BNE-Portal: ÜBER LEBENSKUNST.Schule

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ÜBER LEBENSKUNST.Schule

ÜBER LEBENSKUNST.Schule
Bildungsbereich: Schulische Bildung
Maßnahme Nr. 69

Ziele
Mit dem Projekt ÜBER LEBENSKUNST.Schule werden 18 Künstlerinnen und Künstler bzw. Kulturschaffende aus verschiedenen Teilen Deutschlands in zehn berufsbegleitenden Modulveranstaltungen zu Expertinnen  und Experten für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) qualifiziert und auf eine Zusammenarbeit mit Schulen vorbereitet. Im Laufe der zehnmonatigen Ausbildung – vom 7. September 2010 bis 2. Juli 2011 – entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Projekte an Schulen, um mit Kindern und Jugendlichen einen positiven Entwurf anderer Lebensmodelle zu wagen, nachhaltige Lebensführung zu erproben und einzuüben. Die Projektvorhaben werden im August 2011 im Rahmen des ÜBER LEBENSKUNST.Festival (http://www.ueber-lebenskunst.org/contents/news_view/144) präsentiert und ab dem Schuljahr 2011/2012 umgesetzt.
ÜBER LEBENSKUNST.Festival

Ausgangssituation
Um den vielfältigen Herausforderungen des globalen Wandels zu begegnen, benötigen wir kritisches und vorausschauendes Denken, Empathie, Kooperation und die Fähigkeit zum kreativen Problemlösen. Diese Kompetenzen zu entwickeln ist das Ziel des Lern- und Handlungskonzepts "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). In dem Projekt ÜBER LEBENSKUNST.Schule wird BNE mit dem kreativen Potenzial kultureller Bildung verbunden. So wird es möglich, sich mit den Bedingungen nachhaltiger Entwicklung auf kognitiver, affektiver und sozialer Ebene auseinander zu setzen. In der Erprobung zukunftsfähiger Lebensweisen mittels ästhetischer Lernprozesse und kreativer Beteiligung sehen die Projektverantwortlichen eine große Chance sowie ein bisher noch unzureichend bearbeitetes Praxisfeld.

Entwicklungsschritte und Akteure
Das Ausbildungsprogramm umfasst zehn Modulveranstaltungen à 2,5 Tage, die in einem Abstand von etwa vier Wochen stattfinden. Parallel dazu steht allen Beteiligten, Teilnehmerinnenund Teilnehmern, Referentinnen, Referenten und Koordinatorinnen eine internetbasierte Lernplattform der FU Berlin für den kontinuierlichen Austausch zur Verfügung. Die Modulthemen sind: Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung, Die Schule als Arbeitsfeld, Kulturelle Dimensionen der Nachhaltigkeit, Kulturelle Bildung, Kunst und Pädagogik, Partizipation, Kommunikation und Moderation, Praxistransfer, Evaluation und Dokumentation. Darüber hinaus wird eine Exkursion zu einem gelungenen Praxisprojekt angeboten.
In den Modulen wechseln sich theoretische Inputs und praktische Übungen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ab. Im Zentrum stehen Methoden für die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zudem bieten jeweils zwei der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Workshop an, um ihre eigene künstlerische Arbeitsweise vorzustellen. Die Module unterstützen den Transfer des Gehörten und Erfahrenen in die Projektentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihre Rollenbestimmung. Die Koordinatorinnen betreuen und beraten sie dabei kontinuierlich.

Überprüfungskriterien

  • Wie viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung nehmen bis Juli 2011 regelmäßig an den Modulen teil und schließen die Ausbildung bis Ende 2011 mit einem Zertifikat der Freien Universität Berlin ab?
  • Wie viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen ihre Projektideen im Schuljahr 2011/2012 um? (Zeit: bis Sommer 2012)
  • Wie viele Schülerinnen und Schüler partizipieren insgesamt an den Projekten und in wie vielen Projekten gelingt es, die gesamte Schule einzubeziehen (einschl. Lehrpersonal)? (Zeit: bis Sommer 2012)
  • Ist es den Künstlerinnen und Künstlern gelungen, im Rahmen ihrer Projekte die inhaltliche Überschneidung von BNE und ästhetisch-kultureller Bildung als eigenständiges Handlungsfeld zu entwickeln und zu definieren? (Zeit: bis Ende 2011)
  • Wurden erfolgreich Maßnahmen ergriffen, um das Modellvorhaben in eine konzeptionelle Weiterentwicklung der beteiligten Bereiche BNE und kulturelle Bildung zu überführen und einen Transfer in die einschlägigen Institutionen zu gewährleisten? (Zeit: bis Sommer 2012)

Weitere Informationen


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