Stromspar-Check zeigt Erfolg
19.05.10
Quelle: Bundesministerium für Umwelt
© Stromspar-CheckBildende
Das Projekt "Stromspar-Check" bildet Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern aus, die Haushalte zum besseren Umgang mit Strom und Wasser beraten. Am Dienstag zogen die Initiatoren des Projekts eine positive Zwischenbilanz.
Das Projekt des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) und des Deutschen Caritasverbandes erzielt hohe CO2-Einsparung und gute Vermittlungsquoten. Das gab Umweltminister Dr. Norbert Röttgen gemeinsam mit den Vorsitzenden der Verbände bekannt. „Die Kombination aus Umweltschutz und Hilfe zur Selbsthilfe für sozial Schwache ist in diesem Projekt sehr gut gelungen“, urteilte Röttgen.
1.200 Helfer für 26.000 Haushalte
Seit Beginn des vom Umweltbundesministerium geförderten Projektes Anfang 2009 beteiligten sich über 1.200 Langzeitarbeitslose. Die neu geschulten Stromsparer halfen gut 26.000 Haushalte mit geringem Einkommen, Wasser und Strom zu sparen. Neben nützlichen Informationen zum Verbrauchsverhalten bekamen die Haushalte kostenlos Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten.
Erfolg auch für Kommunen
Das Klimaschutz- und Sozialprojekt erzielte bisher eine CO2-Reduzierung von 70.000 Tonnen. Die besuchten Haushalte sparten durchschnittlich 92 Euro im Jahr an Stromkosten ein. Auch die beteiligten Kommunen profitieren von dem Programm: Sie sparen für jeden Haushalt mit staatlichem Transfereinkommen 63 Euro an Wasser- und Heizkosten ein.
Suche nach Unterstützern
Von den Stromsparhelfern fand bisher jeder Fünfte im Anschluss an die Tätigkeit wieder eine reguläre Arbeitsstelle. Aufgrund des Erfolges wollen eaD und der Deutsche Caritasverband den Stromspar-Check jetzt von 70 auf über 100 Standorte ausweiten. Dafür suchen sie für das Projekt im Rahmen der Klimaschutzinitiative weitere Unterstützer und Sponsoren in den Kommunen und im Kreis der Energieversorger.
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