BNE-Portal: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt)

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Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt)

Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm (ENSA)
Bildungsbereich: Außerschulische und Weiterbildung
Maßnahme Nr. 53

Ziele
Das ENSA-Programm fördert entwicklungspolitisch orientierte Begegnungen zwischen Schüler/innen und Lehrer/innen aus Deutschland mit Schüler/innen und Lehrer/innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa finanziell und inhaltlich-qualitativ durch pädagogische Beratung und Begleitung. Programmziel ist, dass die Teilnehmenden mittelfristig ihre gesammelten Erfahrungen zu globalen Zusammenhängen und interkulturellen Begegnungen
in den schulischen Alltag und in das lokale Umfeld der Schule einbringen und damit entwicklungspolitisches Lernen durch (Peer-)Einsatz fördern. Unterstützt wird dieses Ziel durch die Kooperation von Schulen und NROs in Nord und Süd. Die gemeinschaftliche Programmgestaltung mit entwicklungspolitischen NROs und Schulen soll langfristig zur strukturellen Förderung entwicklungspolitischer Bildung im Schulumfeld beitragen.

Ausgangssituation
Mit dem Programm setzt das BMZ einen Bundestagsbeschluss aus dem Jahr 2002 zur Förderung des entwicklungspolitischen Jugendaustauschs in die Praxis um. Das ENSA-Programm legt den Fokus auf Begegnungen von Schüler/innen aus Nord und Süd, die in längerfristiges entwicklungspolitisches Engagement der Schulen und durch die Begleitung durch lokal ansässige NROs eingebettet sind. Die durch das Programm geförderte Zusammenarbeit
von Schulen und NROs kann schulische und außerschulische Kooperationen besonders in Ganztagsschulen bereichern.

Entwicklungsschritte und Akteure
Nach einer Pilotphase in 2005 und einer Erprobungsphase in 2006 und 2007 befindet sich das Programm seit dem 01. 09. 2007 in der regulären Umsetzung. Die Ergebnisse und Empfehlungen interner und externer Evaluierungen fließen in die weitere Programmentwicklung ein. Eine Internetseite ist derzeit im Aufbau: www.ensa-programm.de.
Zentrale Programmelemente sind: gemeinsame Programmentwicklung durch das ASA-Programm und NROs, gemeinsame Programmentwicklung und Antragstellung durch Schulen und NROs in Nord und Süd – bei partizipativer Einbindung der Teilnehmenden – sowie umfassende pädagogische Betreuung durch Beratung, Begleitung, ergänzende Vor- und Nachbereitungsseminare und organisierte Vernetzungsveranstaltungen.

Überprüfungskriterien
Sind die teilnehmenden Schüler/innen und Lehrer/innen durch ihre Programmteilnahme motiviert und qualifiziert, ihre Erfahrungen an ihr lokales Umfeld weiterzugeben?
Wie viele der Teilnehmenden entfalten welche Aktivitäten zur Erfahrungsweitergabe?
Wie sehr wird das Programm von Schulen und NROs nachgefragt und wie viele NROs und Schulen stellen gemeinsam Anträge?
Wie langfristig ist ihre Kooperation und wie wirkt sich diese auf die entwicklungspolitische Bildungsarbeit an der jeweiligen Schule aus?
Wie wirkt sich die Kooperation von ENSA und NRO auf struktureller Ebene auf entwicklungspolitische Bildungsarbeit im schulischen Umfeld aus?


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