Deutsche UNESCO-Kommission im Rat für Nachhaltige Entwicklung
04.06.10
Quelle: Bundesregierung
Bundeskanzlerin Angela Merkel beruft Walter Hirche, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, in den Rat für Nachhaltige Entwicklung. Das teilte die Bundesregierung jetzt mit.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals 2001 eingesetzt. Er berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
„Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Arbeit. Mit Walter Hirche beruft die Bundeskanzlerin einen herausragenden und erfahrenen Experten auf diesem Feld“, so Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Nachhaltige Entwicklung spielt in vielen Arbeitsfeldern der Deutschen UNESCO-Kommission eine wichtige Rolle. So koordiniert die DUK unter anderem die Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland“ auf der Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses und mit Mitteln des BMBF.
Nachhaltigkeit in Bisophärenreservaten
Das weltweite Netz von über 550 UNESCO-Biosphärenreservaten zeigt, wie Nachhaltigkeit vor Ort gelebt werden kann. Diese Modellregionen für nachhaltige Entwicklung schützen Landschaften, die durch den Menschen geformt wurden, und entwickeln sie zukunftsfähig weiter. In Deutschland gibt es 15 UNESCO-Biosphärenreservate, die biologische Vielfalt schützen, naturverträglichen Tourismus fördern und ökologische Landwirtschaft betreiben.
Schutz der Vielfalt
Auch in einem weiteren Kernbereich der UNESCO-Arbeit, der Kultur, spielt der Nachhaltigkeitsgedanke eine wesentliche Rolle. Kulturelle Vielfalt bietet ein unerschöpfliches Reservoir für mögliche Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Die UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen schreibt den Schutz dieser Vielfalt völkerrechtlich fest.
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