Mit Kameras gegen den Klimawandel

Gewinner berichten von der UN-Klimakonferenz in Bonn

Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die sich im Rahmen eines Projektes oder einer Kampagne für den Klimaschutz einsetzen, können bis zum 18. August 2017 einen maximal dreiminütigen Kurzfilm über ihr Engagement bei der „Global Youth Video Competition on Climate Change“ einreichen. Zwei Gewinner dürfen als offizielle Jugendreporter  von der UN-Klimakoferenz vom 6. bis zum 17. November in Bonn berichten.

Interessierte können ihre Beiträge über die Video-Plattform tvebiomovies einreichen, die auch Hinweise auf weitere Wettbewerbe enthält und mit zahlreichen Videos inspiriert. Genauere Informationen zur Global Youth Video Competition und zur Anmeldung gibt es auf der Webseite der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Veranstalter des Wettbewerbs sind das Sekretariat des UNFCCC, das GEF Small Grants Programme des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) sowie Television for the Environment.

Mögliche Beiträge zu Städten und Ozeanen

Die Videos sollten sich mit klimafreundlichen und widerstandsfähigen Städten oder mit der Auswirkung des Klimawandels auf die Weltmeere befassen, den diesjährigen  Wettbewerbskategorien. Die Veranstalter nennen zahlreiche Beispiele für mögliche Beiträge: saubere Verkehrs- und Energieformen, Recycling oder das  Anlegen von Grünflächen oder Deichen. Darüber hinaus sollte deutlich werden, wie die einzelnen Projekte oder Kampagnen ein Bewusstsein für Klimaschutzmaßnahmen bei der breiten Öffentlichkeit und der Politik schaffen.

Begrüßt werden außerdem Beiträge, die unser Wissen erweitern, wie verschmutzt die Weltmeere sind, warum dies so ist und wie wir dagegen vorgehen können. Der Video-Wettbewerb empfiehlt sich daher für alle, die sich im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 „Meere und Ozeane“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an einem Projekt beteiligen. Auch ein Blick in die BNE-Landschaft lohnt sich für alle, die noch nach möglichen Kooperationspartnern suchen, die sich mit Klima und Wasser oder Klima und nachhaltiger Stadtentwicklung beschäftigen.

Der Wettbewerb liefert einen wichtigen Beitrag zum Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP): die UNESCO-Roadmap zur Umsetzung des WAP definiert die Beteiligung von Jugendlichen und die Rolle von Städten und Kommunen als prioritäre Handlungsfelder. Warum Bildung für nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle für die nachhaltige Stadtentwicklung und den Klimaschutz spielt, erfahren Sie in unseren Dossiers zum Thema.

Wir möchten besser werden

Bitte nehmen Sie sich 9 Minuten Zeit und beantworten unseren anonymen Fragebogen, damit wir das BNE-Portal noch stärker an Ihrem Bedarf ausrichten können.

Danke.