Hard Rain Project ermutigt Menschen zum Handeln

Das Hard Rain Project aus Großbritannien arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern wie Bob Dylan zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Klimawandel, Energie- und Wassernutzung oder Menschenrechten an ein breites Publikum zu vermitteln. Zwei Ausstellungen des Projekts, „Hard Rain“ und „Whole Earth?“, werden im November 2017 mit dem UNESCO-Japan Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Ausstellungen mit klarem BNE-Fokus

Der bekannte Fotograf Mark Edwards gründete das Hard Rain Project im Jahr 2005. Er gilt weltweit als erster Fotograf, der sich auf das Thema nachhaltige Entwicklung spezialisiert und wirkungsvolle Projekte mit direktem Fokus auf BNE umgesetzt hat.

Die erste Ausstellung in diesem Rahmen veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit Bob Dylan unter dem Namen „Hard Rain“. Sie umfasst ein 60 Meter langes Outdoor-Display, das jede Zeile von Dylans Song A Hard Rain’s A-Gonna Fall mit eindrucksvollen Bildern unterstreicht. Globale Herausforderungen werden hier auf einmalige Weise bewegend dargestellt.

Die aktuelle Ausstellung läuft unter dem Namen „Whole Earth?“ und soll neue Denkweisen fördern. Das Projekt schafft es, Kunst und Wissenschaft originell zu verbinden und globale Probleme in den Vordergrund zu rücken. So zeigt es zwar Lösungswege auf, aber auch der Besucher wird klar aufgefordert, für eine positivere Zukunft aktiv zu werden.

Momentan ist die Wanderausstellung weltweit an verschiedenen Universitäten unterwegs. Mit seinen Ausstellungen und Vorträgen erreichte das Hard Rain Project bereits über 15 Millionen Besucherinnen und Besucher an mehr als 150 Orten.