Commission on Sustainable Development (CSD)
Die Kommission für nachhaltige Entwicklung wurde 1993 von der UN-Generalversammlung gegründet. Als Unterorgan des Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) setzt sie sich für die Umsetzung der Agenda 21 ein. Der CSD gehören 53 vom Wirtschafts- und Sozialrat gewählte Mitgliedstaaten an, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland (Stand März 2007).
Zu den Aufgaben der Kommission gehört die Bewertung des weltweiten Fortschritts bei der Umsetzung der Agenda 21 und der "Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung". Sie erarbeitet politische Richtlinien für die lokale, regionale, nationale und internationale Ebene des Johannesburg "Plan of Implementation", entwickelt Vorschläge zur Förderung der Nachhaltigkeit und bemüht sich um den Dialog und die Vernetzung der Akteure.
In Anlehnung an die Agenda 21 verabschiedete die CSD 1996 ein internationales Arbeitsprogramm für Erziehung, öffentliches Bewusstsein und Training für Nachhaltigkeit. Auf jährlichen Konferenzen werden Themen- und Handlungsfelder der Agenda 21 behandelt. Bildung für nachhaltige Entwicklung bildet ein Querschnittsthema innerhalb des Mehrjahresprogramms der CSD.
Die CSD hat ein Bildungsgremium (UN CSD Education Caucus) eingerichtet, das im Rahmen des UN-Systems zur Förderung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung beitragen soll.
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