Sitzung der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung

Am 20. Juni 2017 soll der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung von der Nationalen Plattform BNE während ihrer 5. Sitzung verabschiedet werden.

Konkrete Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans sollen in den einzelnen Bildungsbereichen dazu führen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in der deutschen Bildungslandschaft verankert wird.

Die Expertinnen und Experten der Fachforen Frühkindliche Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Non-formales- und informelles Lernen/ Jugend sowie Kommunen haben die Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen des Aktionsplans gemeinsam im Dialog erarbeitet. Zentrale Aspekte sind unter anderem eine stärkere Vernetzung der BNE-Akteure, die Verankerung von BNE in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie eine ganzheitliche Transformation von Lerneinrichtungen hin zur Nachhaltigkeit. Der Aktionsplan ist auf die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 ausgelegt und soll eine Grundlage für langfristiges Handeln schaffen, das über 2019 hinaus wirkt.

An der Entwicklung des Nationalen Aktionsplans konnten bei einer Onlinekonsultation im Frühjahr dieses Jahres interessierte Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen diskutieren und neue Vorschläge einbringen. Von den Teilnehmenden wurden über 700 Maßnahmenvorschläge und knapp 8000 Bewertungen eingereicht, die den Fachforen als wesentliche Impulse für die weitere Ausarbeitung des Nationalen Aktionsplans dienten.

Die Nationale Plattform BNE ist unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das oberste Lenkungsgremium für die deutsche Umsetzung des Weltaktionsprogramms. Neben der Vorsitzenden Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF, gehören 39 Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dem Gremium an. Die Fachforen Frühkindliche Bildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Non-formales- und informelles Lernen/ Jugend sowie Kommunen fungieren als beratende Arbeitsgremien.