Rheinland-Pfalz
Transfer von Bildung für nachhaltige Entwicklung in die schulische Bildung
Bildungsbereich: Schulische Bildung
Maßnahme Nr. 21
Ziele
In Rheinland-Pfalz wird das Thema BNE in unterschiedlichen Herangehensweisen in der schulischen Praxis verankert:
- Weiterentwicklung eines Schulnetzwerkes zur BNE bis 2014
- Integration von BNE in die Lehrerausbildung bis 2014
- Verstärkung der Kooperationen mit außerschulischen Partnern bis 2014 (insbesondere in den Ganztagsschulen)
- Intensivierung des Fortbildungsangebotes BNE bis 2014.
Ausgangssituation
Für die Weiterentwicklung des Schulnetzwerkes und die Ausgestaltung der Kooperation mit außerschulischen Partnern existiert in Rheinland-Pfalz ein System von insgesamt neun Fachberater/innen BNE, die die Schulen beraten und Fortbildungen organisieren. Unterstützt werden die Fachberater/innen durch die zuständigen Referent/innen am Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz (PZ) und am Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz (IFB). Alle Akteure sind vernetzt im landesweiten Arbeitskreis BNE am Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz und werden durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) und das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (MUFV) unterstützt. Alle Maßnahmen sind Teil der Umsetzungsstrategie der UN-Dekade in Rheinland-Pfalz und in das Programm Transfer-21 in Rheinland-Pfalz integriert. Landesweit sind die Aktivitäten Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes, deren regelmäßige Fortschreibung vom Landtag Rheinland-Pfalz am 21. 01. 1999 beschlossen wurde.
Entwicklungsschritte und Akteure
Zur Erreichung der Ziele werden im Land folgende Aktivitäten initiiert bzw. unterstützt:
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte (IFB, Fachberater)
- Bereitstellung von Publikationen, Herausgabe eines Newsletters (PZ)
- Neugestaltung des Internetportals www.nachhaltigkeit.bildung-rp.de bis Sommer 2007 (MBWJK, Fachberaterinnen
und Fachberater) - Bereitstellung eines umfangreichen Materialangebotes für Schulen (Thermokameras, Solarkoffer, Energiefahrräder
etc.) - Integration von BNE-Themen in die Lehrkräfteausbildung, differenziert nach den unterschiedlichen Schultypen und Ausbildungsphasen (Multiplikator/innen-Programm Transfer-21, PZ, IFB)
- Gestaltung des Wettbewerbs SUN – Schüler/innen und Schüler für Umwelt- und Nachhaltigkeit (Arbeitskreis BNE)
- Förderung von schulischen Nachhaltigkeitsaudits im Rahmen der schulischen Qualitätsentwicklung (IFB, Fachberater)
- Förderung von nachhaltigen Schülerfirmen (IFB, Fachberater, Multiplikator/innen-Programm Transfer-21)
- Kooperation mit der Ökumenischen Initiative: Herausgabe eines Lehrerhandbuchs Erd-Charta.
Überprüfungskriterien
Wie viele Schulen partizipieren am Schulnetzwerk (Kern-, Kooperations- und Kontaktschulen)?
Wie viele außerschulische Partner enthält das Netzwerk der schulischen Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz?
Wie häufig finden Tagungen der Netzwerkschulen und solche der außerschulischen Kooperationspartner statt?
Wie viele Lehrkräfte nehmen an den Fortbildungen zu BNE teil?
Wie viele staatliche Studienseminare für die verschiedenen Lehrämter wurden durch die Aktivitäten zur BNE in der Lehrerbildung erreicht?
Wie entwickelt sich die Nachfrage des Onlineangebotes unter www.nachhaltigkeit.bildung-rp.de?
Wie viele Schulen führen ein Nachhaltigkeitsaudit durch?
Wie viele nachhaltige Schülerfirmen gibt es in Rheinland-Pfalz?
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