Leuchtpol gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich mbH
Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben!
Bildungsbereich: Elementarbereich
Maßnahme Nr. 67
Ziele
Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Bildung von Kindern im Elementarbereich zum zukunftsweisenden Themenfeld "Energie und Umwelt".
Anliegen von Leuchtpol ist hierbei, dass Kinder im Vorschulalter spielerische (bewusste) Zugänge zu ihrer Umwelt und insbesondere zum Phänomen Energie finden und einen verantwortungsvollen, sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen, speziell bei der Nutzung von Energie im Rahmen ihres Handlungsspielraums erlernen. Bei den Kindern sollen vor allem Basiskompetenzen gefördert werden, die eine Grundlage legen für Gestaltungskompetenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Im Kern geht es darum, Entscheidungskompetenzen und Handlungsmöglichkeiten für die gemeinsame, partizipative Gestaltung der Zukunft zu entwickeln.
Ausgangssituation
Kinder eignen sich gerade in der vorschulischen Zeit ihre Umwelt durch aktive Auseinandersetzung an. Dazu sind vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten notwendig. Kinder erkunden und erforschen ihre Umwelt spielerisch. Erwachsene begleiten und unterstützen sie dabei.
Das Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kindergarten am Beispiel Energie und Umwelt" findet seine Realisierung in der Leuchtpol gGmbH. Leuchtpol ist auf die Aktivitäten zweier sehr unterschiedlicher Akteure zurückzuführen, die durch die politische Rahmengebung der deutschen UNESCO-Kommission zusammengefunden haben: Zum einen der ANU-Bundesverband, der Dachverband der Umweltbildungseinrichtungen, und zum anderen das Energieunternehmen E.ON AG.
Entwicklungsschritte und Akteure
- Ca. 4.000 Kindergärten beteiligen:
Etwa 10 % der Tageseinrichtungen für Kinder (mindestens 4.000 Einrichtungen) in Deutschland beteiligen sich bis Ende 2012. - Impulse für die bildungspolitische Verankerung geben:
Leuchtpol hat bis Ende 2012 die Ergebnisse der Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts in den Diskurs der FachexpertInnen und bildungspolitisch Verantwortlichen eingebracht. - Einen konstruktiven Dialog zwischen Umweltbewegung und Energiekonzern führen:
Das Projekt leistet einen Beitrag, um die umwelt- und gesellschaftspolitische Dimension des Projekts konstruktiv mit zu gestalten. Dies gilt auch für die Fragen einer Kooperation eines Energiekonzerns, E.ON, mit einem Teil der Umweltbewegung, ANU. Hierunter fallen: Gesellschaftliche Debatten zu Nachhaltigkeits- und Energiefragen bereichern, Diskussionen zu Bildungspartnerschaften anregen, Durchführung von Stakeholder-Dialogen etc. - Projektgesellschaft dauerhaft etablieren:
Im Projektverlauf werden Weichen gestellt, um die Projektgesellschaft als Weiterbildungsträger im Bereich Umweltbildung und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung über 2012 hinaus dauerhaft zu etablieren.
Überprüfungskriterien
Ist die angestrebte Zahl von beteiligten Tageseinrichtungen für Kinder erreicht worden?
Wird das pädagogische Rahmenkonzept von den ErzieherInnen angenommen?
Wie viele und welche Art von Projekten werden im Anschluss an die Fortbildungen in den Kindergärten mit den Kindern entwickelt und durchgeführt?
Wie viel Aufmerksamkeit erzielt das Projekt in der Fachszene (z.B. Diskussionsbeiträge in Fachzeitschriften, Anfragen von Trägern / Institutionen)?
Wie oft wird die Webseite besucht, mit welcher durchschnittlichen Aufenthaltsdauer?
Wie viele Stakeholder-Gespräche werden geführt?
Wo konnte Leuchtpol bis Ende 2012 Impulse zu BNE in die Bildungspläne und Curricula der Fachschulen geben (2012)?
Wie viele eigene Veranstaltungen und Beiträge werden initiiert?
Wie viele Regionalbüros etablieren sich fest in der Bildungslandschaft und können über 2012 hinaus arbeiten?
Existiert Leuchtpol über 2012 hinaus?
Konnten in den Regionen stabile Strukturen die Kontinuität sichern?
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