Städte und BNE

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen (Ziel 11 der Sustainable Development Goals): Im Jahr 2030 werden voraussichtlich sechs von zehn Menschen in Städten leben. Nachhaltige Stadtentwicklung wird damit zu einem zentralen Baustein der Agenda 2030. Das Dossier stellt aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze vor.

Nachhaltige Stadtentwicklung

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Vorhersagen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 sechs von zehn Menschen Stadtbewohner sein werden. Das birgt viele Herausforderungen, hat für die Einwohnerinnen und Einwohner aber auch zahlreiche Vorteile: Geschäfte, kulturelle Angebote und Dienstleistungen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Bildungsangebote sind für viele Menschen zugänglich. Das Innovationspotential steigt. Wenn Städte und ihre Gemeinschaften solide und risikogerecht geplant und gesteuert werden, können sie der Ausgangspunkt für eine nachhaltige Entwicklung sein. Dabei spielt Bildung eine entscheidende Rolle: Ein gutes Bildungsangebot kann Städte attraktiver als Standort für Wohnen, Arbeiten und Erholung machen. Sie befähigt Menschen dazu, sich zu beteiligen und ihre Stadt und Umgebung zu gestalten. So entstehen Engagement und sozialer Zusammenhalt.

Kommunen und BNE
Wie kann BNE in Kommunen umgesetzt werden, warum ist sie wichtig und was geschieht im Rahmen des Weltaktionsprogramms in Deutschland?

Urbanisierung und nachhaltige Entwicklung

In früheren Jahrhunderten zog es die Menschen eher in ländliche Gebiete. Mitte des 20. Jahrhunderts lebten 30 Prozent der Menschen in den urbanen Zentren der Welt. Heute sind es bereits über 50 Prozent – Tendenz steigend. Das birgt neben den vielen Vorteilen auch zahlreiche Herausforderungen für die städtische Bevölkerung. Leidet sie in Deutschland vor allen Dingen unter Verdrängung und steigenden Mietpreisen, trifft es Städte in Entwicklungsregionen noch härter: 2014 lebten dort 30 Prozent der Stadtbewohner in Slums – insgesamt mehr als 880 Millionen Menschen.

Daneben bringt die Ansammlung vieler Menschen in großen Städten in punkto Nachhaltigkeit zahlreiche weitere Probleme mit sich. So kann eine ungeplante Vergrößerung urbaner Räume zu einer Zersiedelung mit hohem Flächenverbrauch führen. Das wiederrum führt zu einem erhöhten CO2-Ausstoß pro Kopf, gefährlicher Verschmutzung und steigenden Wohnraumpreisen.

Insbesondere die Luftverschmutzung ist ein großes Umwelt- und Gesundheitsrisiko. Schätzungen zufolge hat die Verunreinigung der Außenluft weltweit etwa 3,7 Millionen frühzeitige Todesfälle verursacht. Im Jahr 2014 musste die Hälfte der Stadtbevölkerung weltweit mit einer Luftverschmutzung leben, die um das 2,5-Fache die von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Maximalwerte überstieg.

Damit sich Städte weltweit nachhaltig entwickeln können, werden in 142 Ländern nationale städtepolitische Maßnahmen durchgeführt. Sie basieren auf nationalen Strategien zur nachhaltigen Entwicklung und regionalen Entwicklungsplänen. Die meisten Maßnahmen sind mit Ziel 11 der insgesamt 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im Einklang. Darin wird gefordert, Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten. In Deutschland gibt die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung einen Rahmen für die Umsetzung. Dort steht „Den Ländern und Kommunen kommt bei der Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsziele und der Agenda 2030 eine entscheidende Rolle zu.

In der föderalen Ordnung Deutschlands obliegen ihnen in wichtigen Bereichen nachhaltiger Entwicklung Rechtssetzungs- bzw. Durchsetzungskompetenzen. Durch ihre Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und den vielfältigen lokalen Initiativen können sie entsprechend der Gegebenheiten vor Ort ganz gezielt in den verschiedenen Lebensbereichen eine nachhaltige Entwicklung unterstützen. […] Die Bundesregierug unterstützt Kommunen bei der Formulierung von kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien, der Umstellung ihres Beschaffungswesens auf nachhaltig produzierte Güter sowie der Initiierung von kommunalen Partnerschaften […].“

Die nachhaltige Stadt

Nachhaltige Stadtplanung basiert auf mehreren Säulen: Ökonomische Effizienz geht dabei mit der sozialen Gerechtigkeit bei der Verteilung von Entwicklungserfolgen sowie deren Kosten und belastenden Entwicklungen Hand in Hand. Dabei gilt es, stets die sich ändernden Umweltbedingungen im Blick zu behalten und die Konzepte dynamisch anzupassen.

Zentrale Elemente und mit steigender Bevölkerung auch die größten Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt sind ein geringer Energieverbrauch, die nachhaltige Nutzung des Raumes und die Vermeidung der Produktion nicht verwertbarer Materialien. Die Anforderungen an die nachhaltige Stadtplanung sind demnach ein gut ausgebautes Netz des Öffentlichen Personennahverkehrs, eine regelmäßige Müllentsorgung sowie architektonische Innovationen, die es der städtischen Bevölkerung erlauben, einen nachhaltigen Lebensstil zu pflegen.

Es gibt keine weltweit gültige Blaupause für nachhaltige Stadtentwicklung. Jeder Standort erfordert angepasste Strategie, die sowohl naturräumliche Voraussetzungen als auch kulturelle und soziale Unterschiede berücksichtigt.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert beispielsweise vielfältige Projekte, die die Lebensbedingungen der städtischen Bevölkerung verbessern. Ziel der Förderungen ist es, den Stadtbewohnern die Teilhabe an politischen und wirtschaftlichen Prozessen zu ermöglichen sowie negative ökologische Folgen des Wachstums zu regulieren.  

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht mit seinem Wettbewerb „Zukunftsstadt“  Ideen, die das Leben in der Stadt verbessern. Die Ideen sollen diskutiert und in ersten Städten erprobt werden.

Nachhaltige Stadtentwicklung international und in der Kommune

Im Oktober 2016 fand in Quito (Ecuador) der dritte Weltgipfel zu nachhaltiger Stadtentwicklung (HABITAT III) statt. Dort hat die Weltgemeinschaft einen Plan für die Zukunft von Städten beschlossen. Die „New Urban Agenda“ beschreibt den Weg zu einer nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung: Nachhaltige und erschwingliche Mobilität, energieeffiziente Gebäude und eine geregelte Abfallentsorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Aber auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels ist ein zentrales Thema.

In Deutschland wird die New Urban Agenda unter anderem von den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern von über dreißig Städten diskutiert und umgesetzt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung initiiert den Dialog „Nachhaltige Stadt – Oberbürgermeister für nachhaltige Entwicklung in Kommunen“. Die Mitglieder beschäftigen sich dabei mit den sozialen und ökologischen Aspekten bei der Versorgung mit Wohnraum, mit nachhaltigen Kommunalfinanzen und einer zukunftsfähigen Mobilität. Zentral bei der Umsetzung der Konzepte ist die Beteiligung aller Betroffenen. Partizipation und die Entwicklung von Handlungskompetenzen zur Übernahme von Verantwortung müssen stets zentrales Mittel einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein.

Interview
Interview mit Oberbürgermeister Werner Spec, Mitglied im RNE-Dialog "Nachhaltige Stadt". Er war einer der deutschen Vertreter auf der UN-Konferenz HABITAT III in Quito/Ecuador.

Nachhaltige Stadtentwicklung und die Rolle von Bildung

Um diese Handlungskompetenzen zu erhalten, ist eine umfassende Aus- und Weiterbildung zu den Inhalten der nachhaltigen Entwicklung unerlässlich. Hochwertige Bildung versetzt die Einwohnerinnen und Einwohner in die Lage, kreative Lösungen der nachhaltigen Stadtentwicklung zu verstehen, zu unterstützen und zu entwickeln. Gute Stadtplanung, effiziente Energienutzung, gute Wasserversorgung und Abwassermanagement und auch soziale Inklusion können nur von Menschen mit Wissen und Fertigkeiten realisiert werden.

Das UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung räumt den Städten und Gemeinden eine wichtige Rolle ein. Eines der fünf prioritären Handlungsfelder, um BNE voranzubringen, ist daher die Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene - konkret die Ausweitung der BNE-Programme und -Netzwerke auf der Ebene von Städten, Gemeinden und Regionen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission vergibt im Rahmen des Weltaktionsprogramms gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung Auszeichnungen an Kommunen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in hoher Qualität implementieren und langfristig verankern.

Zu den Ausgezeichneten gehören unter anderem die Gemeinde Dornstadt, die Landeshauptstadt Erfurt, Neumarkt in der Oberpfalz und Frankfurt am Main:

Publikation Ausgezeichneter
Die Publikation "Strukturen stärken" beschreibt Herausforderungen und Gelingensbedingungen elf im Rahmen des Weltaktionsprogrammns ausgezeichneter Lernorte, Netzwerke und Kommunen.
Akteure in der BNE-Landschaft
Alle Akteure zum Thema nachhaltige Städte und Gemeinden auf dem BNE-Portal

Gemeinde Dornstadt

Seit 2011 legt Dornstadt einen besonderen Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, sie hat BNE zur kommunalen Querschnittsaufgabe erklärt. Mit Partizipation aller gesellschaftlichen Gruppen wurde ein gemeinsames Konzept erarbeitet. Um BNE-Aktivitäten zu gestalten und zu koordinieren, wurde eine BNE-Beauftragte bestimmt sowie ein BNE-Steuerungskreis mit Vertretern aus allen Bereichen des Gemeindelebens gegründet. Die Initiative „Dornstadter Zukunftsgestalter“ bildet den Kern der Aktivitäten. Mit kreativen und vielfältigen BNE-Angeboten setzt die Initiative Impulse für eine lebenswerte Zukunft in der Gemeinde. Mit zahlreichen Auszeichnungen, u.a. als Fair Trade Stadt und Kommune des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE setzt Dornstadt Zeichen in der Region.

Akteur in der BNE-Landschaft | Zukunftsgestalter Dornstadt | Webseite

Landeshauptstadt Erfurt

Die Stadt Erfurt fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung bereits seit einigen Jahren gezielt. Im Bildungsleitbild der Stadt ist BNE strategisch verankert. Über Landesaktionspläne BNE im Rahmen der UN Weltdekade BNE hat die Stadtverwaltung Erfurt zahlreiche eigene Projekte umgesetzt und weit über 100 Aktivitäten wurden durch Netzwerkpartner realisiert. Eine bei der Stadt angesiedelte Stabsstelle koordiniert diese Nachhaltigkeitsaktivitäten der Verwaltung und jene von Erfurter Institutionen, Stiftungen und Netzwerken und NGO's, die im Bereich BNE tätig sind.

Darüber hinaus ist Erfurt am "Dialog Nachhaltige Stadt" des Rates für nachhaltige Entwicklung beteiligt und wirkt in Thüringen im Bürgermeisterdialog zur nachhaltigen Kommunalentwicklung mit. Heute und auch in Zukunft werden aktive Akteure der Lokalen Agenda 21 mit weiteren Akteuren vernetzt, um eine nachhaltige Bildungslandschaft in Sinne von BNE im Kontext der Agenda 2030 zu gestalten. Erfurt ist durch eine Stadtratsbeschluss in das  Projekt "Global Nachhaltige Kommune Thüringen" einbezogen, welches Thüringer Kommunen eine Beratung und Begleitung bei der Entwicklung von kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien im Kontext der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) , unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten sowie der Nachhaltigkeitsstrategien auf Bundes- und Landesebene, ermöglicht.

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Neumarkt in der Oberpfalz

2002 entschied der Stadtrat von Neumarkt in der Oberpfalz, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Bürgerbeteiligung wird seitdem großgeschrieben: Das Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt wurde gemeinsam mit ihnen formuliert. Alle zwei Jahre lockt die Nachhaltigkeitskonferenz der Stadt Akteure aus ganz Deutschland in die Oberpfalz. Im Wechsel mit der Konferenz wird der Klimaschutzpreis ausgelobt, für den sich Schulen, Vereine, Unternehmen und auch Privatpersonen bewerben können. Erfolgreich ist das Förderprogramm „Nachhaltigkeit neu lernen“ der Stadt für Mikroprojekte. Neumarkt ist Fair Trade Stadt und erhielt 2012 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Die Stadt in der Oberpfalz ist nicht nur lokal und national gut vernetzt, sondern pflegt zum Beispiel auch eine Klimapartnerschaft mit der Südafrikanischen Gemeinde Drakenstein.

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Frankfurt am Main

Seit 2008 arbeitet die Stadt Frankfurt mit dem Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung, auf der Grundlage eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung. Das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ vereint zahlreiche Bildungsprojekte und -programme. Dazu zählt beispielsweise das an allen Frankfurter Grundschulen etablierte „Schuljahr der Nachhaltigkeit“, welches globales Denken von Schülerinnen und Schülern fördert. Im Klimaschutzkonzept der Stadt spielt Klimabildung eine wichtige Rolle. Das temporäre „Plus-Energie-Haus“ inmitten der Stadt oder das Angebot von Lernwerkstätten zum Thema „Passivhaus“ für Schulen sind dafür zwei Beispiele. Für seine innovative Arbeit wurde Frankfurt 2016 im Rahmen der deutschen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

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Standortfaktor BNE in Frankfurt am Main

Gelsenkirchen - eine lernende Stadt

Das Potenzial von Bildung hat auch Gelsenkirchen erkannt. Die Stadt erhält den UNESCO Learning Cities Award 2017, der kommunales Engagement für nachhaltige Entwicklung im Bereich Bildung und lebenslanges Lernen ehrt. So hat Gelsenkirchen beispielsweise eine Erklärung zu seinem Learning City Plan aufgesetzt, die von mehr als 40 Partnern unterzeichnet wurde. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Gelsenkirchen soll eine Stadt sein, in der sich die Menschen wohl fühlen, die sie beleben und mitgestalten können. Ihre Heimat soll ein Ort sein, der in Verbindung mit der Außenwelt steht und den Bewohnern eine gute Perspektive für die Zukunft ermöglicht. Damit spielt die Stadt in einer Liga mit Bristol, Tunis oder Okayama, die den Preis ebenfalls erhalten.

Porträt | Akteur in der BNE-Landschaft | Interview | Webseite

"Die Kids müssen lernen, dass Kühe nicht lila sind und wie der Strom in die Steckdose kommt."
Dr. Manfred Beck, ehemaliger Beigeordneter der Stadt Gelsenkirchen

Forschung

Nachhaltigkeitsziele sind für zukunftsfähige Städte entscheidend. Ebenso wichtig ist aber auch die Widerstandsfähigkeit und Wandlungsfähigkeit, um zunehmenden Extremsituationen und neuen Rahmenbedingungen begegnen zu können. Dafür müssen neue Herangehensweisen, Strategien und Infrastrukturen entwickelt werden. Hierbei spielen insbesondere die Forschung und die Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Sie entwickeln die Produkte und Lösungen, die uns ein nachhaltiges urbanes Leben ermöglichen.

In diesem Zusammenhang hat die Bundesregierung in ihrer aktuellen Hightech-Strategie 2020 das Zukunftsprojekt „Die CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt“ entwickelt. Ziel der Hightech-Strategie ist es, einen Leitmarkt für nachhaltige Stadtsysteme zu schaffen, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen und die Rahmenbedingungen für Innovationen weiter zu verbessern. Dafür hat die Fraunhofer-Gesellschaft die Morgenstadt-Initiative gegründet. Das Forschungsnetzwerk denkt Innovationen für die Stadt von morgen voraus, entwickelt sie und setzt sie um.

Exkurs: Das 30-Hektar-Ziel

In den letzten 60 Jahren hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland mehr als verdoppelt. Täglich wird eine Fläche von etwa 69 Hektar verbaut. Das entspricht ungefähr 100 Fußballfeldern. In den Jahren 1993 bis 2003 waren es noch 120 Hektar pro Tag. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung – allerdings zu langsam. Noch immer werden ökologisch wertvolle Flächen in Bauland umgewandelt oder für neue Infrastruktur wie Kläranlagen, Flugplätze, Straßen oder Bahnlinien genutzt.

Die Bundesregierung hat sich daher in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 nur noch 30 Hektar neue Fläche pro Tag in Anspruch zu nehmen.

Projekte

Das Projekt „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ unterstützt 15 Kommunen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte

Zukunftsstadt Lüneburg

Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus

Sustainable Cities International (SCI): Übersicht über internationale Projekte

The European Sustainable Cities Platform: Internationale Projekte

Zum Weiterlesen

ICLEI: Weltweiter Verband von Städten und Gemeinden, die sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben

The New Urban Agenda - Ergebnis von Habitat III, dem dritten Weltsiedlungsgipfel der Vereinten Nationen

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, ein Kompetenzzentrum von Engagement Global, unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, ihre Arbeit global, auszurichten, zum Beispiel durch kommunale Nachhaltigkeitsstrategien.

Dossier "Cities and SDGs" auf der Webseite von cityscope

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: Projekte und Fachbeiträge zu Nachhaltiger Stadtentwicklung

Nachhaltigkeit in der Stadtplanung am Beispiel europäischer Städte im Lexikon der Nachhaltigkeit

Sustainable Cities Platform: The basque declaration - New Pathways for European Cities and Towns to create productive, sustainable and resilient cities for a liveable and inclusive Europe

Wikipedia-Eintrag zu „Sustainable City“ mit Hintergründen und vielen Beispielen