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UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)"

Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO. In Deutschland steht die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von einem von der Deutschen UNESCO-Komission einberufenen Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) koordiniert.

Da sich qualifiziertes Engagement und wirkungsvolle Partizipation nicht von selbst einstellen, ist es zentrale Aufgabe der Bildung, den Menschen beizubringen, wie sie die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft zukunftsfähig gestalten können. Die Schulen erreichen als einzige Einrichtung alle Menschen in diesem Land. Die aktuellen Bildungsreformen in Deutschland bieten zudem neue Möglichkeiten zur Integration fachübergreifender Lernmethoden und für Kooperationen mit außerschulischen Partnern, wie sie für die Bildung für nachhaltige Entwicklung erforderlich sind.

Zu den Gremien der UN-Dekade zählt ein Runder Tisch mit über 100 Mitgliedern, der jährlich tagt. In Ergänzung hierzu gibt es acht Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen. Zur Koordinierung und Betreuung der Umsetzung der Dekade wurde eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Sie teilt sich in das Sekretariat der UN-Dekade bei der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn und in die Arbeitsstelle beim Vorsitzenden des Nationalkomitees in Berlin.

Außerdem werden innerhalb der Dekade Projekte und Kommunen der Weltdekade für herausragendes Engagement im Bereich BNE ausgezeichnet. Die Auszeichnung trägt dazu bei die Anliegen der Dekade flächendeckend in Deutschland sichtbar zu machen. Gleichzeitig unterstützt sie die einzelnen Akteure der BNE vor Ort. Dies ist bis dato in einem Maße geschehen, das alle Erwartungen übertroffen hat: So wurden seit dem Beginn der Dekade bereits zahlreiche Offizielle Dekade-Projekte und Kommunen der Weltdekade ausgezeichnet.