BNE-Portal: Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU)

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Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU)

Transfer in regionale Planungs- und Entwicklungsprozesse
Bildungsbereich: Außerschulische und Weiterbildung, Informelles Lernen
Maßnahme Nr. 26

Ziele
Regionale Planungs- und Entwicklungsprozesse sollen durch Kampagnen, Informations- und Bildungsarbeit so begleitet bzw. gesteuert werden, dass sie als Angebote informeller Bildung einen Beitrag zum Transfer von BNE leisten können.

Ausgangssituation
Die BANU-Bildungsstätten begleiten – häufig mit weiteren Kooperationspartnern – eine Vielzahl von regionalen Entwicklungsprozessen (z. B. in Großschutzgebieten und Modellregionen sowie Agenda-21-Prozessen) und führen Kampagnen (z. B. regionale Flusskonferenzen) durch, um Aspekte der nachhaltigen Entwicklung auf regionaler Ebene zu transferieren. Derartige Prozesse und Kampagnen können stärker genutzt werden, um BNE durch informelle Bildungsangebote in die Fläche zu tragen.
So kooperiert zum Beispiel die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) seit 2002 mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Naturpark-Regionen des östlichen Sauerlands, zwecks Unterstützung der nachhaltigen Regionalentwicklung mit Schwerpunkt Natur- und Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft, Energie und Tourismus.
Partner sind z. B. Städte und Dörfer, Naturparks, Heimat-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände, Touristik-, Wanderverbände sowie Hochschulen. Auf einer von der NUA mitgestalteten Regionalkonferenz im Jahre 2007 wurde eine die Landesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit bei der nachhaltigen Regionalentwicklung angestoßen.
Eines der Projekte ist dabei auch die Ausbildung und Zertifizierung von Natur- und Landschaftsführer/innen, die bei ihren Führungen auch die Thematik "Nachhaltige Entwicklung der Region" behandeln. Kooperationen mit weiteren Naturpark-Regionen laufen bzw. stehen an.

Entwicklungsschritte und Akteure
Die BANU-Bildungsstätten und der BANU als ihr Zusammenschluss werden sich gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern darauf konzentrieren:

  • die Begleitung regionaler Entwicklungsprozesse im Sinne einer informellen Bildung stärker für den Transfer von BNE zu nutzen
  • Akteure der Regionalentwicklung in BNE zu qualifizieren
  • Kampagnen zu Natur- und Umweltthemen in der Region als Grundlage der BNE und der nachhaltigen Entwicklung der Region ins Bewusstsein zu heben 
  • den Austausch über nachhaltige Regionalentwicklung zu gewährleisten und gute Praxisbeispiele für andere
    nutzbar zu machen.

Die BANU kooperiert dabei mit Institutionen, die vor Ort an der Regionalentwicklung mitwirken, insbesondere mit Bildungsinstitutionen.

Überprüfungskriterien
Wie viele regionale Entwicklungsprozesse wurden bei der Arbeit zum Transfer von BNE begleitet?
Wie viele regionale Entwicklungsprozesse im Sinne der BNE wurden durch den BANU unterstützt? Gibt es begleitende
Evaluationen?
Wie viele nachhaltige Regionalentwicklungen konnten über BANU-Foren koordiniert werden? Gibt es entsprechende
Ergebnisberichte?


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