Commitments

Hier finden Sie alle Commitments zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der mit 130 Zielen und 349 konkreten Handlungsempfehlungen dazu führen soll, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird.


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Weitere Informationen zum Einreichen von Commitments erhalten Sie im Informationsblatt.

Übergreifende Commitments
Übergreifende Commitments

Land Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg wird im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie unter Federführung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport sowie unter Einbeziehung weiterer Ressorts eine Gesamtstrategie `Bildung für nachhaltige Entwicklung´ erarbeiten. Dabei sollen insbesondere Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene für Themen der Nachhaltigkeit aktiviert und qualifiziert werden. Zusammen mit Schulen und Hochschulen werden wir Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Leben füllen und die Kooperation zwischen außerschulischen Akteuren und Schulen fördern.

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (ANU Hessen)

Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. (kurz: ANU Hessen) richtet sich am Konzept der Bildung für nachhaltigen Entwicklung (kurz: BNE) aus, dies wird im Leitbild gegenüber den Mitgliedern und der Öffentlichkeit entsprechend kommuniziert. Die ANU Hessen e.V. informiert seine Mitglieder (Einrichtungen und Einzelpersonen) über Newsletter, Social Media sowie über die Mitgliederversammlung kontinuierlich zu Inhalten und Zielen des Nationalen Aktionsplanes BNE (kurz: NAP-BNE) und stößt Fortbildungen und Tagungen zu Themen des NAP-BNE an. Weiterhin engagiert sich die ANU Hessen in Gremien dafür, dass BNE fester Bestandteil ALLER Strategien nachhaltiger Entwicklung wird. Als Partner der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (kurz: RENN.west) bringt die ANU Hessen BNE in die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien ein. Die ANU Hessen strebt an, die Erfahrungen der hessischen Programme „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Regionale Netzwerken BNE“ zu verbreiten, die Programme auszuweiten und zusammenzuführen, um einen wichtigen Beitrag zur Förderung regionaler Bildungslandschaften BNE und zur Umsetzung des Whole School Approaches zu leisten. Dafür prüft die ANU Hessen Finanzierungsmöglichkeiten.

Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE)

Der RNE fördert durch vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) das Engagement für Nachhaltigkeit der Zivilgesellschaft und eine bessere Koordinierung mit der Politik über die Grenzen der Bundesländer hinweg.

 

Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)

Alle deutschen von der UNESCO ausgezeichneten Stätten (Welterbe, Biosphärenreservate, Geoparks) entwickeln sich zu beispielgebenden Lernorten für nachhaltige Entwicklung und Weltoffenheit weiter. Mit den deutschen UNESCO-Lehrstühlen und UNESCO-Clubs arbeitet die DUK mit ähnlicher Zielstellung zusammen, nämlich sie als BNE-Multiplikatoren zu stärken. International setzt sich die DUK dafür ein, dass BNE in programmatischen und übergreifenden Gremien der UNESCO und der Vereinten Nationen weiter politisch gestärkt wird. Ebenso unterstützt die DUK über Workshops und Fortbildungen, dass andere nationale UNESCO- Kommissionen, v.a. in Europa und Afrika, die Bedeutung von BNE erkennen und BNE national und international unterstützen.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ setzt sich innerhalb der Organisation stärker für eine Verankerung der BNE ein und präsentiert z.B. den BNE-Ansatz auf GIZ-Veranstaltungen (Fachtage etc.).

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die DBU wird im Rahmen ihres satzungsgemäßen Auftrages und in Übereinstimmung mit ihren Förderleitlinien konkrete Vorhaben in den Bereichen Schule, Hochschule und non-formales Lernen/Jugend unterstützen, die in modellhafter und innovativer Weise Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplanes umsetzen.

Die DBU wird im Rahmen ihres satzungsgemäßen Auftrages und in Übereinstimmung mit ihren Förderleitlinien konkrete Vorhaben in den Bereichen Schule, Hochschule und non-formales Lernen/Jugend unterstützen, die in modellhafter und innovativer Weise Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplanes umsetzen.

Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS)

Der BVDS fördert durch seinen Arbeitskreis Umwelt und das Netzwerk Stiftungen und Bildung die Vernetzung von Stiftungen bundesweit und regional, die im Bereich nachhaltige Entwicklung/Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv sind. Dabei unterstützt der BVDS den Wissenstransfer zwischen den Stiftungen untereinander und den Austausch mit anderen Akteuren.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Um zu erfassen, inwieweit BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen integriert ist, fördert das BMBF zur Umsetzung des NAP das Monitoring des Institut Futur der FU. Das Monitoring dient Bund und Ländern als wissenschaftlich fundierte und datenbasierte Unterstützung bei der Implementierung von BNE.

Das BMBF fördert die Vernetzung der BNE-Akteure durch die jährliche Ausrichtung des nationalen BNE-Agendakongresses bis zum Ende des UNESCO-Weltaktionsprogramms (2015–2019). Die bundesweite Veranstaltung ist Forum für fachliche Diskussionen und neue Ideen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Agendakongress richtet sich an aktive Akteure, Initiativen, die sich auf den Weg machen wollen, und die Mitglieder der Gremien, die das Weltaktionsprogramms BNE in Deutschland umsetzen.

Das BMBF veröffentlicht eine Förderrichtlinie zur Entwicklung von BNE-Indikatoren, sodass diese u.a. in die nationale Nachhaltigkeitsstrategie integriert und auch von den Ländern und Kommunen genutzt werden können.

Zum Austausch von Beispielen guter BNE-Praxis und zur Vernetzung der BNE-Akteure fördert das BMBF gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission Auszeichnungen für Netzwerke, Lernorte und Kommunen, die in sehr guter Weise BNE in ihr tägliches Arbeiten integrieren.

Das BMBF hat zur Entwicklung des Nationalen Aktionsplans BNE einen umfassenden partizipativen Prozess angelegt, der sowohl weitere Ressorts, die Länder und Kommunen als auch Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bildung einbezieht. Das BMBF wird den partizipativen Multi-Akteurs-Prozess auch bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE bis zum Ende des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE (2015 bis 2019) fördern und koordinieren.

Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)

Der DVV empfiehlt den Volkshochschulen, auf Grundlage der Sustainable Development Goals (SDGs) eine nachhaltige Entwicklung in ihren Leitbildern und Programmangeboten zu verankern. Für diesen Prozess stellt der DVV Informationsmaterial zum Nationalen Aktionsplan zusammen und entwickelt Vorlagen für die Umsetzung vor Ort.