BNE-Portal: Ausgezeichnete Dekade-Maßnahmen 

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Ausgezeichnete Dekade-Maßnahmen 

BildanfangTreppe führt zu einem Leuchtturm???Großansicht des Bildes???© DUK/Dehne Bildende


Für die Umsetzung der strategischen Ziele des Nationalen Aktionsplans spielen die "Offiziellen Maßnahmen der Weltdekade" eine zentrale Rolle. Im Unterschied zu den zahlreichen eher lokal ausgerichteten Dekade-Projekten, die als Beispiele guter Praxis ausgezeichnet werden, leisten Dekade-Maßnahmen einen strukturellen Beitrag zur systematischen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Träger der Maßnahmen sind in der Regel Bundes- und Landesministerien, staatliche Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen sowie vereinzelt Unternehmen, Stiftungen und wissenschaftliche Einrichtungen.

2011 wurden die Kriterien für Dekade-Maßnahmen überarbeitet. Anfang 2012 wurden vom Nationalkomitee der UN-Dekade die ersten 15 Maßnahmen nach den neuen Kriterien zur Auszeichnung empfohlen. Bewerbungen sind jeweils zum 1. September und 1. März möglich. Der Maßnahmenkatalog wird also laufend fortgeschrieben.

Die erste Auszeichnungsveranstaltung für die neuen Dekade-Maßnahmen fand am 15. Juni 2012 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt. Die Fotos der Auszeichnungsveranstaltung finden Sie hier.


Maßnahmenkatalog (2012-2014)


Vernetzung fördern, Infostand auf der Leuchtpoltagung in Würzburg am 1.12.2011

ANU Aktionsplan für Bayern

(MN 18/09) Hauptziel der ANU Bayern ist die Verankerung von BNE bei ihren Mitgliedern und Kooperationspartnern sowie eine strukturelle Verankerung in Konzepten und Rahmenbedingungen. Ihre Schwerpunkte hat sie bereits 2004 in einem eigenen Aktionsplan festgeschrieben. Insbesondere zeigt er auch, welche Möglichkeiten der aktiven Beteiligung es gibt.


Internetseite ANU BNE-Medien

ANU Mediennetzwerk 

(MN 14/05) Das ANU Mediennetzwerk liefert seit 20 Jahren über verschiedene Medien aktuelle Informationen zur Umweltbildung, BNE und (seit 2005) zur UN-Dekade BNE und vernetzt BNE-Redaktionen im gesamten deutschsprachigen Raum. 


Ein rotes Sparschwein und zwei Milchkannen.

Beratungsdienst Geld und Haushalt - Finanzielle Bildung für private Haushalte

(MN 37/25) Geld und Haushalt möchte Privathaushalten ein planvolles Haushalten mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen vermitteln. Dazu bietet der Beratungsdienst konkrete Unterstützung bei der Finanz- und Budgetplanung an und fördert so den kompetenten Umgang mit finanziellen Ressourcen. Gestaltungsoptionen im Sinne einer nachhaltigen Lebensführung können dadurch aufgezeigt werden.


Ein Flipchart mit bunten Pappschildern zeigt Vernetzung im Bereich BNE

Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika

(MN 41/24) Das "Capacity Development Programme" führt die GIZ in Kooperation mit Engagement Global durch. Ziel ist, die individuellen Kompetenzen und institutionellen Kapazitäten für BNE von Organisationen der staatlichen und nichtstaatlichen Bildungsarbeit aus Indien, Mexiko, Südafrika und Deutschland durch Dialog, Netzwerkarbeit und Weiterbildung zu stärken.


Logo des BMU-Bildungsservice

Bildungsservice des Bundesumweltministeriums

(MN 03/08) Der Bildungsservice des BMU hat zum Ziel, bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein zu schaffen für den Wert, den eine gesunde natürliche Umwelt für die eigene Lebensqualität hat. Er stellt kostenlos Bildungsmaterialien zur Verfügung, die Umweltprobleme, Lösungsmöglichkeiten und die eigenen Handlungsspielräume thematisieren und sich dabei an BNE-Qualitätskriterien orientieren.


Postkarte des Erd-Charta Jugendnetzwerk

BNE im Austausch: ganzheitlich und global mit dem Netzwerk der Erd-Charta Youth Initiative

(MN 21/10) Durch Bildungsarbeit mit der Erd-Charta (EC) möchte die ÖIEW junge Menschen ermutigen, sich auf der Grundlage ethischer Prinzipien und unter Berücksichtigung aller Nachhaltigkeitsdimensionen mit aktuellen entwicklungspolitischen Fragen auseinander zu setzen. Kern der EC-Vernetzungs- und Bildungsarbeit ist es, bei der Zielgruppe interkulturelle Kompetenz, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, Empathie, Wege der Konfliktlö­sung und die partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit zu stärken. Inhaltlicher Schwerpunkt der Bildungsarbeit ist Klimagerechtigkeit. 


Bürogebäude des Naturgut Ophoven

BNE-Kompetenzzentrum NaturGut Ophoven

(MN 38/26) Das NaturGut Ophoven versteht sich als ein Zentrum für lebenslanges Lernen im globalen Kontext mit dem Themenschwerpunkt Klimaschutz. Es gestaltet aktiv die Bildungslandschaft in Leverkusen mit, um die frühkindliche, schulische und außerschulische Bildung, die Erwachsenenbildung sowie die Museumspädagogik langfristig im Sinne einer BNE zu optimieren und systemisch zu verankern. In zahlreichen Projekten kooperiert das NaturGut regional und überregional mit Partnern aus dem Bildungs-, Wirtschafts-, sozialen und kommunalen Bereich.


Biobotschafter

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft 

(MN 06/17) Das Bundesprogramm hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für die Erzeugung und Verarbeitung ökologischer und nachhaltig erzeugter Lebensmittel in Deutschland zu verbessern. Zentraler Ansatzpunkt sind dabei bildungspolitische Aktivitäten, die sich an Landwirte, Verarbeiter, Händler wie auch Verbraucher richten. Besonders auch Kinder und Jugendliche sollen sich mit den Grundlagen einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung auseinander setzen und auf diesem Gebiet Gestaltungskompetenz erwerben können.


CHAT der WELTEN

(MN 15/11) Der CHAT der WELTEN stellt auf seinem Internetportal Informationen und Unterrichtsmaterialien zu nachhaltig­keitsrelevanten Themen aus der internationalen Zusammenarbeit für Schulen zur Verfügung. Gekoppelt wird dieses Angebot u. a. mit der Vermittlung direkter Kontakte zu Akteuren aus der Entwicklungszusammenarbeit, die den Themen ein "Gesicht" verleihen und zur Übernahme unterschiedlicher Sichtweisen und zur kontroversen Diskussion anregen.


Vernetzte Menschen

Globales Bildungsnetzwerk www.theglobalexperience.org 

(MN 23/19) The Global Experience verknüpft Themen der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungszusammenarbeit mit der praktischen Ausbildung von Medienkompetenz. 60 zum Großteil ehrenamtliche Mitarbeiter in 16 Nationen tragen dazu bei, durch soziale Projekte Ausbildungschancen von Kindern und Jugendlichen weltweit zu stärken und Bildung für nachhaltige Entwicklung gerade bei jungen Menschen zu fördern. 


Menschen im Gespräch

"Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung" 

(MN 11/04) Das Programm "Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in nationalen und internationalen Kontexten" zielt darauf ab, "Glo­bale Entwicklung" im Bildungsbereich insbesondere auf der strukturellen Ebene – im Schulsystem der Länder - zu verankern. Damit will es die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zur Mitgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung in der zunehmend globalisierten Welt erhöhen.


Hamburger Aktionsplan

Initiative "Hamburg lernt Nachhaltigkeit" 

(MN 20/06) Die Initiative "Hamburg lernt Nachhaltigkeit" wurde 2005 vom Hamburger Senat gestartet und koordiniert die Aktivitäten Hamburgs zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Sie führt u. a. Veranstaltungen durch, entwickelt Arbeitsprogramme, veröffentlicht Publikationen und gibt jedes Jahr den Hamburger Aktionsplan heraus. 


Kleiner Junge mit Holzspielzeug

Kita 21 – Die Zukunftsgestalter 

(MN 04/02) Ziel der Bildungsinitiative "KITA21 – Die Zukunftsgestalter" ist es, BNE in Kindertagesstätten zu initiieren, zu fördern und zu verstetigen. Die S.O.F. unterstützt Kitas bei der Einführung, systematischen Verankerung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von BNE und zeichnet sie für vorbildliche Bildungsarbeit aus. 


Klimahaus® Bremerhaven

Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost  

(MN 24/14) Das Klimahaus Bremerhaven bietet eine "Wissens- und Erlebniswelt" zum Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz. Besucher können eine Reise durch die Klimazonen der Erde machen, hören von Klimazeugen verschiedener Landstriche etwas zu ihren Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten und erfahren, welche Zusammenhänge zwischen Klimaschutz, wirtschaftlichen Aspekten, sozialer Gerechtigkeit sowie biologischer und kultureller Vielfalt bestehen. Schwerpunkt sind die Handlungsoptionen, die jeder Mensch im Alltag hat.


Lernen über den Tag hinaus - Bildung für eine zukunftsfähige Welt

(MN 31/21) Ziel der baden-württembergischen Bildungsinitiative ist die strukturelle Implementierung der BNE am Lernort Schule. Darüber hinaus soll durch ein Modellprojekt der Lernbereich Globale Entwicklung in der beruflichen Bildung verankert werden. Mit dem BNE-Kompass werden außerschulische Bildungsakteure integriert. Zudem wird ein BNE-Hochschulnetzwerk im Bereich Lehrerausbildung etabliert und BNE-Qualifizierungsmodule erarbeitet.


Kinder experimentieren

Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben!

(MN 07/03) Das zentrale Ziel von Leuchtpol ist es, anhand der Themen "Umwelt" und "Energie" Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Zielgruppe der 3- bis 6-Jährigen im Elementarbereich zu etablieren. Leuchtpol bietet kostenlose berufsbegleitende Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an, die nach erfolgreichem Abschluss auch eine umfangreiche Materialkiste erhalten und bei der Umsetzung auf verschiedene Beratungs-, Service- und Vernetzungsangebote zurückgreifen können. 


Logo Mehr wissen! Mehr tun!

"Mehr wissen! Mehr tun!" - Eine Kommunikationsinitiative zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

(MN 25/15) Die Kommunikationsinitiative und Internetplattform www.mehr-wissen-mehr-tun.de übersetzt das Leitbild der Nachhaltigkeit und die Ziele der UN-Dekade in eine unkomplizierte und lebensnahe Sprache. Sie möchte die Aufmerksamkeit insbesondere der jungen Öffentlichkeit für das Thema der nachhaltigen Entwicklung weiter steigern, Möglichkeiten der Gestaltung aufzeigen und zum Handeln ermutigen. 


Studierende des Hochschulnetzwerks

Netzwerk der Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung (HNE-Netzwerk) Baden-Württemberg 

(MN 34/27) Die Initiative will den Anteils der BNE in der Lehre der Fachhochschulen und die Implementierung in die Curricula der Studiengänge steigern. Dazu werden u.a. neue interdisziplinäre und hochschulübergreifende Lehrformen entwickelt und durchgeführt sowie Vortragsreihen veranstaltet und Netzwerke aufgebaut.


Kinder mit Weltkugel

Schule der Zukunft

(MN 28/20) Die Kampagne "Schule der Zukunft" der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen hat zum Ziel, BNE in die Arbeit von Schulen, Kindertageseinrichtungen und ihren außerschulischen Partnern aus NRW zu tragen und dort zu verankern. Diese können sich an der Kampagne beteiligen und eigene Projekte bzw. Themenschwerpunkte im Bereich BNE bearbeiten.  


Schulwandern – Natur erleben. Zukunft bewegen.  

(MN 26/18) Das Aus- und Fortbildungskonzept "Schulwandern – Natur erleben. Zukunft bewegen" hat zum Ziel, die Schulwanderaktivitäten deutschlandweit mit dem Schwerpunkt BNE zu stärken. Das Vorhaben setzt an der Schnittstelle von außerschulischer und schulischer Bildung an. Sein Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Wandervereine und Lehrerenden vorwiegend der Klassen 1-10. Im Zentrum steht die Etablierung einer Ausbildung von Fortbildungsleitern aus den einzelnen Bundesländern im Bereich "Schulwandern und BNE". 


Gruppenfoto mit Schulklassen

Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik  

(MN 12/16) Der Schulwettbewerb verfolgt das Ziel, den Eine-Welt-Gedanken in die breite Öffentlichkeit zu tragen und BNE im Schulsystem zu verankern. Unter dem Motto "Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle" beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 aller Schulformen unter Berücksichtigung aller drei Nachhaltigkeitsdimensionen mit wechselnden Unterthemen der Globalen Entwicklung. Begleitend werden Unterrichtsmaterialien erstellt und Lehrerfortbildungen angeboten. 


sevengardens Farbstriche

sevengardens – Färbergärten als Aktionsorte für globale Verantwortung

(MN 01/07) Die von dem gemeinnützigen Verein atavus gegründete Netzwerkinitiative "sevengardens" betreut Modell-Färbergärten. Sie initiiert laufend neue Partizipationsprojekte vor Ort  und trägt national wie international zur Verbreitung von BNE-Bildungssituationen bei. 


Sparkassen-SchulService 

(MN 08/12) Der Sparkassen-SchulService möchte junge Menschen auf ihre Rolle als mündige, aufgeklärte Verbraucher und auch als Arbeitnehmer oder Selbstständige in der Konsum-, Industrie- bzw. der Dienstleistungs- und Informationsgesell­schaft vorbereiten. Sie sollen die Rahmenbedingungen der Wirtschaft verstehen ler­nen und entstehende Konflikte perspektivisch und ethisch begründen können. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, in konkreten ökonomischen Situationen die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihres eigenen wirtschaftlichen Han­delns einzuschätzen und zu  begründen. 


UmweltSchule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft

(MN 19/13) Das Programm "UmweltSchule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft" hat zum Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den schuli­schen Regelprozess möglichst vieler Schulen in Hessen zu implementieren. Neben der Verankerung von BNE in den Schulcurricula werden Schulen für die konkrete Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Dabei ist UmweltSchule kein Wettbewerb mit wenigen Gewinnern, sondern ein Programm mit vielen erfolgreichen Teilnehmern. Allgemeinbildende Schulen jeder Schulform sind eingeladen, sich zu beteiligen.


Logo des BNE-Zentrums

Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung des Saarlandes

(MN 40/23) Ziel des Zentrums ist die Implementierung von BNE im saarländischen Schulsystem sowie die landesweite Vernetzung von Schulen im Bereich BNE mit Partnern inner- und außerhalb des Saarlandes. Dazu werden Konzepte und Formate entwickelt, die in der Schulpraxis zu einer dauerhaften Verankerung des Bildungskonzeptes und zu einer konkreten Wirksamkeit jenseits der theoretischen Aufarbeitung führen.


Wattwandern in Westerhever

Zertifizierung von außerschulischen Lernorten im Rahmen von BNE

(MN 02/01) Das schleswig-holsteinische Zertifizierungssystem richtet sich an außerschulische Bildungsanbieter und -einrichtungen und dient dem verstärkten Einsatz von BNE in der außerschulischen Bildungsarbeit und der Qualitätsentwicklung. Die Kriterien und Verfahren wurden gemeinsam vom Umwelt- und Bildungsministerium gemeinsam mit verschiedenen Bildungspartnern entwickelt.


Logo der Initiative Zukunfstschule.SH

Zukunftsschule.SH - Heute etwas für Morgen bewegen!

(MN 32/22) Die "Zukunftsschule.SH" ist eine Initiative mit dem Ziel Schulen bei der Weiterentwicklung der Themen zu BNE im Unterricht und in der Schulprogrammarbeit zu unterstützen. Angesprochen sind Primarstufe und Sekundarstufe I + II aller Schularten. Die Strategie der Zukunftsschule verknüpft die Intentionen von BNE mit den angestrebten Zielen der Schul- und Unterrichtsentwicklung.


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