Ausgezeichnete Lernorte: Jury-Begründungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission ehren herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung. Die 12-köpfige Jury besteht aus Mitgliedern der Nationalen Plattform und Vertretenden des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Freien Universität Berlin sowie der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Jury begründet, warum die jeweiligen Lernorte eine Auszeichnung erhalten.

29 Lernorte ausgezeichnet

Ausgezeichnete Kommunen

Sechs Kommunen erhielten 2017 eine Auszeichnung für herausragende BNE.

Ausgezeichnete Netzwerke

28 Netzwerke wurden 2017 für ihr BNE-Engagement ausgezeichnet.

Abenteuer Lernen e.V., Bonn, Nordrhein-Westfalen

„Der Abenteuer Lernen e.V. trägt den BNE-Gedanken in die breite Öffentlichkeit. Insbesondere Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie einem Handicap, Hochbegabung oder schwierigen sozialen Hintergründen werden – über die schulische Wissensvermittlung hinaus – angesprochen. Der Verein bringt darüber hinaus Innovation und Wandel am Lernort voran, unter anderem im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern, Kooperationspartnern und regionalen Netzwerken.“

Bildungsraum GrünGürtel, Frankfurt am Main, Hessen

„Der Bildungsraum GrünGürtel in Frankfurt zeigt in vorbildlicher Weise, wie BNE in die Breite getragen wird. Das Bildungsprogramm „Entdecken, Forschen und Lernen im GrünGürtel“ erreicht jährlich über 20.000 Lernende jeden Alters. Die vielfältigen Lernstationen bieten Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten, Lernerfahrungen zu sammeln. Der Bildungsraum verkörpert ein Beispiel gelebter nachhaltiger Entwicklung.“ 

Bildungsstelle Globales Lernen des aha - anders handeln e.V., Dresden, Sachsen

„Die Bildungsstelle Globales Lernen bietet ein umfassendes Bildungsangebot im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Auch die Ziele nachhaltiger Entwicklung werden systematisch im Rahmen der Projektarbeit thematisiert. Hervorzuheben sind insbesondere die herausragende nationale und internationale Vernetzung der Bildungsstelle sowie Ihr Beratungsangebot, zu dem auch eine Qualifizierungsreihe zum Globalen Lernen für Migranten und Migrantinnen zählt.“

Curriculum Mobilität in der Autostadt, Wolfsburg, Niedersachsen

„Die Autostadt als automobiler Themenpark und außerschulischer Lernstandort BNE bietet auf Grundlage des niedersächsischen Curriculum Mobilität innovative BNE-Angebote zur Unterrichtsergänzung aller Schulformen und Schulstufen. Besonders gewürdigt wird das von der Autostadt gesteckte Ziel , Fragen einer künftigen Mobilität gemeinsam mit den Lernenden zu erörtern und BNE vom Projekt zur Struktur zu bringen.“

Die Umwelt-Akademie e.V., München, Bayern

„Die Umwelt-Akademie e.V. verfolgt in vorbildlicher Weise einen Whole-Institution-Approach und nutzt BNE als Motor, um Innovation und Wandel am Lernort voranzubringen. Hervorzuheben ist unter anderem der Aufbau der „green community“ in München, die sich Vernetzung, Bekanntmachung und Betonung nachhaltigen Lebens zur Aufgabe gemacht hat. Die Umwelt-Akademie setzt sich erfolgreich dafür ein, NGO-Akteure stärker zu vernetzen.“

Erlebnisbauernhof Gertrudenhof, Hürth, Nordrhein-Westfalen

„Der Erlebnisbauernhof Getrudenhof zeigt sich besonders kreativ in der Intensivierung von örtlichen BNE-Aktivitäten. Sein "2000m²-Regionalacker" wird unter Beteiligung von Schülern, Familien und Besuchern bewirtschaftet. Indem der Gertrudenhof Kindern und Jugendlichen ermöglicht, durch eigene Schlüsselerlebnisse und Erfahrungen Kompetenzen zu erwerben, hat der Hof ein besonders bedeutungsvolles Mitwirkungs- und Gestaltungsangebot geschaffen.“

Globales Klassenzimmer im WeltHaus Heidelberg, Baden-Württemberg

„Das Globale Klassenzimmer im Eine-Welt-Zentrum Heidelberg schafft es, Kinder und Jugendliche in lebendiger Auseinandersetzung auf problematische und komplexe Themen der Einen Welt aufmerksam zu machen. Durch eine herausragende BNE-Kompetenzentwicklung für Lehrende, sowohl für Anfänger als auch für Erfahrene, wird der kontinuierliche Aufbau eines Netzwerks von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gesichert. Gleichzeitig wird auf diese Weise einer der Schwerpunkte des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE unterstützt.“

Hochschule für Angewandte Wissenschaften München, Bayern

„Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften München verfolgt auf vorbildliche Weise einen ganzheitlichen BNE-Ansatz. Sie zielt darauf ab, alle 18.000 Studierenden mit BNE zu erreichen. Seit 2013 ist „Nachhaltig“ eins von drei Absolventenprofilen der Hochschule. U.a. mit dem transdisziplinären Seminar „ZukunftGestalten@HM“ setzt die Hochschule auf die Innovationskraft von BNE. Hervorzuheben ist zudem die partizipative Steuerung mit Unterstützung der Leitung und das Mitwirken von BNE-Beauftragten in allen Fakultäten an Steuerung und Weiterentwicklung des Lernortes.“

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Brandenburg

„Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) hat Nachhaltigkeit als Profil. Nachhaltige Entwicklung und BNE sind ein Motor, um Innovation und Wandel am Lernort voranzubringen. So setzt die HNE BNE konsequent in Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer um und ist in der deutschen Hochschullandschaft federführend für diesen ganzheitlichen Ansatz. Den Studierenden wird CO2-neutrale Mobilität mit Bus und Bahn ermöglicht und in der Lehre wird die Idee der Nachhaltigkeit in überwiegend „grünen“ Studiengängen zur Ausbildung von Change Agents umgesetzt. Beispielhaft ist auch die 2016 entwickelte Transferstrategie, die insbesondere solche Transferaktivitäten unterstützt, die einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten und eine Transformation gesellschaftlicher Kontexte in Gang bringen.“

Initiative Nachhaltige Entwicklung (I:NE) an der Hochschule Darmstadt, Hessen

„Die Hochschule Darmstadt weist einen besonders innovativen Charakter bei der Umsetzung der strukturellen Umsetzung der BNE auf. Auf Veranlassung der Initiative Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Darmstadt - einem Zusammenschluss von Hochschulakteuren in enger Zusammenarbeit mit weiteren Partnern in der Region - ist ein beispielhafter Whole-Institution Approach-Prozess entstanden - größtenteils bottom up-gesteuert. An der Hochschule Darmstadt sind nicht nur die Lernprozesse und Methoden auf BNE ausgerichtet, sondern auch die Bewirtschaftung des Lernortes orientiert sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Hier zeigt sich beispielhaft wie ein Whole-Institution Ansatz durch Eigenmotivation von Hochschulakteuren implementiert werden kann.“

Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ), Ostritz, Sachsen

„Das IBZ St. Marienthal ist ein als „familienfreundlicher Beherbergungsbetrieb “ausgezeichneter Lernort, der BNE ganzheitlich im umfangreichen Lehrangebot und in der Bewirtschaftung der Einrichtung umsetzt. Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit liegt auf dem Bereich Jugendarbeit und internationale Jugendbegegnungen. Es werden u.a. Jugendliche zu „Klimascouts“ in Qualifizierungsseminaren ausgebildet.“

Kita L.i.n.O! e.V., Rangsdorf, Brandenburg

„Die Kindertageseinrichtung L.i.n.O! e.V. setzt erfolgreich einen Whole-Institution-Approach um und schafft es, BNE strukturwirksam zu realisieren. Prinzipien der Nachhaltigkeit werden durch regelmäßige Teamfortbildungen, die Einbindung der Eltern in konkrete Projektarbeiten und als Bestandteil des internen Ausbildungsplans institutionsübergreifend verankert. Das Leitbild des Kita L.i.n.O! e.V. verdeutlicht das herausragende Engagement des Vereins. Der Verein verfügt über ein gutes Netzwerk an Partnern vor Ort und fördert in die Gemeinde hinein Ideen und Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit.“

Lernort O16 Weißes Ross. Die Zukunftsbaustelle des pasapa Mensch und Beruf e.V., Harzgerode, Sachsen-Anhalt

„Seit 2016 setzt pasapa Mensch und Beruf e.V. BNE als zentrales Aufgabenfeld ganzheitlich am Lernort „O16 Weißes Ross / Die Zukunftsbaustelle“ um. Besonders zu würdigen ist die vorbildiche Einbindung junger Erwachsener in die Renovierung und Sanierung leerstehender und oft denkmalgeschützte Immobilien in der Region des Ostharzes unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.“

MANEMO eG - Akademie für nachhaltige Entwicklung von Mensch und Ökonomie, München, Bayern

„Das Dienstleistungsunternehmen MANEMO eG bietet innovative Beratungsformate, die nachhaltige Entwicklung einzelner Menschen, Organisationen und Unternehmen fördern. Besonders zu würdigen ist, dass MANEMO eG mit der Ausbildung für Sustainable Impact Entrepreneure und mit der Beratung von NPOs, NGOs und Wirtschaftsunternehmen einen wichtigen Beitrag dazu leistet, BNE in die Breite zu tragen.“  

Nord Süd Forum München e.V., Bayern

„Das Nord Süd Forum München e.V. bringt über 60 Münchner entwicklungspolitische Initiativen zusammen. Gemeinsam tragen sie BNE in die Breite. Durch konkrete Einsatzmöglichkeiten in der (außer-) schulischen Bildungsarbeit ermöglicht der Verein Lernenden globales Deanken und Handeln im eigenen Lebensumfeld umzusetzen. Zudem fördert die Mitarbeit von Jugendlichen an den regelmäßigen Planungstreffen die Jugendpartizipation.“

Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Baden-Württemberg

„Der Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist ein herausragendes Beispiel struktureller Umsetzung von BNE am Lernort. Die Lehramtsstudierenden der Hochschule erwerben praktische Erfahrungen zum Schutz von Diversität. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben sie die so gewonnene Begeisterung für Nachhaltigkeit später an ihre eigenen Schülerinnen und Schüler weiter. Die regelmäßige Evaluation des Ökogartens sowie das zielgerichtete Vorantreiben von Innovation sichert die hohe Qualität der Arbeit. Die starke regionale und internationale Vernetzung der Pädagogischen Hochschule ermöglicht den produktiven Austausch von Wissen und Erfahrungswerten.“

Ökoprojekt MobilSpiel e.V., München, Bayern

„Der Verein Ökoprojekt MobilSpiel e.V. trägt Umweltbildung und BNE systematisch in die Breite, indem er Kooperationen und Lernpartnerschaften zu BNE fördert. Die partizipativ gestalteten Bildungsprozesse zeigen, wie nachhaltige Lebens- und Arbeitsstile in den Alltag integriert werden können. Regelmäßige Evaluationen bereiten neue BNE-Themen methodisch auf. Mit der 2016 ins Leben gerufenen Akteursplattform BNE vernetzt Ökoprojekt MobilSpiel e.V. in vorbildlicher Weise Münchner BNE-Akteure mit Fokus auf die BNE-Qualitätsmerkmale.“

Projekthof Karnitz e.V., Karnitz/Neukalen, Mecklenburg-Vorpommern

„Der Projekthof Karnitz e.V. verfolgt erfolgreich einen innovativen „Aktionsplan" zum Whole-Institution-Approach. Um systemische Veränderung zu bewirken, bezieht der Verein bei seiner BNE- und entwicklungspolitischen Arbeit alle Akteure ein. Das besondere Engagement des Projekthofs zeigt sich in der Unterstützung der ländlichen Region bei der Gründung einer Bürgerstiftung sowie in der vorbildlichen Einbindung von Geflüchteten im ländlichen Raum.“

Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft (RBZ) der Landeshauptstadt Kiel, Schleswig-Holstein

„BNE ist am Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft der Landeshauptstadt Kiel seit 2015 Leitungsaufgabe. Zugleich entfaltet der ganzheitliche Ansatz der Schule besondere Wirkungskraft durch die partizipative Umsetzung: Ein BNE-Team aus Lehrkräften und Schüler und Schülerinnen, entwickelte ein BNE-Konzept, einen Masterplan BNE sowie einen jährlichen Maßnahmenplan. Die regelmäßige Evaluation der Aktivitöten durch das BNE-Team gewährleistet eine starke Qualitätsentwicklung.“

Regionales Umweltbildungszentrum Hollen e.V., Ganderkesee, Niedersachsen

„Das Umweltbildungszentrum Hollen zeigt durch seine vielfältigen Kooperationsverträge wie BNE strukturell in die Breite getragen werden kann. Mit Rund 650 Veranstaltungen erreichte das Umweltbildungszentrum 2016 etwa 13,000 Lernende. U.a. der Lernort Bauernhof ermöglicht Lernenden praktische Erfahrungen mit vielen verschiedenen Akteuren im Bereich Nachhaltigkeit zu sammeln. Das Umweltbildungszentrum zeigt zudem, wie eine starke externe Kommunikation die regionale Presseresonanz stärkt.“

Regionales Umweltzentrum Schortens e.V., Schortens, Niedersachsen

„Das Regionale Umweltzentrum Schortens versteht BNE als Motor, um Innovation und Wandel am Lernort voranzubringen. Das Zentrum öffnet sich öffentlichkeitswirksam nach außen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist klar erkennbar. Ob als Leiter des Netzwerks und Veranstaltungskalenders Umwelt.aktiv, als Mitglied des Arbeitskreises BNE oder Anbieter von Umweltbildung in der Region – das RUZ setzt Impulse und verankert und thematisiert BNE in der Region.“

Rhöniversum, Oberelsbach, Bayern

„Das Rhöniversum schafft es, Bildung für nachhaltige Entwicklung im bayerischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön auf innovative Weise strukturell umzusetzen. Unter anderem gelingt dies durch ein ganzheitliches und langfristiges Konzept und ein gemeinsames Leitbild für BNE. Besonders engagiert zeigt sich das Rhöniversum bei der Beteiligung Jugendlicher an der Entwicklung des Lernortes. Teilnehmende am Bildungsangebot können ihr Programm im schulischen und außerschulischen Kontext individuell selbst zusammenstellen und Jugendliche im Freiwilligendienst sind in die Entwicklung von Bildungsmodulen involviert.“

Schützer der Erde e.V., Esselbach, Bayern

„Bereits mit der Gründung des Vereins Schützer der Erde e.V. im Jahr 2003 beschlossen die Mitglieder einen umfassenden BNE-Ansatz. Vorstand und Mitarbeitende entwickeln gemeinsam die Strategie für die langfristige und dauerhafte Etablierung des BNE-Ansatzes weiter, und passen ihn an aktuelle Gegebenheiten an. Schützer der Erde e.V. setzt auf eine vorbildliche Jugendpartizipation und entwickelt im Team mit Studierenden eine Ausbildung für Bundesfreiwillige.“

Seminarzentrum für nachhaltige Innovationen des gASTWERKe e.V., Staufenberg, Niedersachsen

„Das Seminarzentrum für nachhaltige Innovationen gASTWERKe e.V. arbeitet gemeinsam mit Lernenden an lokalen Lösungsansätzen für nachhaltige Innovation. Ein nachhaltiger Lebensstil wird hier nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch vorgelebt – der BNE-Lernort ist eine Mehrgenerationen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Nachhaltigkeit ist als Leitprinzip in der Vereinssatzung festgeschrieben. Die Partizipation von Jugendlichen wird in verschiedenen Kinderplenen sichergestellt. Auch die Bewirtschaftung des Lernorts, beispielweise in der hauseigenen Bioland Gärtnerei, orientiert sich klar an Nachhaltigkeitsgrundsätzen.“

TOP 21 e.V., Elmshorn, Schleswig-Holstein

„Der gemeinnützige Verein und Weltladen TOP 21 e.V. zeigt sich besonders engagiert in der ganzheitlichen Ausrichtung seiner Bildungsarbeit an BNE. Intern wie extern wird durch regelmäßige Berichterstattung über die BNE-Arbeit eine starke Strahlkraft erzielt. Auch mit anderen Akteuren findet ein dezidierter Austausch statt – von der Beratung von Schülergruppen, die eine Fair Trade-AG gründen wollen, bis hin zur Zusammenkunft mit örtlichen Initiativen, um Formate mit BNE-Gehalt zu konzipieren und zu realisieren.“

Umweltbildungszentrum Licherode, Alheim-Licherode, Hessen

„Das Umweltbildungszentrum Licherode in Alheim weist einen besonders starken Innovationscharakter bei der strukturellen Umsetzung von BNE auf. Als Teil des regionalen Entwicklungsprojektes "ZuBRA 2030+" trägt das Zentrum federführend zu der Einführung und Umsetzung eines regionalen BNE Bildungsrahmens bei, um BNE in allen Bildungsphasen - auch außerschulisch – aktiv umzusetzen. Das herausragende Engagement Licherodes bei der Erarbeitung eines Konzeptes für das erste Umweltbildungszentrum in Baku, Aserbaidschan - gemeinsam mit dem dortigen Bildungsministerium - zeigt, welche internationale Strahlkraft nationale Expertise im Bereich BNE entfalten kann.“

UNESCO-Biosphärenreservat Berchtesgadener Land, Außenstelle der Regierung von Oberbayern, Bad Reichenhall, Bayern

„Die UNESCO Biosphärenregion Berchtesgadener Land bietet Jugendlichen herausragende Mitwirkungs- und Gestaltungsangebote. Bereits jüngere Kinder werden in ihrer Handlungskompetenz und gesellschaftlichen Teilhabe gestärkt, um eine spätere Einbindung in relevante Entscheidungen zu sichern. Durch innovative Unterstützung von anderen Nachhaltigkeitsprojekten trägt der Lernort in der gesamten Region zu einer Transformation in Richtung nachhaltige Entwicklung und einer strukturellen Verankerung von BNE bei.“

Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien, St. Wendel, Saarland

„Das Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) treibt gezielt die Verankerung von BNE in der saarländischen Schullandschaft voran. Hervorzuheben ist die starke Vernetzung durch die Kooperation mit 22 saarländischen entwicklungspolitischen und nachhaltigkeitsorientierten BNE-Partnern und die grenzüberschreitende Vernetzung des Zentrums. Zudem ist besonders das Bestreben des Zentrums hervorzuheben, die öffentliche Beschaffung nach und nach auf faire und regionale Produkte umzustellen.“

Ziegenmichelhof, Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

„Die Lernorte des Ziegenmichels weisen eine besonders starke Integration der Nachhaltigkeitsprinzipien in Bildungsinhalte und -methoden sowie in die Bewirtschaftung der Lernorte auf. Sämtliche Lernangebote sind inhaltlich auf die Ziele von BNE abgestimmt und werden stetig evaluiert und weiterentwickelt. Der Ziegenmichel nutzt eine eigene Solaranlage sowie ein rein solarbetriebenes Fahrzeug.“