Bildung als Katalysator

Das Jahr 2015 stellt eine wichtige politische Zäsur in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung dar. Nachdem auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) festgelegt wurden, fand Ende des Jahres auch der Klimagipfel in Paris und das World Education Forum in Incheon statt.

Nachhaltige Entwicklungsziele

Anfang dieses Jahres organisierte das Centre for Environment Education (CEE) im indischen Ahmedabad die Konferenz „Education as a Driver for Sustainable Development Goals“. An drei Tagen diskutierten hier 750 internationale Bildungsexperten in verschiedenen Workshops entlang der im September vergangenen Jahres durch die Vereinten Nationen in New York begründeten nachhaltigen Entwicklungsziele über Wege zu ihrer erfolgreichen Umsetzung. Im Fokus stand dabei die tragende Rolle von Bildung.

Im zugehörigen Konferenzpapier „Ahmedabad Plan of Action“ wird ausführlich erläutert, aus welchem Grund speziell Bildung die Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung darstellt und weiterhin umfangreiche Bildungsmaßnahmen vonnöten sind, um nachhaltige Entwicklung etablieren zu können.

 

Bildung wird als ein Querschnittsthema der einzelnen Aspekte nachhaltiger Entwicklung verstanden und gleichsam als Handlungskompetenz dafür, eine neue sozial gerechte und nachhaltige Weltordnung aktiv mitgestalten zu können. Die Themenvielfalt der 17 Entwicklungsziele – unter anderem keine Armut, erneuerbare Energien sowie verantwortungsvoller Konsum – lassen sich demzufolge in erster Linie durch einen Fokus auf Bildungsarbeit realisieren.

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