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Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Einmal pro Legislaturperiode legt die Bundesregierung den Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Bericht) vor. In dem nun vorliegenden Bericht werden die BNE-Aktivitäten der Bundesregierung, der Länder und Länderkonferenzen sowie der Kommunen und weiterer Akteure von Mitte 2017 bis Mitte 2021 dargestellt.

Aufgeschlagenes Buch Aufgeschlagenes Buch
Aufgeschlagenes Buch © Adobe Stock / monticellllo

Es ist bereits der siebte BNE-Bericht der Bundesregierung, der nun mit einigen Neuerungen vorgestellt wird: Die Aktivitäten des Bundes, der Länder, der Kommunen und weiterer gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure werden entlang der Bildungsbereiche benannt, so wie sie auch im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NAP BNE) aufgeführt werden. Zu frühkindlicher Bildung, Schule, beruflicher Bildung, Hochschule, non-formalem und informellem Lernen/Jugend sowie zu den Kommunen entsteht jeweils ein thematischer Überblick. Jeder Beitrag wird zudem den 17 Nachhaltigkeitszielen aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zugeordnet, den Sustainable Development Goals, kurz SDGs.

Auch neu ist die digitale Aufbereitung des Berichts hier auf dem BNE-Portal. Der BNE-Bericht wird erstmals online dargestellt, eine Datenbank beinhaltet zudem die Beiträge der Bundesregierung, der Länder, Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure. Filterfunktionen bieten die gezielte Auswahl nach Akteurinnen und Akteure, nach Bildungsbereichen und nach Handlungsfeldern an. Damit steht der Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung jederzeit allen offen, die sich insbesondere für die Fortschritte in der strukturellen Verankerung von BNE interessieren.

BNE-Bericht der Bundesregierung 2021 (PDF barrierefrei | 9,4 MB)

BNE-Bericht: Drucksache des Bundestages (PDF extern | 10,4 MB) (PDF, 10MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Aktivitäten der Bundesregierung, der Länder, der Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure

Die in dieser Datenbank wiedergegebenen Beiträge ordnen sich nach den im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NAP BNE) aufgeführten sechs Bildungsbereichen – Frühe Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen/Jugend und Kommunen – und den jeweils zugeordneten Handlungsfeldern. Des Weiteren werden übergreifende Beiträge, die mehrere Bildungsbereiche betreffen bzw. in den einzelnen Bildungsbereichen mehrere Handlungsfelder bedienen, übergeordnet aufgeführt.

Innerhalb jedes Bildungsbereichs gilt es hervorzuheben, dass sich die Zusammenstellung der Beiträge der Ressorts, Kommunen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure stark von der Zusammenstellung der Beiträge der Länder unterscheidet, die innerhalb ihrer Länderkonferenzen zusammengefasst wurden und insofern nicht gleichzustellen sind.

Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Beiträge auf die sechs Bildungsbereiche zzgl. übergreifender Bereich verteilen. 

Hier können Sie das PDF mit allen Grafiken aus dem BNE-Bericht zu den Beiträgen je Bildungsbereich herunterladen [PDF | 278 KB].

Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend)
Absolute Häufigkeit der Zuordnungen der einzelnen Beiträge nach Bildungsbereichen (n=274) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) © BMBF

SDG-Zuordnung

Bei den einzelnen Beiträgen ist kenntlich gemacht, auf welches/welche der 17 UN Nachhaltigkeitsziel(e) (Sustainable Development Goals, SDGs) dieser einzahlt. Eine Zuordnung zum Bildungs-SDG Nr. 4 und somit dem BNE-Unterziel 4.7. war dabei Ausschlusskriterium zur Aufnahme in den BNE-Bericht. Durch die Herstellung von Querbezügen zu weiteren SDGs soll eines der zentralen Ziele des "BNE 2030" unterstützt werden: Nämlich aufzuzeigen, welchen Beitrag BNE zur Agenda 2030 insgesamt leistet. BNE/SDG 4 hat eine Sonderstellung bei den Nachhaltigkeitszielen inne, indem es sowohl Ziel als auch Motor für die Erreichung aller anderen Ziele ist. Ohne Bildung als Fundament ist beispielsweise die Erfüllung des Ziels 12 "Nachhaltiger Konsum" nur schwerlich zu erreichen.

Die folgende Grafik bietet einen Überblick darüber, wie sich die SDG-Zuordnungen aller Beiträge insgesamt im Bericht verteilen.

Hier können Sie das PDF mit allen Grafiken aus dem BNE-Bericht zu den Beiträgen mit SDG-Zuordnung je Bildungsbereich herunterladen (PDF, 502KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend)
Absolute Häufigkeit der SDG-Zuordnungen in den einzelnen Beiträgen (n=1.413) (alle Bildungsbereiche inkl. Übergreifend) © BMBF

Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Handlungsfeld

Übersicht SDGs:

Übersicht SDG Übersicht SDGs:

Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildungsarbeit (FEB)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bildungsbereich
Übergreifend

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bringt im Rahmen seiner Zuständigkeit für entwicklungspolitische Bildung mit seinen Programmen des Globalen Lernens – als wesentlicher Teil von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – die globale Perspektive von BNE ein. Entwicklungspolitische Bildungsarbeit folgt dem Leitbild einer global nachhaltigen Entwicklung. Auf der Grundlage des Konzepts von BNE wird angestrebt, entwicklungspolitische Fragestellungen zu formulieren und entsprechendes Wissen zu vermitteln. Die Menschen sollen ermuntert werden, sich kritisch mit entwicklungspolitischen Themen auseinanderzusetzen und dabei befähigt werden, globale Auswirkungen ihres eigenen Handelns zu verstehen. Sie sollen ermutigt werden zu nachhaltigem Engagement für eine global gerechtere Welt.

Als wichtige Akteurinnen und Akteure der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit werden zivilgesellschaftliche Gruppen und Vereine durch die Förderprogramme zur entwicklungspolitischen Inlandsbildung des BMZ in ihren Maßnahmen und Aktivitäten unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, die zu einem besseren Verständnis der deutschen Öffentlichkeit für die Lage in Ländern des Globalen Südens und zu einem partnerschaftlichen Verhältnis mit ihnen beitragen. Die Bildungsarbeit zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure trägt dazu bei, die globalen Herausforderungen bildungsbereichsübergreifend ei-ner breiten Öffentlichkeit nahezubringen, konkrete Auswirkungen auf den Einzelnen sowie Möglichkeiten des persönlichen Engagements aufzuzeigen. Zivilgesellschaftliche Organisationen erreichen Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Sie schaffen Angebote zur Information und Diskussion, lebensnahe Lernorte und Möglichkeiten zu entwicklungspolitischem Engagement. Zentrales Förderinstrument ist das "Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung" (FEB), das Engagement Global im Auftrag des BMZ durchführt. In zahlreichen Projekten, die durch das FEB gefördert werden, werden Bildungsmaterialien zu globalen Bezügen in unterschiedlichen Bildungsbereichen erstellt, es finden Fort- und Weiterbildungen statt, die zu einer curricularen Verankerung von BNE beitragen können, und es wird die wirksame Beteiligung junger Menschen gefördert. Besondere Schwerpunktthemen sind die Agenda 2030, fairer Handel, Handel und Wirtschaft, Klima und Migration.

Weiterführender Link:

Engagement Global

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Austausch- und Entsendeprogramme für junge Menschen

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bildungsbereich
Non-formales und Informelles Lernen/Jugend

Jede und jeder Einzelne kann einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten. Daher richten sich die Austausch- und Entsendeprogramme des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Angebote des non-formalen Lernens an junge Menschen mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen. Ziel ist es, ein Verständnis für globale Zusammenhänge zu vermitteln und Engagement für nachhaltige Entwicklung anzuregen.

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts" ermöglicht jährlich mehr als 3.500 jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren einen sechs- bis 24-monatigen Aufenthalt in BMZ-Partnerländern, der ihnen umfassende Möglichkeiten des Globalen Lernens eröffnet und sie für entwicklungspolitisches Engagement motiviert und stärkt. Die Freiwilligen erwerben wichtige Kenntnisse und Kompetenzen der sozio-kulturellen Kooperation und der sozialen Verantwortung für nachhaltige Entwicklung in einer globalisierten Gesellschaft (SDG 4.7). Ziel ist es auch, die zurückgekehrten Freiwilligen in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Inland einzubinden.

Junge Menschen aus dem Globalen Süden können über die Süd-Nord-Komponente von weltwärts einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. Neben dem Erfahrungs- und Wissenstransfer durch den Dienst in Deutschland werden auch die Partnerorganisationen in den Entwicklungsländern durch das Engagement der zurückgekehrten Freiwilligen gestärkt und gleichberechtigte Partnerschaften zwischen Globalem Süden und Globalem Norden gefördert (SDG 17.17).

Die Förderlinie "weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030" ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und BMZ-Partnerländern, gemeinsame Projekte zur Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) im gegenseitigen Austausch durchzuführen. Dies vertieft die interkulturelle Befassung mit Lösungsansätzen zu globalen Zukunftsthemen. Der Schwerpunkt liegt auf Austausch und Begegnungen mit afrikanischen Ländern.

Mit dem ASA-Programm fördert das BMZ ein entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm für junge Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder, die sich für globale Zusammenhänge interessieren und für nachhaltige Entwicklung engagieren wollen. Eine Projektphase in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa, eingebettet in Vor- und Nachbereitungsseminare des Globalen Lernens, geben Raum für vielfältige Perspektiven, um globalen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bildet den curricularen Rahmen bei Vor- und Nachbereitung der Praxisphase. Die Projekteinsätze werden bei Partnerinstitutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft durchgeführt und adressieren je nach fachlicher Ausrichtung unterschiedliche SDG. Die Teilnehmenden des ASA-Programms und die Partnerinstitutionen profitieren durch den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit an einem konkreten Projekt durch neues Wissen und Kompetenzen, Kontakte und Vernetzung.

Weiterführende Links:

"weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030"
ASA-Programm

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Nationaler Aktionsplan "IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung"

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Bildungsbereich
Übergreifend

Der Nationale Aktionsplan "IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland nachhaltig zu verbessern und dadurch Übergewicht und damit zusammenhängenden Erkrankungen vorzubeugen. Damit leistet IN FORM einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des SDG 3. Er wurde im Jahr 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ins Leben gerufen.

Kinder sollen in Deutschland gesünder aufwachsen, Erwachsene gesünder leben und alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit profitieren. Die Aktivitäten des Aktionsplans zielen sowohl auf die Veränderung von Rahmenbedingungen als auch auf eine nachhaltige Veränderung des individuellen Verhaltens in allen Lebenswelten ab. Das Themenfeld Bildung ist hierbei von zentraler Bedeutung.

IN FORM richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Ernährungs- und Bewegungskompetenzen an alle Altersgruppen (von den ersten 1.000 Tagen bis ins Seniorenalter) vermitteln.

Da die Nachhaltigkeit ein Bestandteil der Ernährungskompetenz ist, wird dieses Thema konsequent in Projekten und Ernährungsbildungsmaßnahmen im Rahmen von IN FORM berücksichtigt.

Auch präsentiert sich IN FORM öffentlichkeitswirksam auf verschiedenen Fach- und Besuchermessen, wie zum Beispiel auf der didacta, Europas größter Bildungsmesse, oder auf den Kitaleitungskongressen.

Die IN FORM-Internetseite in-form.de informiert sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachkräfte über Aktuelles und Wissenswertes rund um die Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit und trägt so zur Gesundheitsbildung dieser Zielgruppen bei. In der ersten Jahreshälfte 2020 nutzte mehr als eine halbe Million Besucherinnen und Besucher das Internetportal. Während Artikel mit praxisnahen Informationen und Tipps zur Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag in erster Linie die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt erreichen, richten sich wissenschaftliche Publikationen, Online-Angebote sowie Berichte von Förderprojekten des Aktionsplans eher an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Diese unterstützen die Ziele des Nationalen Aktionsplans, indem sie in den Lebenswelten dazu beitragen, dass die Menschen zu gesunder Ernährung und täglicher Bewegung motiviert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Veröffentlichung der Broschüre "Menschen in Bewegung bringen" im Jahr 2019, die Akteurinnen und Akteure aus Kita, Schule, Sportverein, Betrieb, Seniorenheim und Arztpraxis anspricht mit dem Ziel, die Bewegungsempfehlungen in diesen Lebenswelten bekannt zu machen.

Aber auch Präventionsprojekte in Deutschland, die sich für die Ziele von IN FORM engagieren, und Logopartnerinnen und -partner tragen zur Ernährungs- und Gesundheitsbildung bei: Im Berichtszeitraum, das heißt seit 2017 bis Dezember 2020, wurden 77 Projekte im Bereich der Ernährung und Bewegungsförderung ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um praxisnahe Aktivitäten, die in Kitas, Schulen, Betrieben, Stadtteilen, Sportvereinen und Senioreneinrichtungen umgesetzt werden. 

Die in den Jahren 2017/2018 durchgeführte Evaluation des Nationalen Aktionsplans hat ergeben, dass mit den durchgeführten Aktivitäten insgesamt ein Beitrag zur Erreichung aller im Aktionsplan formulierten Ziele geleistet werden konnte. Positiv wird anerkannt, dass im Rahmen der IN FORM-Projekte die Themen Ernährung und Bewegung sowie verhaltens- und verhältnispräventive Ansätze eng miteinander verzahnt sind. Bei den Zielgruppen (zum Beispiel Kinder, Jugendliche, ältere Menschen) in den unterschiedlichen Lebenswelten konnte ein erhöhtes Bewusstsein hinsichtlich der Bedeutung von gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung nachgewiesen werden. Viele Multiplikatorinnen und Multiplikatoren konnten durch die IN FORM-Projekte ausreichend sensibilisiert und befähigt werden, ihr neu erworbenes Wissen zielgruppenspezifisch weiterzuvermitteln.

Qualifizierung von Fachkräften sowie Vermittlung von Gesundheitskompetenz für Bürgerinnen und Bürger sind auch zentrale Ziele der Forschungsaktivitäten des BMG im Rahmen von IN FORM. Im Rahmen des Förderschwerpunktes Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen wurden seit 2015 bereits 30 Maßnahmen umgesetzt. Zuletzt rückten zwei Zielgruppen in den Fokus der Aktivitäten: Jugendliche und Familien. Ziel ist es, Erkenntnisse zu erlangen, wie diese Zielgruppen bei der Umsetzung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils noch besser unterstützt werden können. Um das Potential von körperlicher Aktivität als einem zentralen Faktor der Gesundheit in der gesamten Bevölkerung bekannt zu machen und Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren, startete beim BMG 2019 ein Förderschwerpunkt Bewegung und Bewegungsförderung. Hierzu werden aktuell zehn Maßnahmen umgesetzt. Praxisnahe Implementierungsforschung der Bewegungsförderung steht dabei im Mittelpunkt. Die Ernährungsbildungsmaßnahmen des BMEL im Rahmen von IN FORM richten sich aktuell verstärkt an vulnerable Gruppen, so zum Beispiel das Projekt "Lebensweltorientierte klimafreundliche & gesundheitsfördernde Ernährungsbildung vulnerabler Bevölkerungsgruppen" der Universität Flensburg zur Unterstützung der Ernährungsbildung im Hinblick auf eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Ernährung. Mit der IN FORM-Projektförderung wird aktuell auch die Tafelakademie bei der Umsetzung von Ernährungsbildungsmaßnahmen in der Tafellandschaft unterstützt. Unter anderem wird Tafelkundinnen und -kunden und ihren Kindern der Umgang mit saisonalen Lebensmitteln vermittelt. ("Erprobung von Bildungsformaten zur Stärkung der Ernährungskompetenz in der Tafel-Landschaft"). Beide Projekte leisten einen Beitrag zur Erreichung von SDG 12.

Weiterführender Link:

in-form.de

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

BNE als Gesamtstrategie

Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK)

Bildungsbereich
Frühkindliche Bildung

In Schleswig-Holstein wurde "Nachhaltige Entwicklung (…) im § 19 Abs. 4 des neuen KiTaG (ab Januar 2021) als Querschnittsthema und Fördervoraussetzung berücksichtigt."

Baden-Württemberg ist dabei, die frühkindliche Bildung im Entwurf der BNE-Gesamtstrategie des Landes zu verankern, die es auch in Schleswig-Holstein gibt.

Gesetzliche Grundlagen zur Förderung von frühkindlicher BNE existieren in mehreren Bundesländern.

In Mecklenburg-Vorpommern ist Umweltbildung und BNE zum Beispiel in § 3 Abs. 1 Kindertagesförderungsgesetz (KiföG M-V) festgeschrieben.

Thüringen hat die "Form der ‚Kindermitwirkung‘ (…) gesetzlich geregelt". Sie wurde im Kindertagesbetreuungsgesetz (§12, Abs. 6 und 7, ThürKigaG) verankert." Damit ist dort "eine zentrale Komponente im Konzept von BNE, die Kultur der Partizipation" berücksichtigt.

Am Projekt BNE, das im Rahmen der Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" angeboten wird, beteiligen sich Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. In Thüringen wurde gar eine Kooperationsvereinbarung zwischen "dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), der Stiftung Bildung für Thüringen, der Stiftung für Technologien, Innovation und Forschung Thüringen und der Stiftung Haus der kleinen Forscher" geschlossen. Im Jahr 2017 startete die Stiftung Haus der kleinen Forscher ein "Thüringer Modellnetzwerk BNE".

Die Ausbildung der Fachkräfte im eingangs beschriebenen, wünschenswerten Sinne vollzieht zum Beispiel Niedersachsen, das die Verankerung von BNE als Querschnittsaufgabe in den dafür vorsehen Rahmenrichtlinien festgeschrieben hat.

Weiterführender Link:

Stiftung Haus der kleinen Forscher

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Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Von Apfelanbau bis Ziegenhof: Das Netzwerk stellt sich vor

Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel? Immer mehr Menschen möchten wissen, wo und wie Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Käse und Co. erzeugt werden. Einblicke in eine nachhaltige Landwirtschaft bieten die Höfe des bundesweiten Netzwerks "Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau".

Mehr als 34.000 Betriebe in Deutschland wirtschaften nach ökologischen Richtlinien. Aus dieser Vielfalt hat das BMEL zuletzt im November 2019 290 Bio-Betriebe, die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau, ausgewählt. Sie gewähren allen Interessierten einen Einblick in die Öko-Landwirtschaft.

Die 290 Betriebe präsentieren sich in großer Vielfalt: vom kleinen Rosenhof bis zum großen Ackerbaubetrieb mit über tausend Hektar Fläche, von der Bio-Imkerei bis zum Stutenmilch-Familienbetrieb, vom Erlebnisbauernhof bis zu direktvermarktenden Betrieben. Sie bündeln Expertise über Besonderheiten, Vorzüge und Herausforderungen des Öko-Landbaus und öffnen ihre Türen und Tore für alle Interessierten, bieten Dialog und Vernetzung.

Führungen, Seminare und Hoffeste bieten allen – ob Verbraucherinnen und Verbrauchern, Familien, Schulklassen, Umstellungsinteressierten oder Praktikerinnen und Praktikern des Öko-Landbaus – Einblicke in die ökologische Landwirtschaft: in mobile Hühnerställe, die muttergebundene Kälberaufzucht, Saatgutvermehrung, Maßnahmen zum Umwelt- und Gewässerschutz, in Solidarische Landwirtschaft, alte Gemüsesorten und seltene Tierrassen.

Weiterführender Link:

Demonstrationsbetriebe Ökolandbau

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Bildungswettbewerb für Nachhaltigkeit "Zukunft, fertig, los!"

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

Bildungsbereich
Non-formales und Informelles Lernen/Jugend

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat 2017/18 den Bildungswettbewerb für Nachhaltigkeit "Zukunft, fertig, los!" durchgeführt, der auf neue Ideen und Ansätze zur Kommunikation, Bekanntmachung und Verbreitung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) in den klassischen Bildungsbereichen aufmerksam machen und diese befördern sollte.

Die besten 22 der knapp 100 eingereichten Ideen wurden von einer Jury aus Expertinnen und Experten nominiert und konnten ihren Projektansatz vor 15 Förderern aus Stiftungen, Unternehmen und Politik in einem "Speed-Dating"-Format vorstellen. Rund 50 Prozent der nominierten Projektideen haben im Nachgang der Veranstaltung Förderangebote beziehungsweise konkrete Förderzusagen erhalten.

Weiterführender Link:

SDG-Bildungswettbewerb

© Rat für Nachhaltige Entwicklung, Illustration: Iantrei/Shutterstock.com

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Eiweißpflanzenstrategie (EPS)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

Unterrichtskonzepte für den Anbau und die Verwertung von Sojabohnen in Deutschland

Im Rahmen des bundesweiten Soja-Netzwerks wurden Unterrichtsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Die Förderung des Vorhabens erfolgte durch die Eiweißpflanzenstrategie des BMEL.

Das Unterrichtskonzept "Soja – Anbau und Verwertung"

Das Konzept "Soja – Anbau und Verwertung" wurde für Fachlehrerinnen und Fachlehrer an Berufs- und Fachschulen im Bereich Landwirtschaft entwickelt. Mit der praxisnahen Handreichung können sich Lehrkräfte in kurzer Zeit einen Gesamtüberblick zum Themenbereich Soja aneignen. Ergänzend dazu wurden Unterrichtseinheiten zum Thema Sojaanbau, Markt und Wirtschaftlichkeit für Berufs- und Fachschulen ausgearbeitet.

Das Unterrichtskonzept "Soja – Vom Acker auf den Teller"

Das Unterrichtkonzept wurde entwickelt, damit Schülerinnen und Schülern ein sachgerechtes Bild zum Sojaanbau in Deutschland und zur Bedeutung von Sojaprodukten als Lebensmittel und im Viehfutter für eine nachhaltige Ernährungsweise gewinnen können: Die Sojabohne ist inzwischen eine heimische Kulturpflanze in der konventionellen und in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland. Ihr Anbau weist positive Effekte auf die Biodiversität der Nutzpflanzen, die Bodenqualität, die Reduzierung des Einsatzes von Stickstoffdüngern und die Schließung der Eiweißlücke auf. Die geernteten Sojabohnen können in regionalen Wertschöpfungsketten zu pflanzlichen Lebensmitteln und zu Viehfutter verarbeitet werden. Die Unterrichtsmaterialien richten sich an allgemeinbildende und berufliche Schulen.

Unterrichtsmaterialien können heruntergeladen werden unter:

Unterrichtskonzept "Soja – Vom Acker auf den Teller"

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Programm „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ (EBD)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bildungsbereich
Non-formales und Informelles Lernen/Jugend

Mit dem Programm "Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland" (EBD), das Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ durchführt, wird das Ziel verfolgt, Menschen in Deutschland, die bisher wenig bis keinen Kontakt zu entwicklungspolitischen Themen hatten, im Bereich der Ausbildung/tertiären Bildung, der non-formalen und informellen Bildung, in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen und Lebenssituationen für eine nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und zu entsprechendem Handeln zu ermutigen. Die Umsetzung von EBD wird daher auch am lokalen Bedarf vor Ort ausgerichtet. Um dies zu gewährleisten, wird das EBD-Programm von den dezentralen Außenstellen durchgeführt. Es gibt sechs Außenstellen in Berlin (zuständig für die Länder Berlin und Brandenburg), Düsseldorf (zuständig für Nordrhein-Westfalen), Hamburg (zuständig für Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein), Leipzig (zuständig für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen), Mainz (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) sowie Stuttgart (zuständig für Baden-Württemberg und Bayern). Damit wird in Kooperation und im regelmäßigen Austausch mit der Zivilgesellschaft vor Ort und mit ihren Netzwerken sowie mit kommunalen Partnern die lokale Verankerung von entwicklungspolitischen Themen angestrebt. Aktuelle Schwerpunktthemen sind: die Vermittlung der Agenda 2030, fairer Handel und nachhaltiges Wirtschaften, Flucht und Migration sowie Friedens- und Sicherheitspolitik. Diese Themen werden durch ein breites Spektrum an Formaten und Methoden vermittelt, um individuell und maßgeschneidert auf die verschiedenen Zielgruppen wie junge Berufstätige und Auszubildende, Studierende, zuzugehen.

Weiterführender Link:

"Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland" (EBD) (Standorte)

Dieser Beitrag trägt zur Erreichung folgender SDGs bei:

Neue Standardberufsbildpositionen setzen moderne Berufsbildungsstandards für alle dualen Ausbildungsberufe

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bildungsbereich
Berufliche Bildung

Die breite Umsetzung von beruflicher Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) wird maßgeblich befördert durch die strukturelle Verankerung von nachhaltigkeitsorientierten Kompetenzentwicklungszielen in der Berufsbildung. Im April 2020 haben sich die für berufliche Bildung Verantwortlichen – Bund, Kultusministerien der Länder, Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften – darauf geeinigt, dass künftig grundlegende Kompetenzen aus wichtigen übergreifenden Themenbereichen – unter anderem Digitalisierung und Nachhaltigkeit – in jedem dualen Ausbildungsberuf vermittelt werden. Hierfür haben sie sich auf vier modernisierte sogenannte Standardberufsbildpositionen verständigt (vgl. auch Kapitel 3.4.5.1, BMWi, "Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Ausbildungsordnungen"). Diese wurden unter anderem um Kompetenzen aus den Themenbereichen Digitalisierung ("Digitalisierte Arbeitswelt") und Nachhaltigkeit ("Umweltschutz und Nachhaltigkeit") ergänzt. Die neuen Mindeststandards sind prüfungsrelevant und werden sowohl im Betrieb als auch durch die mit den Ausbildungsordnungen abgestimmten Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz in der Berufsschule vermittelt. Die Verankerung von Digitalisierung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in allen Ausbildungsberufen bietet Auszubildenden dabei wichtige Spielräume und Perspektiven, mit denen sie sich auch beruflich für diese wichtigen Zukunftsthemen einsetzen können. Ausbildungsberufe werden somit attraktiver für junge Nachwuchskräfte.

Weitere Informationen zu den modernisierten Standardberufsbildpositionen finden Sie unter:

Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Ausbildung

Die neuen Standardberufsbildpositionen sind rechtsverbindlich für Verordnungen, die zum 1. August 2021 in Kraft treten. Die Hauptausschussempfehlung Nr. 172 des BIBB empfiehlt darüber hinaus ausbildenden Betrieben und beruflichen Schulen, diese modernisierten Standardberufsbildpositionen auch jetzt schon in der Ausbildung sämtlicher Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung integrativ im Zusammenhang mit fachspezifischen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten während der gesamten Ausbildung zu vermitteln, auch wenn sie noch nicht in allen Ausbildungsordnungen enthalten sind. Er appelliert zudem an alle Akteure in der Beruflichen Bildung, dies aktiv zu unterstützen, indem sie ausbildende Betriebe und Berufsschulen auf diese Empfehlung des Hauptausschusses und die Bedeutung der neuen Standardberufsbildpositionen für die Arbeitswelt der Zukunft auf verschiedenen Wegen aufmerksam machen, für deren Umsetzung werben und sie dabei auf geeignete Weise unterstützen.

Die Hauptausschussempfehlung Nr. 172 und die diesbezüglichen "Erläuterungen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten" finden Sie unter:

Hauptausschussempfehlung Nr. 172 (PDF extern | 340 KB)
Erläuterungen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (PDF extern | 1,1 MB)

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Bundesweite Informationskampagne "Bio kann jeder"

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Übergreifend

"Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule" lautet das Motto der bundesweiten Informationskampagne für mehr Bioprodukte und nachhaltige Ernährung in der Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen. Ziel des Aktionsprogramms ist es, die Verantwortlichen in der Verwaltung und den Kantinen sowie Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern auf den Wert einer gesunden und kindgerechten Ernährung aufmerksam zu machen.

Weiterführender Link:

"Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule"

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Vorreiterschulen für BNE und Globales Lernen

Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Kultusministerkonferenz, KMK)

Bildungsbereich
Schule

Initiativen für Vorreiterschulen für BNE und Globales Lernen, die sich insbesondere im Rahmen der Unterrichts- und Schulentwicklung die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Leitschnur ihres pädagogischen Handelns machen, werden in allen Ländern unterstützt. Kennzeichen sind die Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen als Schulpartnerinnen und die Bildung von Netzwerken. Zu unterscheiden sind länderspezifische und bundesweit agierende Initiativen.

a) Landeseigene Initiativen: Modellprojekt "Nachhaltigkeitsorientierte Schulentwicklung" in der Region Heidenheim in Baden-Württemberg, "Modellschulen nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen" in Berlin, "Schulen des Globalen Lernens in der Lausitz" in Brandenburg, "Klimaschulen" unter anderem in Hamburg und Sachsen, "Umweltschulen" in Hessen , "Schulen der Zukunft" in Nordrhein-Westfalen, "BNE-Modellschulen M-V" in Mecklenburg-Vorpommern, "BNE-Schulen" in Rheinland-Pfalz, "Schulen der Nachhaltigkeit" im Saarland, "Öko-Schulen" in Sachsen-Anhalt, "Zukunftsschule.SH" in Schleswig-Holstein, "Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa". Häufig erfolgen diese schulischen Initiativen in Zusammenarbeit mit den Umweltressorts und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

b) Bundesweit agierende Initiativen: UNESCO-Projektschulen, UNESCO-Baltic Sea Project-Schulen, Club-of-Rome-Schulen, Verbraucherschulen (vzbv Bundesverband), FairTrade-Schools, "Eco-Management and Audit Scheme"-(EMAS)-Schulen (in Baden-Württemberg), "Umweltschulen in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschulen" unter anderem in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Naturparkschulen (Verband Deutscher Naturparke e.V.), "Grenzenlos – Schulen" (Globales Lernen in der beruflichen Bildung für berufsbildende Schulen) in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland.

c) Netzwerke: "BNE-Schulnetzwerk" (adressiert an alle Schulen des Landes) in Baden-Württemberg, "BNE-Netz Bremen" (Koordination durch das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Schulnetzwerk "Nachhaltigkeit lernen in Hessen", Regionale BNE-Netzwerke in Hessen (finanziert durch das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), "Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE" in Niedersachsen, "Landesnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung" Nordrhein-Westfalen (gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz), "Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V." zur Förderung von Kooperationen zwischen Schulen und nichtstaatlichen entwicklungspolitischen Initiativen im Bereich des Globalen Lernens.

© Steffen Weßler, promotion pictures für proWin Pronature Stiftung

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Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bildungsbereich
Hochschule

Beim Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr des BMBF sollen insbesondere Studierende, Promovierende und junge Forschende an Hochschulen in Deutschland für eine aktive Beteiligung am Wissenschaftsjahr gewonnen werden. Sie sind dazu aufgerufen, Projekte zum Thema des Wissenschaftsjahres zu entwickeln, die auf interaktive Art und Weise ihre jeweilige Forschung für die Bevölkerung verständlich machen und deren gesellschaftliche Bedeutung aufzeigen. Die besten Ideen werden mit jeweils 10.000 Euro zur Umsetzung belohnt.

Bereits seit dem Wissenschaftsjahr 2013 ruft Wissenschaft im Dialog den Wettbewerb gefördert vom BMBF aus. Die thematische Bandbreite der Wissenschaftsjahre und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der vermittelten Inhalte sollen sich auch in den Projekten des Hochschulwettbewerbs widerspiegeln. Das Format und die Ausrichtung des Hochschulwettbewerbs sind besonders dazu geeignet, eine der wichtigsten Zielgruppen – junge Forschende – als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aktiv in die Entwicklung innovativer Formate der Wissenschaftskommunikation zu integrieren und damit gleichzeitig die Kommunikation und Verbreitung des Wissenschaftsjahres zu fördern. Darüber hinaus festigt das Format die Verankerung des Wissenschaftsjahres nachhaltig an den Standorten und in den Hochschulen selbst und erhält damit eine starke und breite lokale Aufmerksamkeit.

Die Internetseite Hochschulwettbewerb ist als Blogpage angelegt. Sie kann von den Teams selbst mit Inhalten bestückt werden und stellt das zentrale Medium des Wettbewerbs dar. Die Teams kommunizieren hier selbstständig ihren Projektverlauf, Höhepunkte und Ergebnisse.

Weiterführender Link:

Hochschulwettbewerb

© Franziska Schultheiss / WiD

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Initiative "BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen"

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Bildungsbereich
Non-formales und Informelles Lernen/Jugend

Die deutschlandweite Informationsinitiative BioBitte – eine Maßnahme der Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau (ZöL) soll dazu beitragen soll, das Marktpotenzial für Bio-Produkte in der Außer-Haus-Verpflegung besser auszuschöpfen. Wegen ihres großen Warenumsatzes und ihrer besonderen Vorbild- und Multiplikatorenfunktion für die Privatwirtschaft und private Haushalte nimmt die ZöL dabei insbesondere die öffentliche Verpflegung und das öffentliche Beschaffungswesen in den Blick. Mit BioBitte sollen daher möglichst viele Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung im Zuständigkeitsbereich des Bundes, der Länder sowie der Kommunen und die dort entscheidungsbefugten Akteurinnen und Akteure erreicht und für das Thema "Bio" sensibilisiert werden. Insbesondere die Kommunen können mit dem großen Bereich der Kita- und Schulverpflegung eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Initiative bietet den Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Praxis mit zielgruppengerechten Informationsmaterialien Hilfestellung bei der Einführung beziehungsweise Ausweitung des Einsatzes von Bio-Lebensmitteln an und ermöglicht es, sich auf Informationsveranstaltungen zu vernetzen und auszutauschen.

Aktuelle Informationen, Wissenswertes und praktische Tipps unter:

Initiative "BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen Initiative "BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen

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