"Free your River!" - Die Flüsse Europas entdecken und schützen
Bildende
Im Jahr 2008 steht das Thema Wasser im Mittelpunkt der UN-Dekade. Schulen, die dieses Thema aufgreifen wollen, finden bei der Europäischen Kampagne „Free your River!“ das Rüstzeug für anspruchsvolle Flussprojekte, welche viele Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgreifen. Zielgruppe sind Schüler von 10 bis 12 bzw. von 15 bis 17 Jahren.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Untersuchung des Flusses am Heimatort. Hier können die Schüler ihr Wissen aus Biologie, Chemie und Geographie anwenden und vertiefen; entsprechende Checklisten und Anleitungen stellt die Kampagne bereit. Naturwissenschaftlich fundierte Methoden der Erkenntnisgewinnung können durch künstlerisch-ästhetisch Zugänge ergänzt werden, auch dafür werden geeignete Methoden angeboten. Die erfassten Daten sind zu bewerten, was die Gelegenheit bietet, über Werte im Umgang mit Natur und Umwelt zu reflektieren. Die Schüler sind aufgerufen, Schlussfolgerungen zu ziehen und für den Schutz ihres Flusses zu werben – eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen bürgerschaftlicher Partizipation zu machen.
Die erfassten Daten, Schlussfolgerungen, Aktionen und anderes Material können die Schüler in einem eigenen internetgestützten Flusstagebuch („Book of the River“) veröffentlichen. Das bietet zusätzliche Anlässe, die eigenen Arbeitsergebnisse kritisch zu reflektieren, es schult die Medienkompetenz – und vor allem bietet es Ansatzpunkte, um andere Schülergruppen kennen zu lernen, mit ihnen zu kommunizieren und zu kooperieren. Eine solche Zusammmenarbeit kann auf regionaler Ebene sinnvoll sein, aber auch eine Kooperation mit Gruppen aus anderen EU-Ländern ist möglich.
Die Beteiligung an dem Projekt ist kostenlos. Sämtliche Tools und Arbeitsmaterialien sind in Englisch, Deutsch und weiteren Sprachen auf der Website zu finden. Wer den vollen Funktionsumfang der Website nutzen will, muss sich als Teilnehmer registrieren. Das Projekt eignet sich auch für außerschulische Lernorte der Umweltbildung wie z.B. Schullandheime oder Jugendherbergen, wenn diese über eine ausreichende Computerausstattung verfügen.
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