BNE-Portal: Nordrhein-Westfalen

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Nordrhein-Westfalen

Agenda 21 in Schule und Jugendarbeit
Bildungsbereich: schulische Bildung
Maßnahme Nr. 41

Ziele
Nordrhein-Westfalen arbeitet im Programm Transfer-21 in verschiedenen Programmelementen (ortsnahe Fortbildung und Beratung, regionalisierte Strukturen durch Einbindung von Kompetenzzentren, Kernschulen als Orte der Multiplikation in der Region, Netzwerke im Ganztag in Kooperation mit der Serviceagentur "Ganztägig lernen", Modellprojekt Kindertageseinrichtungen, Schwerpunktsetzungen durch innovative Projekte in thematischen Netzwerken, Kampagnenarbeit u. a.) zur Verankerung der BNE in den Strukturen des Landes.

Ausgangssituation
Mit Beginn der Arbeit im Programm Transfer-21 NRW 2004 wurden die verschiedenen Instrumente und Unterstützungsleistungen gebündelt. Dies war – abgestimmt mit dem Schulministerium (Federführung) und dem Umweltministerium – der Start für die Entwicklung und Ausgestaltung eines Unterstützungssystems zur Beratung und Qualifizierung der verschiedenen Adressaten und Akteure der BNE/des Globalen Lernens.
Durch die Kooperation der beteiligten Ministerien (unter Federführung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in Verbindung mit einer Steuergruppe), die Bezugnahme auf die länderspezifischen Rahmenbedingungen und Infrastrukturen, ausgebildete Moderator/innen der Lehrerfortbildung in NRW, die systematische Einbindung von außerschulischen Partnern und die Entwicklung programmspezifischer Zugänge zur Agenda-Thematik konnte
die Einwerbung der Schulen erheblich gesteigert werden.

Entwicklungsschritte und Akteure
Der Aufbau eines Beratungs- und Unterstützungssystems für die Schulen im Lande ging einher mit der Einwerbung
von kompetenten Partner/innen und Fachorganisationen. Es liegt ein inzwischen abgestimmtes und auf
die Bedürfnisse
der Schulen zugeschnittenes Qualifizierungs- und Beratungsangebot vor. Dieses Angebot wird realisiert durch ein eigens eingerichtetes Multiplikatoren-Programm in NRW. Eine fortlaufende Qualifizierung in Richtung Unterrichtsentwicklung erfolgt über die Fortbildungsstaffel zum Kooperativen Lernen nach Norm Green. Dieses Angebot steht den Kernschulen als Fortbildungsstaffel ebenfalls zur Qualifizierung zur Verfügung.
Ergänzt wird das Angebot für Schulen durch einen weiteren Schwerpunkt im Programm Transfer-21 NRW: Qualifizierung von außerschulischen Partnern auf der Grundlage eines entwickelten Curriculums. Unterstützt werden die Präsenzveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen durch netzgestützte Verfahren: passwortgeschützte Zugänge zu Bausteinen der Unterrichts- und Schulentwicklung, Instrumente des Qualitätsmanagements, einer umfangreichen Methodenwerkstatt und durch verschiedene Datenbanken (u. a. außerschulische Lernorte, Schuldatenbank, Referent/innen-Datenbank). Über das zentrale Einstiegsportal www.agenda21schulen.de sind die genannten Unterstützungsleistungen abrufbar.
Weitere Schritte sind der Ausbau der Ganztagsnetzwerke, die Weiterentwicklung thematischer Schwerpunkte (u. a. Ernährung und Bewegung im Ganztag, Klima-Schulen, Schülerfirmen) und die Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen (u. a. Kernschulen und Kompetenzzentren).

Überprüfungskriterien
Konnten die Ganztagsnetzwerke ausgebaut werden?
Sind die thematischen Schwerpunkte weiterentwickelt worden?
Konnten die Beratungsstrukturen erfolgreich weiterentwickelt werden?


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