BNE-Portal: CO2-Rechner im Vergleich

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CO2-Rechner im Vergleich

07.03.12

BildanfangKleine Pflanzen in Händen© iStockphoto.com/Amber Antozak Bildende

Sie möchten sich einmal selbst auf den Prüfstand stellen und schauen, in welchem Bereich Sie für das Klima abspecken könnten? Dann geben Sie doch Ihre Daten in einen der vielen CO2-Rechner ein und lassen sich die Werte einmal ausrechnen – dazu gibt es wertvolle Tipps. Und die Slideshow verrät Ihnen vorab schon einmal die zehn C02-schädlichsten Lebensmittel.

Von Anbau und Ernte über Veredelung und Konservierung bis hin zum Transport und Verkauf stehen je nach Speise unterschiedlich viele Posten in der Klimabilanz. Im Einkaufs-Rechner von co2online können Sie Ihren individuellen Warenkorb zusammenstellen und den CO2-Ausstoß in Relation zu anderen Aktivitäten setzen: 13 Bio-Eier aus Freiland-Haltung entsprechen etwa fünf Kilometern Autofahrt. Ähnlich, aber einfacher funktioniert der eaternity-Rechner, der außerdem eine alphabetische Liste mit CO2-Äquivalenten pro Kilogramm anbietet.

Doch die Ernährung allein ist nur ein Faktor von vielen in der Klimabilanz, eher kompakt ist der Posten z.B. im großen Klimaktiv-Rechner des Umweltbundesamts. Grafisch anspruchsvoll aufbereitet und inhaltlich erschöpfend, zählt er zu den umfangreichsten deutschsprachigen CO2-Rechnern im Netz. Sehr detailliert sind die Bereiche Heizung und Verkehr. Wer viel Zeit hat, wird schon von den Fragen allein profitieren: Was habe ich doch gleich für einen Heizungstyp?

Wer es hingegen eilig hat, ist beim Klimatest von Greenpeace Berlin richtig. Der Test dauert nur wenige Sekunden und bietet eine erste Orientierung hinsichtlich des eigenen Gesamtverbrauchs. Zum Vergleich werden Daten aus anderen Wirtschaftsregionen bereitgehalten: Der deutsche Durchschnittswert beträgt laut Greenpeace 10,32 Tonnen CO2 pro Jahr und Kopf, der Weltdurchschnitt hingegen liegt bei 3,88 Tonnen. In Afrika sind es sogar nur 0,89 Tonnen.

Einen guten Mittelweg findet der Online-Rechner des österreichischen Portals zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. In etwa zehn Minuten werden dort die wichtigsten Bereiche in angemessener Tiefe abgedeckt, und am Ende gibt es eine Reihe individueller, realistischer Tipps zur Verringerung des eigenen CO2-Ausstoßes.


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