Ökonomische Bildung für bayerische Schüler
16.07.10
Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
© StMJVBildende
Die bayerische Landesregierung hat ein neues Internetportal zur ökonomischen Verbraucherbildung gestartet. Lehrer finden dort Unterrichtmaterialien, Fortbildungsangebote und außerschulische Kooperationspartner rund um Themen wie Handyschulden, Finanzkrise oder Datenschutz im Internet.
Die Angebote unter www.verbraucherbildung.bayern.de sind auf die Lehrpläne des Landes zugeschnitten. Wie funktionieren die Finanzmärkte? Was bedeutet nachhaltiges Wirtschaften? Welche Kosten habe ich durch meinen neuen Handyvertrag? Solche und weitere Fragen behandeln die vorgestellten Unterrichtshilfen und Projektvorschläge.
Fortbildung und Schulversuch
Zusätzlich dazu bietet die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen ab dem kommenden Schuljahr onlinebasierte Fortbildungen zum Thema an. Zum neuen Schuljahr startet außerdem ein Schulversuch zur Stärkung der ökonomischen Verbraucherbildung.
Mehr Nachhaltigkeit in Bayern
Verbraucherschutzministerium und Kultusministerium hatten im Februar 2009 fächerübergreifende Richtlinien für die ökonomische Verbraucherbildung erlassen. Die Vorgaben betonen, dass die Schüler mehr über Wirtschaft im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung lernen sollen. Die Schüler sollen erkennen: Wirtschaftliches Handeln, also zum Beipsiel Konsum, wirkt sich auch auf Umwelt und Gesellschaft aus. Auch Fragen wie Generationengerechtigkeit oder die Lebensverhältnisse auf anderen Kontinenten soll ökonomische Verbraucherbildung thematisieren.
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