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Studie: Junge Menschen konsumieren umweltbewusst

07.09.10

Quelle: DSGV

BildanfangGeld© Claudia Hautumm/ PixelioBildende

Der Großteil der jungen Erwachsenen achtet darauf, die eigenen Konsumbedürfnisse in Einklang mit dem Umweltschutz zu bringen. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) und des F.A.Z.-Institutes zur Finanzkompetenz junger Erwachsener.

Demnach gaben 63 Prozent der Befragten gaben an, zugunsten des Umweltschutzes auf Luxusartikel oderandere Produkte zu verzichten.

Geldangelegenheiten sind unbeliebtes Thema

Allerdings befasst sich nur jeder zweite Jugendliche  gerne mit Geldangelegenheiten. 44 Prozent der jungen Menschen betrachten die Auseinandersetzung mit Finanzthemen zwar als notwendig, fühlen sich aber von den Informationsangeboten offensichtlich zu wenig angesprochen. "Wir müssen daher besonders jungen Menschen den Zugang zu Finanzthemen erleichtern", so DSGV-Präsident Heinrich Haasis bei der Vorstellung der Studie heute in Berlin.

Engagement für mehr Finanzbildung

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband engagiert sich für eine bessere finanzielle Allgemeinbildung, auch im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", einer weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen. Unter anderem stellt der Beratungsdienst Geld und Haushalt zahlreiche Broschüren und Planungshilfen für junge Menschen kostenlos zur Verfügung.  "Als Partner aus der Finanzwirtschaft sind wir beim Jahresthema 2010 'Geld' ganz besonders engagiert. Wir haben den Aufbau der Internet-Plattform www.mehr-wissen-mehr-tun.de für Verbraucher unterstützt, um die Nachhaltigkeitsthematik in die breite Öffentlichkeit zu transportieren", so Haasis.

Jeder 6. fühlt sich bei Finanzfragen überfordert

Insgesamt fühle sich jeder sechste junge Mensch - also rund 3,5 Millionen Personen - bei Finanzfragen überfordert und habe bereits kapituliert. Insbesondere bei den Geringverdienern verbinde fast jeder Dritte Befragte Geld mit Arbeit und Problemen. Die Studie zeige, so Haasis, dass gerade junge Menschen in unteren Einkommensgruppen besondere Unterstützung bei ihrer Finanzplanung brauchten.

Finanzkompetenz wichtiger Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

Finanzkompetenz ist ein wichtige Teilkompetenz der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Nur wer mit seinen Bedürfnissen und persönlichen Ressourcen wie auch mit seinem Geld nachhaltig umgehen kann, wer bei Versicherungen, Renten und Steuern den Überblick behält, kann sich eine gesicherte Lebensgrundlage verschaffen. Diese bildet die Basis für ein selbstbestimmtes Leben. Darüber hinaus zeigt eine ökonomische Bildung in diesem Sinne, wie das Wirtschafts- und Finanzsystem funktioniert und versetzt Bürger in die Lage, Missstände zu erkennen. Sie vermittelt Fähigkeiten, die Menschen benötigen, um sich für Veränderungen einzusetzen.

Repräsentative Studie

Für den repräsentativen Kundenkompass Finanzkompetenz wurden im Mai 2010 in Deutschland 1.006 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 39 Jahren befragt.

zur Pressemitteilung des DSGV
www.mehr-wissen-mehr-tun.de


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