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Schuhgröße XXL
Bundesland: Bayern
Projektnr.: 2015, Ausgezeichnet: 2011/2012
Bildende
In dem Projekt wird der Frage nachgegangen, wie viel Flächenverbrauch wir durch unsere Lebensweise verursachen und durch welche Faktoren unser "ökologischer Fußabdruck" beeinflusst wird. Als Einstieg gibt es ein Wirtschafts-Planspiel, in dem einzelne Gruppen (Länder) mit unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen hinsichtlich Rohstoffen, Produktionsmitteln und Know How möglichst viel Geld verdienen sollen, indem sie von ihnen produzierte Waren an den "Weltmarkt" (Spielleitung) verkaufen. Zu verschiedenen Zeiten wird das Geschehen durch nur wenige oder auch alle Länder betreffende Ereignisse beeinflusst. Durch das eigene Gefühl zum Teil auch sehr ungerecht behandelt worden zu sein (durch eine schlechte Startsituation) kann die Spielleitung in der Auswertung des Planspieles überleiten zu den Themen "Globale Gerechtigkeit", "Chancenverteilung" und "Ökologischer Fußabdruck". Durch das Planspiel werden große Teile der Klasse in die Rolle von Ländern mit wirtschaftlich stark begrenzten Möglichkeiten versetzt. Auch mit dem höchsten Einsatz können diese Schüler beim Planspiel nicht mit den besser ausgerüsteten "Industrieländern" konkurrieren. Die dadurch provozierte Empörung und das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein, wird von der Spielleitung in der Auswertung des Planspieles in die eher abstrakte Ebene "Lebensstil" und "Ökologischer Fußabdruck" übertragen. Das Planspiel lässt sich ohne große Probleme übertragen, die logistische Vorbereitung ist überschaubar.
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