FaireKITA

Ausgezeichnet als Netzwerk

Statement der Jury: „In den vergangenen Jahren hat sich ein Netzwerk aus ca. 250 Kitas, über 20 Trägerverbänden, 10 Multiplikatoren und Multiplikatorinnen und ca. 30 weiteren Kooperationspartnern etabliert, das am Beispiel des Themas Fairer Handel Kinder, wie auch Erzieher und Erzieherinnen und in einem zweiten Schritt die Familien für Bildung für nachhaltige Entwicklung sensibilisiert. Hier wird ein starker Fokus auf die Qualitätsentwicklung gelegt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen konnte erreicht werden, dass BNE in das Leitbild zahlreicher Einrichtungen und Trägerverbände aufgenommen wurde. Aktuell wird außerdem eine Einrichtung dabei begleitet einen Nachhaltigkeitsbericht zu erarbeiten.“

Im Jahr 2013 wurde das Projekt FaireKITA NRW vom Netzwerk Faire Metropole Ruhr (NFMR) initiiert, mit dem Ziel Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen langfristig im Elementarbereich zu verankern. Am Beispiel des Themas Fairer Handel sollen Kinder, wie auch Erzieher*innen und in einem zweiten Schritt die Familien für einen nachhaltigen, fairen Konsum sensibilisiert werden. Tageseinrichtungen für Kinder sollen konkret dabei unterstützt werden, Bildung für nachhaltige Entwicklung Schritt für Schritt in den Einrichtungsalltag zu implementieren.
Im Rahmen des Projektes ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aus ca.250 Kitas, über 20 Trägerverbänden, 10 Multiplikator*innen und ca.30 weiteren Kooperationspartner*innen entstanden, innerhalb dessen kollegiale Beratung, sowie Austausch von Erfahrungen, Materialien und Methoden stattfindet. Ziel ist es, eine Infrastruktur für BnE im Bereich der Elementarbildung zu fördern und zu stärken. Die Projektstelle wird dabei von der 9-köpfigen Arbeitsgruppe FaireKITA NRW mit Mitarbeiter*innen aus verschiedensten Institutionen (z.B. MISEREOR, Eine-Welt-Zentren, Agenda-Büros), alles Mitglieder des NFMR, unterstützt.
Jetzt auch bundesweite Bewerbungen möglich.Als inhaltliche Schwerpunkte in den Einrichtungen sind die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsum, Postwachstumsökonomie (Tauschen statt Kaufen, Upcycling), schonender Umgang mit Ressourcen (insbesondere Wasser und Energie), sowie Kinderrechte zu nennen.

Kontakt

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Geisler
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Informationszentrum 3.Welt Dortmund e.V.
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Dortmund
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Bildungsbereiche 
Frühkindliche Bildung
Lehrer-/Erzieher-/Multiplikatorenausbildung
Thematische Schwerpunkte 
Armutsbekämpfung
Ernährung
Generationengerechtigkeit
Gesundheit
Globalisierung
Interkulturelles Lernen
Kulturelle Vielfalt
Lokale Agenda 21
Menschenrechte
Nachhaltiger Konsum und Produktion
Reduzierung sozialer Ungleichheiten
Weltaktionsprogramm 
Kompetenzentwicklung bei Lehrenden und Multiplikatoren
Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene
Mitgliedschaft in Gremien des Weltaktionsprogramms BNE 
Partnernetzwerke
Mitgliedschaft in UNESCO-Netzwerken 
AG Elementarbildung zur Umsetzung des WAP
Aktiv in 
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Saarland