Green Office Modell

Ein Green Office unterstützt Studierende und HochschulmitarbeiterInnen dabei, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen und gemeinsam Nachhaltigkeitsprojekte an ihren Hochschulen und in ihren Städten umzusetzen. Ein Green Office realisiert zudem auch eigene Ideen, um Nachhaltigkeit in der Bildung, in der Forschung und in den Betriebsabläufen der Hochschule zu verankern.

Das erste Green Office wurde im Jahr 2010 an der Maastricht Universität errichtet. Seitdem wurde das Modell an Hochschulen in ganz Europa übernommen und hat den UNESCO-Japan Preis in Bildung für nachhaltige Entwicklung gewonnen. Das Modell ist open-source, damit Studierende und HochschulmitarbeiterInnen es ihren Bedürfnissen entsprechend an ihren Hochschulen anpassen können.

Green Offices sind an der Organisation von Nachhaltigkeits-Events beteiligt, geben Überblicke über Nachhaltigkeitskurse, gestalten neue Kurse mit, treten für Mülltrennung und Solarzellen ein, oder beraten Studierendengruppen und Mitarbeiter*innen, die nachhaltig handeln möchten.

Das durchschnittliche Green Office besteht aus fünf studentischen Mitarbeiter*innen, die 14 Stunden die Woche arbeiten, und eine* universitären Mitarbeiter*innen. Manche Green Offices setzen Studierende auch als Freiwillige ein. Das durchschnittliche Budget eines Green Offices beträgt 60 000€, für Projektausgaben und Gehälter. Das Ganze wird durch permanente Büroräume und einen Online-Präsenz sichtbar gemacht.
Bildungsbereiche 
Berufliche Bildung
Hochschule
Thematische Schwerpunkte 
Interkulturelles Lernen
Klima
Lokale Agenda 21
Nachhaltige Städte und Gemeinden
Nachhaltiger Konsum und Produktion
Weltaktionsprogramm 
Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen
Stärkung und Mobilisierung der Jugend
Mitgliedschaft in UNESCO-Netzwerken 
UNESCO-Partnernetzwerk Globaler Aktionsplan BNE
Aktiv in 
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Mecklenburg-Vorpommern
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