Umweltbundesamt (UBA)
Das UBA ist Deutschlands zentrale Umweltbehörde. Es forscht zu Umwelthemen, berät die Bundesregierung und informiert die Öffentlichkeit. Außerdem setzt das UBA Umweltgesetze um, organisiert zum Beispiel den Emissionshandel. Bildungsarbeit zu Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung ist eine der zentralen Aufgaben der Behörde.
Das UBA will Risiken für Menschen und Umwelt rechtzeitig erkennen, bewerten und praktikable Lösungen vorschlagen. Dazu forschen Fachleute des Amtes in eigenen Laboren und vergeben Forschungsaufträge an wissenschaftliche Einrichtungen im In- und Ausland. Das UBA ist Partner und Kontaktstelle Deutschlands zu zahlreichen internationalen Einrichtungen, wie etwa der WHO.
Angebot: Information und Beratung
Das UBA bietet umfangreiche Informationsquellen zu allen relevanten Umweltthemen: von Verbrauchertipps zu nachhaltigem Handeln über Datenbanken, etwa zur Umweltsituation in Deutschland, bis hin zu wissenschaftlichen Studien und Bildungsmaterialien für alle Altersstufen. Mit der Umweltinformation betreibt das UBA einen telefonischen Auskunftsdienst, der Fragen rund um den Umweltschutz beantwortet.
Förderung
Die Behörde fördert gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz Verbände, Initiativen und Organisationen, die im Umwelt- oder im Naturschutz tätig sind. Einer der Förderbereiche ist die Umweltbildung.
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Das Umweltbundesamt koordiniert im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" die Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und kommentiert die Fortschrittsberichte dazu. Es betreut Forschungs- und Verbändeprojekte zu Themen der Nachhaltigkeit, zur Nachhaltigkeitsbildung und -kommunikation sowie zu zahlreichen weiten Bereichen der Lokalen Agenda21. Das UBA engagiert sich als Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade.
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