ist die digitale Aufbereitung des Berichts hier auf dem BNE-Portal. Der BNE-Bericht wird erstmals online dargestellt, eine Datenbank beinhaltet zudem die Beiträge der Bundesregierung, der Länder, Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure. Filterfunktionen bieten die gezielte Auswahl nach Akteurinnen und Akteure, nach Bildungsbereichen und nach Handlungsfeldern an. Damit steht der Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung jederzeit allen offen, die sich insbesondere für die Fortschritte in der strukturellen Verankerung von BNE interessieren.

BNE-Bericht der Bundesregierung 2021 (PDF barrierefrei | 9,4 MB)

BNE-Bericht: Drucksache des Bundestages (PDF extern | 10,4 MB) (PDF, 10MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Aktivitäten der Bundesregierung, der Länder, der Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure

Die in dieser Datenbank wiedergegebenen Beiträge ordnen sich nach den im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NAP BNE) aufgeführten sechs Bildungsbereichen – Frühe Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen/Jugend und Kommunen – und den jeweils zugeordneten Handlungsfeldern. Des Weiteren werden übergreifende Beiträge, die mehrere Bildungsbereiche betreffen bzw. in den einzelnen Bildungsbereichen mehrere Handlungsfelder bedienen, übergeordnet aufgeführt.

Innerhalb jedes Bildungsbereichs gilt es hervorzuheben, dass sich die Zusammenstellung der Beiträge der Ressorts, Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure stark von der Zusammenstellung der Beiträge der Länder unterscheidet, die innerhalb ihrer Länderkonferenzen zusammengefasst wurden und insofern nicht gleichzustellen sind.

Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Beiträge auf die sechs Bildungsbereiche zzgl. übergreifender Bereich verteilen. 

Hier können Sie das PDF mit allen Grafiken aus dem BNE-Bericht zu den Beiträgen je Bildungsbereich herunterladen [PDF | 278 KB].

Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend)
Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) © BMBF

SDG-Zuordnung

Bei den einzelnen Beiträgen ist kenntlich gemacht, auf welches/welche der 17 UN Nachhaltigkeitsziel(e) (Sustainable Development Goals, SDGs) dieser einzahlt. Eine Zuordnung zum Bildungs-SDG Nr. 4 und somit dem BNE-Unterziel 4.7. war dabei Ausschlusskriterium zur Aufnahme in den BNE-Bericht. Durch die Herstellung von Querbezügen zu weiteren SDGs soll eines der zentralen Ziele des "BNE 2030" unterstützt werden: Nämlich aufzuzeigen, welchen Beitrag BNE zur Agenda 2030 insgesamt leistet. BNE/SDG 4 hat eine Sonderstellung bei den Nachhaltigkeitszielen inne, indem es sowohl Ziel als auch Motor für die Erreichung aller anderen Ziele ist. Ohne Bildung als Fundament ist beispielsweise die Erfüllung des Ziels 12 "Nachhaltiger Konsum" nur schwerlich zu erreichen.

Die folgende Grafik bietet einen Überblick darüber, wie sich die SDG-Zuordnungen aller Beiträge insgesamt im Bericht verteilen.

Hier können Sie das PDF mit allen Grafiken aus dem BNE-Bericht zu den Beiträgen mit SDG-Zuordnung je Bildungsbereich herunterladen (PDF, 502KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend)
Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) © BMBF

Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bundesweiter Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Schule

Der bundesweite Schulwettbewerb "Echt kuh-l!" lädt Kinder und Jugendliche aller Schularten – von der 3. bis zur 10. Jahrgangsstufe – auf Entdeckungsreise in die Welt der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung ein. Dabei soll der Wettbewerb auch dazu anregen, darüber nachzudenken wie sich die eigene Ernährung auf Mensch, Tier und Natur auswirken kann beziehungsweise welche Wechselwirkungen jeweils bestehen. In einer aktiven Auseinandersetzung mit dem jährlich wechselnden Wettbewerbsthema sollen schlüssige und nachhaltige Ideen entwickelt und in kreative Beiträge umgesetzt werden: Internetseiten, Hörspiele, Reportagen, (Werbe-)Plakate, Videos, Lieder, Spiele, Collagen und vieles mehr sind denkbar. Auch Schülercafés oder Kochaktionen an den Schulen kommen infrage. Die Beiträge können als Klassen-, Kurs-, Projektarbeiten oder Einzelbeiträge eingereicht werden.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Weiterbildungsangebote im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN): Seminare zum Tiergesundheitsmanagement

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Die optimale Gestaltung der Haltungsbedingungen von Nutztieren verlangt eine sorgfältige Abwägung tierschutzfachlicher, ethischer und wirtschaftlicher Aspekte. In den Seminaren werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin geschult, die vielschichtigen Zusammenhänge zu erkennen und die Tiergesundheit im eigenen Bestand objektiv zu beurteilen. Die Veranstaltungsreihe Tiergesundheitsmanagement greift hierbei die aktuelle Bedarfsmeldung der tierhaltenden Landwirtinnen und Landwirte auf.

Zentrale Aufgabe aller Tierhalterinnen und Tierhalter ist es, die Gesundheit ihrer Tiere zu erhalten. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie artgerechte Haltungsbedingungen, wirksame Vorbeugung von Krankheiten, oder die bedarfsgerechte Fütterung. Die Seminare haben jeweils eine Nutztierart als thematischen Schwerpunkt. Es werden Seminare für Rinder- (Milch, Fleisch), Schweine-, Kleinwiederkäuer- (Schaf- und Ziege) und Geflügelhalterinnen und -halter angeboten.

Die Seminare stehen Leiterinnen und Leitern von landwirtschaftlichen Unternehmen offen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von beratenden und kontrollierenden Institutionen.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Weiterbildungsangebote im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN): Informationsveranstaltungen zur Praxis des ökologischen Landbaus

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsstellung ökologisch wirtschaftender landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland. Dafür finden deutschlandweit bedarfsorientiert Informationsseminare, Workshops und Schulungen statt. Erklärtes Ziel ist es, Informations-, Wissens- und Erfahrungsdefizite bei Landwirtinnen und Landwirten und Beratungskräften abzubauen. Die Maßnahme gliedert sich in zwei Veranstaltungsreihen auf: den Praktiker- und den Fachberatertagen.

Besonders gefragt sind Seminare für Landwirtinnen und Landwirte, die bereits ökologisch wirtschaften oder eine Umstellung ihres Betriebs in Richtung Bio erwägen, die sogenannten Praktikertage. Denn Kenntnisse zu produktionstechnischen und weiteren betriebs- und unternehmensbezogenen Fragen können maßgeblich zum Betriebserfolg beitragen. Hilfreich ist auch der gegenseitige Erfahrungsaustausch. In den Veranstaltungen liegt der Schwerpunkt auf der praxisorientierten Vermittlung von aktuellen Themen, Entwicklungen und Praktiken. Um diesen Maßnahmenbaustein wirkungsvoll umzusetzen, sind aktuelle Entwicklungen im ökologischen Landbau auszuarbeiten. Methodisch sind die Veranstaltungen so konzipiert, dass neben abwechslungsreichen Vorträgen von Fachkräften der Praxisbezug zum Beispiel durch die Besichtigung eines Praxisbeispiels (zum Beispiel ein landwirtschaftlicher Betrieb) gegeben ist, Diskussionen und Fragen der Teilnehmenden gefördert werden und praktische Beispielkalkulationen oder Modelle vorgestellt werden. 35 bis 45 Veranstaltungstage werden pro Jahr als Präsenzveranstaltung beziehungsweise in virtueller Form realisiert.

Bei den Fachberatertagen werden landwirtschaftliche Fachberaterinnen und Fachberater gezielt geschult. Denn sie brauchen sowohl eine hohe fachliche als auch methodische Kompetenz. Ferner ist auch für diese Gruppe ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch langfristig sehr bedeutsam. Die Teilnahme von Beratungskräften für konventionell wirtschaftende Betriebe ist möglich. Die Inhalte sind vorrangig auf die Zielgruppe der Fachberatungskräfte für ökologisch wirtschaftende Betriebe ausgerichtet. Es werden 35 bis 45 Veranstaltungstage pro Jahr als Präsenzveranstaltung bzw. in virtueller Form als Fachdialoge, Workshops und Schulungen realisiert. Um sicherzustellen, dass die Veranstaltungen dem Bedarf der Fachberatungskräfte entsprechen, ist für die Planung des Veranstaltungsangebots ein Beraterbeirat mit Vertretern der wichtigsten Beraterorganisationen als beratendes Gremium eingesetzt.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Weitere Weiterbildungsangebote für Landwirtinnen und Landwirte im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Der ökologische Landbau gilt als ein besonders "informations- und wissensintensives" Managementsystem (siehe ZöL 2017). Deshalb initiiert, koordiniert und betreut das BÖLN vielfältige Weiterbildungs- und Informationsangebote. Es realisiert zurzeit neun verschiedene Wissenstransfer-, Praxis- und Weiterbildungsveranstaltungsreihen vor allem für die Landwirtschaft. Hierbei gibt es Veranstaltungsreihen, die bestimmte Themen wie Tiergesundheit oder Praxisfragen herausgreifen und solche die Prozesse, wie die Überlegung zum Einstieg in den Ökolandbau, die Umstellung auf den Ökolandbau oder die Entwicklung von bestimmten Betriebszweigen, in den Fokus stellen. Auch hier bestimmt der praktische Bedarf die Zielsetzung.

Orientierungs- und Einführungsseminare Ökolandbau

Zur nachhaltigen Stärkung der Angebotsseite in Deutschland bedarf es landwirtschaftlicher Unternehmerinnen und Unternehmer, die in die Produktionsweise des ökologischen Landbaus neu einsteigen. Die Umstellung auf den ökologischen Landbau ist ein großer Schritt für die beteiligten Familien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Wirtschaftspartnerinnen und -partner. Die Entscheidung, die Wirtschaftsweise des Betriebs zu ändern, muss daher gründlich vorbereitet und die möglichen Entwicklungswege geplant werden.

Die Orientierung- und Einführungsseminare geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter anderem im Rahmen einer Exkursion zu geeigneten Betrieben einen Einblick in die Praxis des Ökolandbaus. Praktikerinnen und Praktiker vermitteln Basiswissen über die ökologische Landwirtschaft und Beraterinnen und Berater berichten über die Voraussetzungen, Notwendigkeiten, Chancen und Risiken einer Umstellung.

Die Seminare bieten Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern Hilfe bei der Entscheidung, ob eine Umstellung für den eigenen Betrieb möglich und sinnvoll sein kann. Von Herbst 2017 bis 2020 wurden insgesamt circa 25 Seminare an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland durchgeführt.

Umstellungs- und Betriebsentwicklungsseminare

Inhaltlich bauen die Umstellungs- und Betriebsentwicklungsseminare auf die Orientierungs- und Einführungsseminare auf. Liegt eine Entscheidung zur Umstellung vor, bieten diese ein wichtiges Informationsangebot. Die Umstellung auf den ökologischen Landbau ist üblicherweise ein komplexer und langwieriger Prozess, da der ökologische Landbau als ein besonders "informations- und wissensintensives" Managementsystem gilt. Eine fundierte Vorbereitung und eine intensive Beratung vor bzw. während einer Umstellung ist für eine erfolgreiche Umstellung von großer Bedeutung. Neben der Umstellung zur ökologischen Wirtschaftsweise ist die regelmäßige, systematische Weiterentwicklung des Betriebes, bzw. einzelner Betriebszweige ein wesentlicher Faktor erfolgreichen Wirtschaftens. Hier setzen die Betriebsentwicklungsseminare an. Eine Veranstaltungsreihe betrachtet bspw. die Betriebsentwicklung in Richtung auf mehr Tierwohl. Im Fokus stehen die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart und die Gestaltung des Umfeldes, damit die Tiere die artspezifischen Bedürfnisse möglichst umfassend ausleben können. Neben Landwirten werden auch Berufs- und Fachschullehrerinnen und -lehrer, Beraterinnen und Berater, Tierärztinnen und -ärzte angesprochen. Gerade Lehrerinnen und Lehrer wie Beraterinnen und Berater haben eine starke Multiplikatorenfunktion und können somit die Seminarinhalte in ihrem jeweiligen Berufsfeld (Schüler und praktizierende Landwirte) einbringen.

Von 2019 bis Ende 2020 wurden insgesamt rund 20 meist zweitägige Seminare zu verschiedenen Schwerpunkten an Standorten über Deutschland verteilt durchgeführt.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Weiterbildungsangebote im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN): Qualifizierungsmaßnahmen zur Lebensmittelverarbeitung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Die Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln wächst kontinuierlich. Für die deutsche Landwirtschaft erwachsen hieraus neue Marktchancen. Wo es so viel Dynamik gibt, braucht es unterstützende Bildungsangebote. Neben den acht Veranstaltungsreihen für den agrarischen Bereich realisiert das BÖLN daher für die Lebensmittelverarbeitung ein eigenes praxisorientiertes Weiterbildungsprogramm.

Der Einstieg in die Verarbeitung von Erzeugnissen in Bio-Qualität oder solchen, die maßgeblich und belegbar nachhaltigen Kriterien bei der landwirtschaftlichen Produktion unterworfen sind, ist mit einem hohen und kontinuierlichen Weiterbildungsbedarf bei den Mitarbeitenden der verarbeitenden Unternehmen verbunden. Aus diesem Grund sind praxisorientierte Weiterbildungsangebote zur Stärkung der ökologischen und nachhaltigen Lebensmittelverarbeitung für Entscheidungsträger des Lebensmittelhandwerks, der Außer-Haus-Verpflegung, der verarbeitenden Ernährungswirtschaft und für Institutionen, die diese entsprechend des benannten Ziels beraten, kontrollieren und ausbilden oder im Bereich der regionalen Wertschöpfung vernetzend tätig sind, notwendig. Die Veranstaltungsreihe geht auf aktuelle Trends (Verbraucherkommunikation), Chancen und Herausforderungen (Marketing) und auf aktuelle Entwicklungen bei der Verarbeitung ein. und den Akteuren der Lebensmittelverarbeitung

Wichtige Themen im Rahmen der vertikalen Kommunikation der Marktpartnerinnen und -partner der Wertschöpfungskette sind die quantitative und qualitative Rohstoffsicherung, eine hochwertige Produktqualität, ein verbessertes Qualitätsmanagement sowie Glaubwürdigkeit und Transparenz bei Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Die oben genannten Themen wurden und werden in den Seminaren für die Verarbeitung aufgegriffen. Qualifizierungsmaßnahmen gibt es für die Zielgruppen Bäcker- und Konditorenhandwerk, Fleischerhandwerk, sonstige Branchen des Lebensmittelhandwerks, Ernährungswirtschaft inklusive Lebensmittelindustrie und Köchinnen und Köche.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Projekt "Gut Essen macht stark"

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Im Zeitraum vom 01.10.2017 bis zum 30.09.2019 förderte das BMEL im Rahmen von IN FORM das Vorhaben der Verbraucherzentralen "Gut Essen macht stark". Schwerpunkt des Projekts ist die Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche durch mehr Integration und Teilhabe an der Gemeinschaftsverpflegung sowie an Ernährungsbildungsaktionen. Alle Aktivitäten des Projektes fanden in der Gebietskulisse der "Sozialen Stadt" statt. Ziel des Projektes war es, die Kitas bei der Etablierung eines gesundheitsförderlichen Verpflegungsangebots, Ernährungsbildungsmaßnahmen und einer gelingenden Elternarbeit im Ernährungsbereich zu unterstützen. Die jeweiligen Angebote richteten sich dabei nach dem Bedarf der Kitas. In den Schulen lag der Schwerpunkt auf der Ernährungsbildung. Dabei werden Aspekte der Nachhaltigkeit als Teil der Ernährungsbildung berücksichtigt. Entsprechend der Ressortvereinbarung zwischen BMEL und Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) wird das Projekt im Rahmen der "Ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt" bis zum Jahr 2024 weitergeführt.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Projekte "Stärkung des Themenbereichs Ernährung in der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung"

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Frühkindliche Bildung

Förderung des Projektes "Stärkung des Themenbereichs Ernährung in der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung" im Rahmen von IN FORM (Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung): Ziel des Vorhabens ist die Stärkung des Themenbereichs Ernährung in der zweiten Phase der Erzieherinnen- und Erzieher-Ausbildung an den Fachschulen für Sozialpädagogik und vergleichbaren Einrichtungen. Alle Aspekte rund um Essen und Trinken, Ernährungsbildung und Verpflegung sollen dabei berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Identifizierung von Anknüpfungspunkten an verschiedene, bereits bestehende Fächer und Handlungsfelder und in der Entwicklung von Unterstützungsinstrumenten für die Vermittlung der oben genannten Inhalte. Das Projekt wird durchgeführt vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse sollen bundesweit nutzbar sein.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Kommunen

Förderung einer ausgewogenen Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung durch die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Rahmen von IN FORM. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) von der DGE erarbeiteten Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung unterstützen die ausgewogene und nachhaltige Ernährung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Betriebsrestaurants, Kliniken oder Senioreneinrichtungen. Die Qualitätsstandards werden derzeit überarbeitet. Dabei soll der Fokus stärker als bisher auf Nachhaltigkeitsaspekten liegen. Um die Einführung der Qualitätsstandards in den Einrichtungen weiterhin zu unterstützen, fördert das BMEL Projekte der Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung in den Ländern. In der Förderphase 2021/2022 werden die Projekte der Vernetzungsstellen schwerpunktmäßig mit dem Fokus auf der Förderung einer nachhaltigen Verpflegung gefördert. Das BMEL stellt dafür jährlich 2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Länder entscheiden dabei selbst, welcher Bereich der nachhaltigen Verpflegung in ihrem Projekt bearbeitet wird. Unterstützt werden die Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung vom Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) im Bundeszentrum für Ernährung.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Ernährungsinformationen und Ernährungsbildungsmaßnahmen des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Das Anfang 2017 vom BMEL in der Bundesanstalt für Landwirtschaft eingerichtete Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) leistet mit seinen Ernährungsinformationen und Ernährungsbildungsmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). So wird das Thema Nachhaltigkeit bei allen Konzepten und Materialien konsequent mitgedacht. Denn Nachhaltigkeit in der Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährungskompetenz. Die vom BZfE entwickelten Materialien unterstützen Lehrkräfte bei einer praxisorientierten Ernährungsbildung. Beispiele sind der "Ernährungsführerschein" für die Grundschulen, "SchmExperten" für weiterführende Schulen oder "Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?". Neben der schulischen Ernährungsbildung wurden auch Materialien für den Bereich der Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der Europauniversität Flensburg entwickelt. Zielgruppen sind dabei Personen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen. Mit verschiedenen Aufgaben werden stets das Lesen und Schreiben trainiert und das Bewusstsein für Ernährung, Bewegung und Gesundheit gefördert. Darüber hinaus stellt das BZfE zahlreiche Verbraucherinformationen zum Thema nachhaltiger Konsum zur Verfügung.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

"Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" (ZöL)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Maßnahmenkonzept Nr. 11: Vernetzung und Austausch zwischen den Bildungsakteurinnen und -akteuren initiieren

"20 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030" – das ist das Ziel der Bundesregierung entsprechend der Nachhaltigkeitsstrategie. Denn: Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende, umweltverträgliche und nachhaltige Wirtschaftsform.

Die "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" (ZöL) zielt darauf ab, der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft neue Wachstumsimpulse zu geben. Sie enthält fünf Handlungsfelder und 24 Maßnahmenkonzepte. Maßnahmenkonzept Nr. 11 adressiert die Vernetzung und den Austausch zwischen den Bildungsakteurinnen und -akteuren.

Ein im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finanziertes Forschungs- und Entwicklungs-Projekt (FuE) hat zum Ziel, die relevanten Bildungsakteurinnen und -akteure im Agrarbereich besser miteinander zu vernetzen, um sie für die Bedeutung des ökologischen Landbaus in der beruflichen Bildung zu sensibilisieren und einen Austausch über erfolgreiche Unterrichtsmodule, Lehrpläne oder Prüfungsfragen mit Bezug zum ökologischen Landbau zu ermöglichen.

Auf der Grundlage der Erfahrungen wird am Ende der Projektlaufzeit ein Konzept erarbeitet, aus dem hervorgeht, wie die angestoßene Vernetzung der Bildungsakteure langfristig fortgesetzt werden kann und welche Maßnahmen hierfür notwendig sind.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

GemüseKlasse – Praktische Ernährungsbildung im Sachunterricht

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Schule

Mit dem im Rahmen von IN FORM-geförderten Vorhaben "GemüseKlasse – Praktische Ernährungsbildung im Sachunterricht" der Ackerdemia e.V. wird deutschlandweit jährlich rund 300 Schulklassen der Klassenstufen 3 und 4 eine praktische Ernährungsbildung ermöglicht. Die Schulkinder begleiten den Anbau von verschiedenen Gemüsesorten im Klassenzimmer. Ergänzt wird diese praktische Anschauung durch Bildungsbausteine, die sich an den Themen des Lehrplans orientieren und in den Unterricht integriert werden. Diese ganzheitliche Erfahrung tragen die Schulkinder anschließend auch in ihre Familien. Die Kinder entwickeln einen Bezug zu dem selbst angebauten Gemüse auf, wodurch der Gemüseverzehr anhaltend erhöht werden soll.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Wissenstransfer- und Fachveranstaltungen innerhalb des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) legt einen besonderen Fokus auf den zeitnahen Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis. Die Maßnahme "Wissenstransfer- und Fachveranstaltungen zur ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft" dient der praktischen Umsetzung der Forschung und der Erschließung des Forschungsbedarfs und beinhaltet zwei Veranstaltungsreihen mit unterschiedlichen Zielen:

Wissenstransfer Veranstaltungen

Diese Veranstaltungen dienen dazu, aktuelle Forschungsergebnisse zeitnah sowie zielgruppengerecht in die Praxis zu vermitteln. Das Ziel ist daher der Wissensdialog zwischen Forschung und Praxis. Zielgruppe sind Erzeugerinnen, Erzeuger und weitere Akteure der Beratung der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft. Es werden Schulungen, Praxis-Workshops und Seminare sowie weitere interaktive Veranstaltungsformate mit starkem Praxisbezug für die oben genannte Zielgruppe durchgeführt. Die hier vorgestellten Forschungsergebnisse sollen direkt in der Praxis anwendbar sein und Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der Praxis aufzeigen. Es finden circa 80 Veranstaltungstage pro Jahr in ganz Deutschland statt.

Dialogorientierte Fachveranstaltungen

In Form von Fachgesprächen, Konferenzen, Tagungen, Messe- und Dialogforen werden aktuelle Fragestellungen und Forschungsbedarfe zur Weiterentwicklung des ökologischen Sektors mit Fachgruppen der Branche diskutiert. Zielgruppe sind Akteure und Multiplikatoren der Wertschöpfungskette der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft; abhängig von der Veranstaltung können dies Vertreter aus der Forschung, der Praxis, der Anbauverbände oder der Politik sein. So setzte sich ein im Jahr 2020 durchgeführtes digitales Seminar mit der Umsetzung von Verhaltensregeln auf Grund der Corona Situation insbesondere bei der Schulobstbelieferung auseinander mit dem Ziel, Forschungsbedarfe abzuleiten Bundesweit finden jährlich circa 40 Fachveranstaltungstage statt.

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN): Lehrmaterialien zum Ökologischen Landbau für allgemeinbildende Schulen

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Schule

Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft liefert zahlreiche pädagogische Ansätze zum Verständnis der Nachhaltigkeit. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) liefert allgemeine, jahrgangsstufengerechte Informationsmaterialien für alle Schulformen, aber auch Aktionsmaterialien für den erlebnisorientierten Kontext und Anleitungen für Aktionen und Unterrichtseinheiten für Pädagoginnen und Pädagogen. Kinder und Jugendliche mit einem Thema bekannt zu machen, funktioniert am besten spielerisch oder über eine Aktion. So bietet das Lernmaterial beispielsweise eine Anleitung zum Bau einer Wildbienen-Nisthilfe und stellt darüber hinaus Hintergrundwissen über Bienen und Bestäuber zur Verfügung. Lernen an einem außerschulischen Lernort ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen intensiveren Praxisbezug als es das Arbeiten in der Schule vermag. In authentischer Umgebung können sie mit allen Sinnen erfahren und erleben, wie Landwirtinnen und Landwirte arbeiten, wie Tiere auf dem Hof leben, welche Pflanzen wie angebaut werden und welchen Einfluss die Natur auf die Landwirtschaft hat. Lernmaterial hilft diese Exkursionen vor- und nachzubereiten. Weitere Unterrichtsmaterialien beantworten zum Beispiel die Frage: Wann ist Saison für eine Obst- oder Gemüseart? Seit 2020 werden pädagogische Projekte über die "Richtlinie über die Förderung von Projekten zur Information von Verbraucherinnen und Verbrauchern über regionale Wertschöpfungsketten zur Erzeugung von Bioprodukten sowie zur Umsetzung von begleitenden pädagogischen Angeboten (RIGE)" des BÖLN unterstützt. Dort erstellte pädagogische Informationsmaterialien werden zukünftig auf der Internetseite Ökolandbau in der Schule bereitgestellt.

Weiterführender Link:

Lehrmaterialien zum Ökolandbau

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BIOSpitzenköche – Kochen, genießen, bewahren: Bio als Lebensgefühl

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

In Deutschland einmalig: eine Kochvereinigung, die eine Gourmetküche aus nahezu ausschließlich ökologisch erzeugten Lebensmitteln anbietet. Seit 2003 sind die "BIOSpitzenköche" Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Profiköchinnen und -köche aus verschiedenen Regionen Deutschlands setzen sich im Namen des guten Geschmacks für ökologisch und fair erzeugte Lebensmittel ein. In ihren Restaurants, ihren Kochschulen, in Großküchen, Mensen, Schulen und Kliniken, in TV-Shows und auf Veranstaltungen zeigen die BIOSpitzenköche, wie gut Genuss, Lebensfreude und eine verantwortungsvolle Lebensweise zusammenpassen.

Mit ihrer Kochkunst begeistern sie für den natürlichen Geschmack frischer Bio-Zutaten. Ihre Lieferanten kennen sie oft persönlich, denn von der Qualität und der Erzeugung der Produkte überzeugen sie sich am liebsten direkt vor Ort. Neben ökologischen bevorzugen sie saisonale, regionale und fair gehandelte Lebensmittel. So unterstützen die BIOSpitzenköche eine schonende und nachhaltige Landwirtschaft die Tiere, Natur und Klima schützt.

Die BIOSpitzenköche wollen noch mehr: Mit ihrem Beispiel überzeugen. Denn sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen vom Geschmack und der Qualität von Bio-Lebensmitteln zu überzeugen. Sie beraten gastronomische Betriebe, öffnen ihre Küchen für Hospitationen und schreiben Kochbücher.

Im Rahmen des BÖLN-Programms stehen die BIOSpitzenköche für Interviews, Podiumsdiskussionen oder Medienkooperationen zur Verfügung und entwickeln passende Rezepte zu jedem Anlass: mal vegan, mal vegetarisch, mal mit Bio-Fleisch. Sie inspirieren in Workshops und im TV und kochen auf großen und kleinen Bühnen bei Messen und Events.

Weiterführende Links:

BIOSpitzenköche

BIOSpitzenköche-Blog

 

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Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Von Apfelanbau bis Ziegenhof: Das Netzwerk stellt sich vor

Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel? Immer mehr Menschen möchten wissen, wo und wie Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Käse und Co. erzeugt werden. Einblicke in eine nachhaltige Landwirtschaft bieten die Höfe des bundesweiten Netzwerks "Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau".

Mehr als 34.000 Betriebe in Deutschland wirtschaften nach ökologischen Richtlinien. Aus dieser Vielfalt hat das BMEL zuletzt im November 2019 290 Bio-Betriebe, die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau, ausgewählt. Sie gewähren allen Interessierten einen Einblick in die Öko-Landwirtschaft.

Die 290 Betriebe präsentieren sich in großer Vielfalt: vom kleinen Rosenhof bis zum großen Ackerbaubetrieb mit über tausend Hektar Fläche, von der Bio-Imkerei bis zum Stutenmilch-Familienbetrieb, vom Erlebnisbauernhof bis zu direktvermarktenden Betrieben. Sie bündeln Expertise über Besonderheiten, Vorzüge und Herausforderungen des Öko-Landbaus und öffnen ihre Türen und Tore für alle Interessierten, bieten Dialog und Vernetzung.

Führungen, Seminare und Hoffeste bieten allen – ob Verbraucherinnen und Verbrauchern, Familien, Schulklassen, Umstellungsinteressierten oder Praktikerinnen und Praktikern des Öko-Landbaus – Einblicke in die ökologische Landwirtschaft: in mobile Hühnerställe, die muttergebundene Kälberaufzucht, Saatgutvermehrung, Maßnahmen zum Umwelt- und Gewässerschutz, in Solidarische Landwirtschaft, alte Gemüsesorten und seltene Tierrassen.

Weiterführender Link:

Demonstrationsbetriebe Ökolandbau

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Anzahl der Einträge: 18