Gute Praxis

Gelsenkirchen: Lernende Stadt

Gelsenkirchen muss sich als Stadt im Ruhrgebiet vielen Herausforderungen stellen. Die Kassen der Stadt sind nicht üppig gefüllt, es gibt eine hohe Arbeitslosigkeit und damit  verbundene Armut. Das führt dazu, dass viele alteingesessene Familien wegziehen. Gleichzeitig empfängt die Stadt viele Zuwanderer mit Migrationshintergrund. Den Problemen tritt Gelsenkirchen entschlossen entgegen. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hat die Chancen, die Bildung für nachhaltige  Entwicklung ermöglicht, schon früh erkannt.  Bereits 1997 wurde einstimmig die Umsetzung der Agenda 21 beschlossen und dafür das aGEnda 21-Büro eröffnet.  

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Neumarkt in der Oberpfalz: Vorbild in Sachen BNE

Neumarkt in der Oberpfalz ist eine Kommune mit Vorbildfunktion in Sachen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bereits im Jahr 2002 bewies der Stadtrat Weitsicht und verabschiedete einen Beschluss, der gleichzeitig Auftakt zur Lokalen Agenda 21 und zur Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie war. „Schon damals wurde BNE als Querschnitts-aufgabe erkannt und entsprechend in unser Leitbild integriert. Das Konzept bot uns die große Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger mit BNE zu erreichen und in den Prozess einzubinden“, berichtet Ralf Mützel, Leiter des Amtes für Nachhaltigkeitsförderung. Mit durchschlagendem Erfolg – die bayerische Kommune wurde sowohl mehrfach während der UN-Dekade als auch im Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Neumarkt ist offizielle Fair Trade Stadt und erhielt 2012 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

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Klimahaus Bremerhaven 8° Ost: Mehr Bewusstsein und Klimaschutz

„Der Klimawandel ist eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit”, betont Jens  Tanneberg, Leiter der Abteilung Wissenschaft und Bildung des Klimahauses Bremerhaven. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft brauche es nachhaltige Konzepte sowie Menschen, die gewillt seien, neue Wege zu gehen und sich an einer verantwortungsbewussten Gegenwarts- und Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Bildung für nachhaltige Entwicklung könne diese Weichen stellen. Seit seiner Eröffnung im Juni 2009 engagiert sich das Klimahaus Bremerhaven daher auf einer 11.500m² großen Ausstellungsfläche für BNE. Eine „Weltreise durch die Klimazonen der Erde” treten seine Besucher an, erforschen die kulturelle und biologische Vielfalt des blauen Planeten und untersuchen gleichzeitig die Hintergründe der Klimaveränderungen entlang des achten Längengrades Ost.

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Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung in Tübingen

Die Universität Tübingen geht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Mit der Gründung des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2013 hat sich die Universität als Standort für nachhaltige Entwicklung etabliert und setzt wichtige Impulse für die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der deutschen Hochschullandschaft.

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Spohns Haus: Nachhaltiges Schullandheim

Im saarländischen Gersheim steht das Ökologische Schullandheim Spohns Haus. Bis zu 70 Kinder können in den historischen Gebäuden ihre nachhaltigen Klassenfahrten oder Projektwochen verbringen. Immer geht es dabei um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Seit der Eröffnung  im Jahr 2005 ist das Leitbild von Spohns  Haus, dieses Konzept umzusetzen. Im  Mittelpunkt stehen dabei die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nachhaltiges Handeln leben.  

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Berufsbildende Schulen I Uelzen: Wir leben Nachhaltigkeit!

Bildung für nachhaltige Entwicklung an Berufsbildenden Schulen befähigt die Schüler zu verantwortungsbewusstem Handeln am Arbeitsplatz und vermittelt neben fundierten fachlichen Kenntnissen auch Kompetenzen des nachhaltigen Wirtschaftens. Sie schafft Bewusstsein für „grüne“ Produktionsprozesse, Technologien und Arbeitsbedingungen, die für eine zukunftsorientierte Transformation der Gesellschaft unerlässlich sind. Entsprechend zieht sich Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch die Bildungsangebote der Berufsbildenden Schulen (BBS) I Uelzen. In der Umsetzung von BNE möchten die Schulen in der Region und darüber hinaus mit gutem Beispiel vorangehen.

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Hainberg-Gymnasium Göttingen: Schule nachhaltig denken

Interkulturelles und Umweltlernen, Demokratie, Menschenrechte und sogar ihre Fächer Erdkunde und Mathematik übergreifend unter dem Dach von Bildung für nachhaltige Entwicklung verbinden zu können, das schätzt Monika Kleineberg, die viele Jahre UNESCO-Koordinatorin des Hainberg-Gymnasiums in Göttingen war. Bereits seit 25 Jahren engagiert sich das Gymnasium für BNE, pflegt insbesondere auch internationale Kontakte und arbeitet projektorientiert. BNE so Kleineberg, ist für sie ein lebenslanger Lernprozess.

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KITA21: ausgezeichnete Lernorte für BNE

Über 200 Kindertageseinrichtungen in Hamburg und Südholstein dürfen ihre Eingangstüren mit einer ganz besonderen Plakette dekorieren: Sie sind KITA21. Das von der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung entwickelte Netzwerk begleitet Krippen, Kindergärten und Horte bei der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wenn sie erfolgreich sind, erhalten sie eine Auszeichnung und werden ins Netzwerk KITA21 aufgenommen.

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ANU Hessen: Netzwerk zum Schuljahr der Nachhaltigkeit

Sieben Umweltbildungszentren in Hessen wollten nicht länger Einzelkämpfer sein. Sie haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen und führen gemeinsam das Schuljahr der Nachhaltigkeit durch. Mit erprobten Unterrichtseinheiten, Lehrerfortbildungen sowie intensiver Betreuung und Beratung bringen sie Bildung für nachhaltige Entwicklung an Grundschulen. Das Ziel: Am Ende der vierten Klasse weiß jedes Kind, was BNE bedeutet und wie es dementsprechend handeln kann.

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NHZ Thüringen: Koordination für ein starkes Netzwerk

Seit 2011 gibt es in Thüringen das landesweite Nachhaltigkeitszentrum (NHZ). Es ist u. a. Koordinator und Berater des landesweiten BNE-Netzwerks und Vermittler von Aktionen rund um das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung. Grundlage der Arbeit sind die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Auch die aktuellen Beschlüsse des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung bestimmen die Arbeit. Gefördert wird das NHZ aus Mitteln des Landes.

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netzwerk n e. V.: Pioniere des Wandels

Seit 2010 treiben verschiedene Studierendeninitiativen ihre Vision, Nachhaltigkeit an Hochschulen zu etablieren und auf die Wissenschaftspolitik einzuwirken, gemeinsam voran. Sie haben sich im Verein netzwerk n e. V. zusammengeschlossen und vernetzen sich seither bundesweit. Die engagierten Studierenden bringen die verschiedenen Akteure der deutschen Hochschullandschaft aus Lehre, Forschung, Betrieb und Governance zusammen und setzen gemeinsam zahlreiche Aktivitäten, wie etwa das Wandercoaching und eine Online-Plattform, um.

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Kommunen setzen sich für BNE ein

Kommunen sind Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung. Mobilität, Energie und sozialer Zusammenhalt werden maßgeblich von der kommunalen Ebene beeinflusst. Im Rahmen der didacta 2017 präsentieren sich vom 14.-18. Februar Kommunen, die sich besonders für BNE engagieren. Hier finden Sie die Kommunen im Kurzporträt.

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Beispiel Lernort Natur – Von Umweltbildung zu BNE

Umweltbildungszentrum Licherode: Hier können Schülerinnen und Schüler in der Natur lernen. Idyllisch in Nordhessen gelegen, bietet das Bildungszentrum Klassenfahrten mit bio-regionaler Vollverpflegung, Ferienfreizeiten, Seminare und Weiterbildungen an.

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Beispiel Netzwerk LeNa – Für BNE in der LehrerInnenbildung

Das deutschsprachige Netzwerk LeNa setzt sich dafür ein, dass Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Ausbildung mehr lernen als Inhalte und Didaktik. Um Bildung für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln, reicht es nicht, einzelne Themen, wie Klimawandel, Welternährung oder Biodiversität im Unterricht zu behandeln.

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