Kultusministerkonferenz (KMK)
Bildende
Laut Grundgesetz liegen die Zuständigkeiten für das Bildungswesen und die Kultur im Wesentlichen bei den Ländern. In der Kultusministerkonferenz (KMK) treffen sich die für Bildung, Forschun, Wissenscahft und Kultur zuständigen Minister der 16 Bundesländer. Sie behandeln Angelegenheiten der Kultur- und Bildungspolitik von überregionaler Bedeutung.
Die Kultusministerkonferenz hat sich frühmit Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandergesetzt. Davon zeugen insbesondere die Beschlüsse "Umwelt und Unterricht" aus dem Jahr 1980 sowie "Eine Welt/Dritte Welt in Unterricht und Schule" aus dem Jahr 1998.
Leitfäden für Umsetzung von BNE
Als wesentliche Beiträge zur UN-Dekade hat die Kultusministerkonferenz im Juni 2007 zwei grundlegende Initiativen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Zum einen hat sie gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission eine Empfehlung zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule" verabschiedet. Deren Ziel ist es, im Unterricht das Verständnis junger Menschen für die komplexen Zusammenhänge zwischen Globalisierung, wirtschaftlicher Entwicklung, Konsum, Umweltbelastungen, Bevölkerungsentwicklung, Gesundheit und sozialer Verhältnissen zu fördern. Zum anderen hat die Kultusministerkonferenz einen umfangreichen Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung vorgestellt. Er entstand in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der Orientierungsrahmen liefert die Grundlage für die Entwicklung von Lehrplänen, gibt konkrete Empfehlungen und bietet Material für den Unterricht an.
Projekte und Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die KMK ist über ihren Berichterstatter für BNE zusammen mit dem BMZ in die bundesweite Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung eingebunden. Darüber prüft die KMK, inwieweit der Orientierungsrahmen auf weitere Fächer bzw. Fächerverbünde und die Sekundarstufe II und den Beruflichen Bereich ausgeweitet werden kann.
Empfehlung der KMK und der Deutschen UNESCO-Kommission
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