Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSJ)
Freiwilligendienste machen kompetent
Bildungsbereich: Informelles Lernen
Maßnahme Nr. 2
Ziele
Benachteiligte und junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen bessere Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe und zum informellen, kompetenzbasierten Lernen im Freiwilligen Sozialen und im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FSJ/FÖJ) erhalten. Durch gezielte Kombinationen nonformeller und informeller mit formalen Bildungsanteilen während des Dienstes, soll die Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter Jugendlicher erhöht werden.
Ausgangssituation
Informelle Bildungsprozesse im freiwilligen Engagement, als Ort lebenslangen Lernens, gelangen zunehmend in den Fokus der fachwissenschaftlichen und fachpolitischen Aufmerksamkeit. Freiwilligendienste beinhalten besondere informelle Lernpotentiale. In den Jugendfreiwilligendiensten sind junge Menschen aus bildungsarmen und partizipationsfernen Schichten unterrepräsentiert. Kompetenzgewinn durch informelles Lernen kann zur Stärkung des Selbstbewusstseins benachteiligter Jugendlicher sowie zur Stärkung der Motivation zum formalen Lernen und damit auch entscheidend zur Gestaltungskompetenz im Sinne der BNE beitragen.
Entwicklungsschritte und Akteure
Das mehrjährige, mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Programm startet im Herbst 2007.
Neue, an den Zielgruppen und am Betreuungsbedarf orientierte Trägerstrukturen und -verbünde entwickeln neue Lern- und Betreuungskonzepte. Praxisbegleitend erfolgen ein Erfahrungstransfer und die Weiterentwicklung des Programms. Schul- und Ausbildungs- sowie Arbeitsmarkt-Akteure werden eingebunden. Das Programm wird wissenschaftlich begleitet.
Wie gelingt die Ansprache der Zielgruppen sowie die Kooperation und Einbindung von Migrantenorganisationen?
Überprüfungskriterien
Welche für die Zielgruppen passfähigen Einsatzfelder bewähren sich?
Welche Kompetenzbilanzen stehen am Ende des Dienstes bei den Teilnehmenden?
Welche Chancen ergeben sich für die Zielgruppe in Ausbildung und Arbeitsmarkt?
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang
