BNE-Portal: Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung

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Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung

Internationale Agenda-21-Schulen
Bildungsbereich: Schulische Bildung
Maßnahme Nr. 27

Ziele
Um den Aspekt "Globale Entwicklung" in der BNE zu stärken, sollen in den Jahren 2007-2008 für Lehrer/innen und Multiplikator/innen ein Fortbildungsprogramm sowie Unterrichtsmaterialien angeboten werden. Themenbereiche sind: Fairer Handel, Wasser und Konsum; in den Jahren 2005/2006: Wohnen, Leben, Lernen in anderen Ländern; Gesundheit und Lebensqualität. Zudem soll bis 2010 in den an der Kampagne beteiligten Bundesländern die Zahl der Schulen, die sich für eine Auszeichnung als "Internationale Agenda-21-Schule" bewerben, gegenüber dem Jahr 2007 verdoppelt werden.

Ausgangssituation
Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e. V. hat im Jahr 2004 die Weiterentwicklung des seit zehn Jahren existierenden Programms "Umweltschule in Europa" beschlossen. "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda- 21-Schule" ist die deutsche Variante der internationalen "Eco-Schools", Kampagne der Foundation for Environmental Education (FEE). Im Jahre 2007 haben sich in Deutschland ca. 500 Schulen an der Kampagne beteiligt. International gesehen sind 20 000 Schulen in 37 Staaten an der Kampagne beteiligt.
Aktuelle Informationen finden sich unter:
www.eco-schools.org
bzw. www.fee-international.org
bzw. www.umwelterziehung.de.

Entwicklungsschritte und Akteure
Seit 2005 betreibt die DGU die Weiterentwicklung der "Umweltschulen in Europa" zu "Internationalen Agenda-21-Schulen". Bei der Kampagne handelt es sich um ein Programm zur Profilbildung von Schulen, verbunden mit Beratung, Förderung und Zertifizierung. Zudem werden internationale Partnerschaften von Schulen vermittelt. Die Vorgehensweise bei der Etablierung einer "Internationalen Agenda-21-Schule" im globalen Netzwerk der "Eco-Schools" ist weltweit gleich.
Diese Vorgehensweise birgt den Vorteil, dass die beteiligten Schulen ihre Projekte jederzeit mit Partnerschulen auf der ganzen Welt vergleichen können. Die Schulen können je nach erreichtem Ergebnis unterschiedlich ausgezeichnet werden.
Von 2007 bis 2010 soll schrittweise die Zahl der Schulen, die sich an der Kampagne beteiligen, gesteigert werden. Zudem sollen Aspekte des Themenfeldes "Globale Entwicklung" durch die Kampagne deutlicher in beteiligten Schulen verankert werden. Schließlich soll ein neues Evaluierungs- und Zertifizierungsinstrument etabliert werden.

Überprüfungskriterien
Sind die Fortbildungen durchgeführt worden?
Ist die schrittweise Erweiterung der beteiligten Schulen auf ca. 1000 bis zum Jahr 2010 erfolgt?
Ist ein auf Nachhaltigkeit abstellendes Evaluations- und Zertifizierungsinstrument entwickelt worden und hat es
sich bis 2010 etabliert?


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